Hohe Abfindung für entlassene Kopftuchträgerin in den USA

25. Juli 2007, 14:02
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Gericht in Phoenix verurteilt Firma wegen "religiöser Diskriminierung" - Junge Frau erhielt rund 287.000 Dollar

Phoenix - Eine Autovermietungsfirma in den USA muss einer entlassenen muslimischen Angestellten eine Abfindung von 287.640 Dollar (rund 214.000 Euro) zahlen. Die damals 22-Jährige war Anfang 2002 entlassen worden, weil sie sich weigerte, während des islamischen Fastenmonats Ramadan ihr Kopftuch bei der Arbeit abzulegen.

Ein Gericht in Phoenix im US-Staat Arizona befand am Freitagabend, dass Alamo Rent A Car in diesem Fall religiöse Diskriminierung begangen habe. Geklagt hatte die Kommission für Gleichbehandlung am Arbeitsplatz. Sie machte geltend, die Muslimin sei im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 diskriminiert worden. Die Entlassung fand etwa vier Monate nach diesen Anschlägen statt. (APA/AP)

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