
Frühe Phase
"Wir befinden uns in einer frühen Phase der Entwicklung und Verbreitung von Open Source Software", sagt IDC-Studienautor Matt Lawton. Der Markt sei zwar noch immer sehr unreif, mittlerweile werden jedoch auf allen Software-Ebenen Open-Source-Projekte eingesetzt. Das Wachstum der nächsten Jahre kann nicht zuletzt auf die Verringerung von Hürden beim Einsatz der Software zurückgeführt werden. 2006 lag der weltweite Umsatz im Open-Source-Segment bei 1,8 Mrd. Dollar. Da die Software oft kostenlos zu erwerben ist, wächst der Verbreitungsgrad deutlich schneller als der Umsatz. Anders als bei geschützter Software, basieren auch kostenplichtige OSS-Programme nicht auf einem Voraus-Bezahlmodell, sondern funktionieren nach dem Prinzip "pay-as-you-go", so Lawton.
Bewusstsein gestärkt
Laut IDC wird die Verbreitung von Open Source Software vor allem durch das wachsende Bewusstsein der Anwender über die Einsatzmöglichkeiten der angebotenen Programme getrieben. Insbesondere der steigende kommerzielle Einsatz von OSS geht demnach auf die umfassenden Gebrauchsmöglichkeiten zurück. Gleichzeitig erhöhen sich auch der Einsatz von Risikokapital bei Produzenten sowie das Interesse größerer Unternehmen, Open Source Software einzusetzen. (pte)
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Das ist doch ein alter Hut mit leicht 20 Jahre in der Falte!Einblick in den Quelltext gab es schon zu Commodores Zeiten wo man aus einem Heft Programme abtippen konnte. Ich programmierte meinen ersten Bankomat auf einem C64 und änderte die Farben bei einem Spiel. Bei einem Betriebssystem sind es aber schon Millionen an Zeilen und wer dafür Zeit hat muss auch Gründe haben, wie eben Unternehmen die sich nicht wirklich Photoshop oder so leisten wollen. Oder doch? Oper Source ist wie ein Auto, das man nicht in seiner Fabriksversion will sondern eben mit Veränderungen. Man programmiert eben das Steuergerät nach seinen Wünschen um, aber ob sich dieser Aufwand lohnt ist wie den Quellcode umzubauen, das dieser der eigenen Optik entspricht...
Die Software darf nicht nur eingesehen werden, sondern beliebig verändert und verändert (oder original) weitergegeben (auch verkauft) werden, das macht es aus.
Du kannst also Linux hernehmen, es Spockux nennen, es beliebig verbessern und verkaufen, das macht es aus. Freilich musst du deinen selbstgeschriebenen und erweiterten Quellcode einsehbar machen, damit der nächste deine Verbesserungen übernehmen kann.
lies dazu den ganzen Artikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source
und eventuell auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
Vorteil ist, dass du nicht von Software-Herstellern abhängig bist, die sich bekriegen und du das ausbaden kannst, sondern teil einer community bist, die zusammenarbeit und nutzen maximiert.
* Anpassungen an fast beliebige Betriebssysteme oder Hardware
* Bugfixes tw. innerhalb von Stunden
* die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen
* die eigenen Ideen verwirklicht zu sehen
* die eigenen Ideen selbst verwirklichen können
* die Unterstützung von Standards
* dadurch die problemlose Zusammenarbeit mit anderen Programmen
* die Sicherheit, das Produkt auch in zehn oder mehr Jahren problemlos verwenden zu können, wenn Bedarf danach besteht
Gib es zu! So genau wolltest Du das wohl gar nicht wissen.
Zum lesen, hören und sehen! Wie auch zum denken ist jedes System bestens geeignet und es muss für mich nicht Open Source sein. Ob ich mein System in 20 Jahre verwende liegt an der Hardware. Beispiel: Mein erstes Overdose II Laptop zeigt Probleme mit dem CD Rom, wobei das Kabel defekt wurde. Das Kabel kostet als Ersatzteil scheinbar 90 Euro! Ansonsten läuft darauf XP Pro wie gewohnt lautlos und optimal. Ich muss also nichts an der Programmerung ändern damit es besser ist. Ich schreibe auch auf Open Office, aber um mit Ideen zu ändern und zu verbessern müßte ich das ja doch auch programmieren. Ist das wirklich so wichtig
die genannten punkte sind allerdings eher eine frage von kosten, als der machbarkeit.
beispielsweise haben proprietäre anbieter jedes denkbare interesse daran, in 10 jahren auch ein entsprechendes produkt im angebot zu haben. und "ideen einbringen" gehört in manchen sparten ganz einfach dazu.
Das Raubrittertum lernen wir aber auch durch Regierungen und Behörden kennen, die durch Einnahmen die letzlich der Kunde des Unternehmens trägt, ihre Hierarchischen Bürotempel finanzieren. während ein Programmierer die Nacht hindurch mit Pizza, Cola und Kaffee zum Unternehmenserfolg beiträgt, und vielleicht noch dazu auf Honorar tätig ist haben Behörden wie in Brüssel ganz einfach schon durch Bekanntgabe einer Regel Millionen damit verdient. Was leisten die dafür? Hat Brüssel auißer sich mit Microsoft zu beschäftigen die Arbeitssituation ihrer Mitgliedsstaaten verbessert? Es gibt also ganz andere Parasitäre Einrichtungen die durch Normen ganz anders und leichter Wirtschaften wobei derer Leistung noch mehr fraglich sein sollte.
Da ist was Wahres dran. Die Business-Welt hat nur wenige ein paar Jährchen gebraucht, um das Open Source Modell zu kommerzialisieren (wie nicht anders zu erwarten). Diejenigen, die am wenigsten oder sehr oft gar nichts daran verdienen, sind die Programmierer. Es soll ja noch ein paar vereinzelte altruistische Menschen auf der Welt geben ...
Der echte Vorteil von Open Source sind nicht die Kosten, sondern die Diversifikation der Kontrolle über die Software. Firmen können nichts machen, was sich gegen den Benutzer richtet (wie DRM, oder vendor-lock-in), weil sonst der erstbeste Nächste daherkommt und auf Basis des aktuellen Codes was Besseres produziert.
Des Weiteren müssen ja Firmen (= die Leute, die normale Arbeitnehmer wie mich finanzieren) auch ein Geld machen, weil vom Idealismus allein lebt der Programmierer nicht. Der Unterschied ist, dass das Geld, was die Firma dann wieder in freie Software steckt, *allen* Nutzern dieser Software zugute kommt, auch Konkurrenten, und insbesondere dem Ottonormal-User.
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