Die ÖVP will alle Asylwerber fünf Tage kasernieren, die SPÖ lehnt eine generelle Internierung ab
Einspruch gegen Aufhebung des Eberauer Baubescheids - Im März findet in den Bezirken um Eberau eine Volksbefragung über das Zentrum statt. Die SPÖ verlangt, dass das Ergebnis bindend ist
Ein "Gremium" soll den Integrationsplan der Regierung umsetzen und die Ergebnisse kontrollieren - Wer, wann und wie, ist noch unklar
Zum zweiten Mal abgelehnt - auch Lebensgefährtin ausgewiesen
Salzburger Helfer: Bis zu einhundert HIV-positiven Patienten droht Abschiebung
Das Land Kärnten zahlt auf der umstrittenen Saualm für 25 angeblich straffällige Asylwerber einen Pro-Kopf-Pauschalbetrag - garantiert über zwei Jahre
Seit Jahresbeginn 2010 gilt das neue Asylrecht - In Traiskirchen bekamen Flüchtlinge schon die eingeschränkte Bewegungsfreiheit zu spüren
Die neue Regelung umfasst auch strenge Meldepflichten, und das könnte der Polizei viel Zusatzarbeit bescheren
Angst und Unsicherheit haben Arigona Zogaj, ihre Mutter und ihre Geschwister in den vergangenen zwei Jahren zur Genüge ausgekostet
Innenministerium kündigt Beschwerden bei VfGH und VwGH gegen Aufhebung des Baubescheides an - Die Einspruchs-Frist läuft kommende Woche aus
Im Montafon leben 100 Asylwerber - Doch 38 davon sind von der Abschiebung bedroht - Nun kämpfen die Schrunser für die neuen Nachbarn
Vordernberger Bürger zu 69,9 Prozent einverstanden
Oberösterreich besonders großzügig - Grüne: Bundesländer näher an den Menschen als Ministerium
Innenministerium sah keine Gründe für humanitären Aufenthalt serbischen Paares
Der Schriftsteller Robert Menasse ist prononcierter Gegner der Asyl- und Fremdenrechtsnovelle, die heute im Parlament beschlossen wird - Er sieht austrofaschistische Kontinuitäten
Gesetzesentwurf ohne zeitliche Obergrenze für Asylwerber-Aufenthaltspflicht
Die die sich des Themas offensiv, nicht defensiv, humanitär, aber ohne falsche Illusionen, realistisch, aber nicht zynisch annehmen, die werden die Zukunft bestimmen
Flüchtlinge müssen im Extremfall bis zu sechs Wochen in Erstaufnahmestelle bleiben
Klagenfurter Wifi hilft Asylwerber, der zehn Tage vor Beendigung eines Schweißkurses abgeschoben wurde
Mayer: "Das ist ein Gefängnis auf Deutsch gesagt" - Funk sieht ebenfalls Eingriff in die persönliche Freiheit - Öhlinger ortet Graubereich
Ein Saualm-Flüchtling wollte freiwillig zurückkehren - Einen Kurs, der ihm eine neue Existenz ermöglichen sollte, durfte er nicht mehr beenden
Korun: "Haft wird zur Regel, Freiheit zur Ausnahme" - BZÖ für rasche Abschiebung - FPÖ fordert Verschärfung - Caritas ortet "Ablenkungsmanöver"
Experten wittern im neuen Kinderrechte-Gesetz eine Hintertür: Ausländische Kinder können benachteiligt werden
Menschen, die kein Delikt gesetzt hätten, so lange in Haft zu setzen, sei "völlig undenkbar"
Eid auf die Fahne bei Staatsbürgerschaftsverleihung - Will Qualifikationspflicht für Jugendliche - Sonst Verlust der Familienbeihilfe
Direktor Chalupka: Traiskirchen wird durch Fekters Vorschlag nicht entlastet
Aufgerüttelt durch den fremdenfeindlichen Wahlkampf der FPÖ, bietet die ÖVP nun bessere Rahmenbedingungen für die Integrationspolitik
Betreiberin erhält Geld unabhängig von Zahl der tatsächlich Betreuten - Dörfler will "nicht bei der Sicherheit sparen"
Die Vergabepraxis des Innenministeriums für die Betreuung von Schubhäftlingen sorgt für Aufregung unter Sozialorganisationen - Kritik von Caritas und Diakonie
Bürgerbüro-Leiter verbreite "einseitige" Botschaften - Menschen fühlten sich "bedrängt"
Innenministerin Maria Fekter macht mit der Asylwerberinternierung im Erstaufnahmeverfahren Ernst
Anmerkungen zur Endlosdebatte um das "Ausländerproblem" unter Berücksichtigung der Sozialdemokratie - und eines zivilgesellschaftlichen Vorzeigemodells
Präsidentin Barbara Helige für mehrere kleinere Erstaufnahmenzentren und EU-Lastenausgleich
Einen fesselnd-schlichten Film hat Nina Kusturica jungen Flüchtlingen in Österreich gewidmet - Ab Freitag im Kino
Ausweisung von HIV-positiven Patienten umstritten
Wie die Fremdenpolizei versucht, unliebsame Ausländer abzuschieben
Darabos wäre bereit, dem Innenministerium Kaserne zu verkaufen
Vor dem Hintergrund der jüngsten Gewaltakte - Nur noch 33 Prozent der Asylanträge werden anerkannt
"Mein Glück war, dass es in England keinen Innenminister vom Schlage der Frau Fekter gab"
Salzburger Plattform für Menschenrechte ortet massive Verschlechterung der Zustände
Offener Brief einer evangelischen Pfarrerin an Innenministerin Maria Fekter
Verband Österreichischer Zeitungen will Werbeverteilern und Zeitungszustellern Anstellung ermöglichen
Hoffnungslose Flüchtlingshelfer: Situation für Asylsuchende seit 22 Jahren kaum verbessert
Grüne fordern Erhöhung des Betreuungsbeitrages
61,6 Prozent in erster Instanz - EU-weit weniger als ein Drittel
Menschen, die Verwandte in Österreich besuchen wollen, scheitern oft schon am Besucher-Visum
Gerichtshof hob damit negative Bescheide im Fall zweier Mädchen auf - Verwaltungsgerichtshof: Erste Begründung sei unschlüssig
Jene neunköpfige Flüchtlingsfamilie aus Tschetschenien, die drei Jahre in der Steiermark lebte und nach Polen abgeschoben wurde, hat dort noch immer kein Quartier
Landesrechnungshof Vorarlberg prüfte Flüchtlings- und Migrantenhilfe der Caritas
In Tschetschenien Polizist und Aktienhändler, sitzt Riswan Elekhanov heute am Mexikoplatz und träumt von einer Welt ohne Öl
Die Innenministerin will die Integration fördern - etwa indem die Familienbeihilfe gestrichen wird, wenn sich Jugendliche der Ausbildung entziehen
Der VwGH-Beschluss, der Ausländer nun davor schützt, während ihres Verfahrens abgeschoben zu werden, betrifft Hunderte
Grüne: Es gibt keine Statistiken und keine Zahlen zu Anzeigen gegen Asylwerber - Werfen Fekter "Stimmungsmache" vor
Von weiteren Asyl-Verschärfungen rät Roland Schönbauer, Sprecher des UNHCR in Österreich, im Interview dringend ab
Schubhaft, Röntgen und Folgeanträge als Knackpunkte - Fragen und Antworten
Caritas-Präsident im Video-Interview: "Thema im Innenministerium offensichtlich nicht gut aufgehoben"
Bisher ist beim Asyl-GH von schnellerer Arbeit wenig zu merken - "Anfangsschwierigkeiten", betont Präsident Harald Perl
Integrationspolitik à la Fekter ist Strache mit Handtasche - von Barbara Coudenhove-Kalergi
Politisch Verfolgte beantragen Asyl, Schlüsselarbeitskräfte und Familienangehörige Aufenthalt im Rahmen des Fremdenrechts
Immer wieder gab es Zwischen- und Todesfälle von Schubhäftlingen
"Die Brüsseler Behörde will ihnen wie anderen Ausländern aus Drittstaaten nach fünf legal in Europa verbrachten Jahren ein Bleiberecht geben."
In Österreich kann man auch als Nicht-Asylwerber aus einem Drittstaat ganz legal 5, 10, 20 Jahre lang leben und arbeiten und bekommt trotzdem *kein* Bleiberecht.
Das Bleiberecht gibt's nämlich in Ö nur mit 5 Jahren NIEDERLASSUNGS-Bewilligung, aber nicht mit einer AUFENTHALTS-Bewilligung.
Eine Niederlassungsbewilligung gibt's mittlerweile nur mehr in wenigen Fällen. Bei Neuzuzug eigentlich nur für Schlüsselkräfte, d.h. mit Hochqualifikation, Mindesteinkommen, Gutachten vom AMS, und einer knappen Quote. Übrigens mit einer bizarren Ausnahme: Wissenschaftler kriegen prinzipiell keine!
anders kann ich mir nicht erklaeren, dass sie sich von morgens bis spaet in die nacht fast ausschliesslich auf den integrations-seiten des standards herumtreiben, obwohl sie das thema nicht mal persoenlich betrifft (so wie zb mich, als ehefrau eines asylwerbenden 3-fachen vaters ohne arbeitserlaubnis und aufenthalts/niederlassungsbewilligung).
arbeitslos werden, obwohl ich fast vierzig Jahr dafür Versicherungsbeiträge einbezahlt habe.
Zweitens ginge Sie das aber ohnehin nichts an.
Drittens, die Zuwanderung und vor allem deren Auswirkungen auf unser Leben, betrifft uns alle, nicht nur Sie persönlich.
Zuwanderung mit unseren Steuern und Abgaben finanzieren müssen.
Auch die Folgekosten, wie die hohe Kriminalität und alle Kosten die dadurch zusätzlich entstehen wie erhöhter Aufwand für Polizei, Gerichte Versicherung, Gefängnisse usw. Das ist nur das Geld, dazu kommt die Unsicherheit in der man dadurch leben muß.
Dann der Arbeitsmarkt. In meiner Familie in meinem Bekanntenkreis gibt es viele die durch das Überangebot durch ausländische Billigarbeitskräfte in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden.
Dann die Probleme im Bildungs und Ausbildungsbereich durch Zuwandererkinder die zwar in die Schule gehen, aber die Unterrichtssprache nicht beherrschen.
Das ist jetzt schon real, was noch kommt können Sie im Ausland (zB Paris) studieren.
Ja, es gibt Kriminalitaet, ja haeufig sind es Migranten oder Auslaender. Warum? Weil sie sozial schwach sind. Hohe Kriminalitaet ist kein Effekt von Zuwanderung sondern von sozialen Problemen. Im Uebrigen werden Probleme aufgebauscht und kuenstlich fuer politische Zwecke Panik geschuert.
Arbeitsmarkt: Wenn ein Auslaender keinen Job findet, dann liegt er uns auf der Tasche. Findet er einen Job, so nimmt er einem fleissigen Oesterreicher den Arbeitsplatz weg. Inwiefern ist aber "der Auslaender" schuld daran? Und kanns ihren Freunden nicht wurscht sein, ob ein anderer Oesterreicher oder "ein Auslaender" den Job bekommt? Steuern zahlen beide.
Ad Bildung: Wieder nicht Schuld der Auslaender. Ad Paris: Hier sieht man, wohin ihre Politik fuehrt.
negativen Auswirkungen der Massenzuwanderung Schuld sind oder nicht.
Die Auswirkungen selbst, sind Realität.
Schuld sind die Politiker die eine Massenzuwanderung zulassen, ohne dass für die Zuwanderer genug Arbeit vorhanden ist, ohne dass sich die Zuwanderer integrieren, ohne dass kriminelle Elemente ausgeschlossen werden.....
Aufgebauscht wird die Ausländerkriminalität nicht. Von einigen Medien wird sie (nach Möglichkeit) totgeschwiegen. Wenn Sie nur eine Zeitung lesen, kann es sein, dass Sie weit an der Realität vorbeileben.
Paris (und viele andere Staaten): Ist genau das Ergebnis der Politik gegen die ich immer auftrete. Zuwanderung für Leute für die es keine Arbeit gibt, die sich nicht integrieren müssen und auch nicht können,
Und noch etwas: Integrieren ist kein reflexives Verb, genauso wie erziehen. Setzten sie mal ein Kind in die Ecke, sagen sie zu ihm "Erzieh dich" und dann kommen sie 10 Jahre spaeter wieder zurueck. Sie werden ueberrascht sein, wie toll diese Erziehungsmassnahme wirkt. Ist mit Integration nicht anders.
Paris ist ein Negativbeispiel fuer "keine Integrationsmassnahmen" und dafuer, dass man Menschen nicht am Rand der Gesellschaft dahinvegetieren lassen sollte. Die Kriminalitaet ist in Oesterreich in den 90ern gesunken trotz erhoehter Einwanderung wg. Jugoslawien-Krieg. Sie ist erst nach der Restrukturierung durch Schwarz-Blau wieder gestiegen. Einzig Medien und Politiker haben wg. Sensationsgeilheit/Stimmenfang mutwillig Angst geschuert. Nun haben wir eine veraengstigte, nationalistische Gesellschaft. Nachbar in Not ist vorbei.
Glauben sie ernsthaft, dass all die Probleme, die sie so beschreiben, verschwinden, wenn es keine Auslaender mehr in Oesterreich gaebe? Und ad "Elemente"-Haben sie gegen alle Auslaender was oder nur gegen Kriminelle?
freien Marktwirtschaft, schlecht ausgebildete Zuwanderer nicht am Rande der Gesellschaft dahinvegetieren lässt, der Allegemeinheit zukommen lassen, wären viele viele Menschen sicher sehr glücklich.
Aber ich nehme an überall wo die Integration nicht geklappt hat und das ist überall wo eine relevante Zuwanderung erfolgte, liegt für Sie die Schuld bei den Eingeborenen.
Übrigens, Zuwanderer sind keine kleinen Kinder.
Wenn es keine (ich wäre nur für weniger, viel weniger) Zuwanderer gäbe, dann gäbe es natürlich auch viel weniger der Probleme die durch die Zuwanderer verursacht werden. Ist doch logisch oder nicht.
Ihre Unterstellung ich "hätte was gegen Ausländer" ist in dieser verkürzten Form schlicht und einfach Unsinn.
"Wenn es keine (ich wäre nur für weniger, viel weniger) Zuwanderer gäbe, dann gäbe es natürlich auch viel weniger der Probleme die durch die Zuwanderer verursacht werden." Welche Probleme waeren das? Sind diese Probleme nur durch Zuwanderer verursacht oder spielen andere Faktoren eine - vielleicht sogar Haupt- - Rolle? Lassen sich diese Rollen auf Oesterreicher umlegen? Wenn ja, haben sie auch was gegen Oesterreicher in diesen Rollen?
Welche Probleme?
Na, jetzt aktuell die Ausländerkriminalität. Wenn ausländische Kriminelle ihren Standort von ihren Heimatländern, nach Österreich verlegen. Unter mißbräuchlicher Ausnützung des Asylrechts. Oft noch mit tatkräftiger Hilfe einiger Organisationen und Rechtsverdreher.
Die Probleme liegen mit der dadurch steigenden Kriminalität nicht nur in der Unsicherheit in der Gesellschaft sondern auch mit den erhöhten Ausgaben für den Sicherheitsapparat und die Verwaltung.
Oder die Entstehung einer Parallelkultur in allen ihren Spielarten und negativen Auswirkungen. Sie können diese Ghettos, deren Einwohner zum größten Teil nicht in die Gesellschaft integrierbar sind, in vielen Teilen Europas beobachten. In F ist es am gravierndsten.
Wenns weniger Auslaender gibt, gibts auch weniger Auslaenderkriminalitaet - No,na. Wenn wir Oesterreicher uns schleichen und die Auslaender in Oesterreich zuruecklassen gibts auch weniger Inlaenderkriminalitaet.
Ist aber die Auslaenderkriminalitaet nicht wurscht, kommts nicht vielmehr auf die gesamte Kriminalitaet an?
Wenn sie ihr Argument mit einem Problem stuetzen wollen, dass nur per definitionem von der Gruppe begangen werden kann, die laut ihrem Argument Probleme verursacht haben wir einen klassischen Zirkelschluss. Ihre Gottesbeweise koennen sie daheim lassen, als Argument in einem Diskurs sind sie sicher nicht zulaessig.
Ich will ein Problem, dass nicht per definitionem nur von Auslaendern begangen werden kann.
Nicht wenns weniger Ausländer gibt, sondern wen keine ausländischen Kriminelle nach Österreich ziehen.
Natürlich kommts auf die gesamte Kriminalität an, die steigt wenn ausländische Kriminelle ins Land einwandern dürfen.
Die der Österreicher bleibt in etwa gleich und ist durch die Bevölkerungsanzahl/Prozentsatz limitiert.
Ich verstehe nicht was Sie von einem Gottesbeweis und Zirkelschluss faseln.
Die Frage war welche Probleme durch die (liberale) Zuwanderung auftreten. Da ist die Ausländerkriminalität eines davon. Andere das Sprachproblem in den Schulen, nationale Auseinandersetzungen, das Entstehen nicht integrierbarer Parallelkulturen.
Natürlich gäbe es diese Probleme nicht bei keiner oder geringerer Zuwanderung.
Nachdem "Parallelgesellschaft" eines ihrer Lieblingswoerter zu sein schein, etaws zu seiner Entstehung und Bedeutung: http://tinyurl.com/2sfcaf. Ich nehme nicht an, dass sie ein Freund der TAZ sind, aber versuchen sie es einmal.
Was mir noch eingefallen ist: Nein, diese Probleme verschwinden nicht, wenn sie Zuwanderung stoppen, da diese Probleme aktuell sind und von oesterreichischen Staatsbuergern mit Migrationshintergrund verursacht werden. Bestes Beispiel ist ihr Bildungsbeispiel.
und in den meisten Staaten mit relevanter Zuwanderungsrate ist sie schon Realität. Ein Stachel im Fleisch der jeweiligen Gesellschaft. Komisch gell, wenn sich dann jemand hier, bei dieser Entwicklung nicht wohl fühlt und dagegen anschreibt?
Der Artikel in der taz ist einseitig und dadurch eher dumm.
Die Probleme schwinden nicht, wenn jetzt die Zuwanderung eingebremst wird. Aber sie werden dadurch nicht noch größer und das ist schon sehr sehr wichtig. Wenn die Zuwanderung nicht reguliert wird, haben wir überhaupt keine Chance um den Schaden wenigstens zu begrenzen. Der Hinweis auf das Versagen der Inländer geht ins Leere. Weil man kann die Menschen und die Bedingungen nicht in kurzer Zeit in einen Idealzustand bringen.
"Parallelgesellschaften" entstehen auch in Staaten ohne Zuwanderung, z.B. ethnische Minderheiten (Extrembeispiele Jugoslawien 1990, Irak heute, Tschechoslowakei 1930). Sie entstehen rein dadurch, dass eine Gruppe benachteiligt wird. Solange die Benachteiligung da ist, solange wird die Parallelgesellschaft genaehrt bzw. kann es zu Radikalisierungen kommen. Soviel zum Menschenverstand.
Zurueck zur Zuwanderung: Ein Ende von Zuwanderung bedeutet nicht automatisch ein Ende der Verschlechterung - im Gegenteil: Wenn man Zuwanderern mit Bleiberecht verbietet, ihre Familien nachzuholen haben sie den Effekt, dass sie sich als Menschen 2. Klasse sehen (was sie ja dann auch sind, schliesslich verweigert man ihnen das Recht auf Familie).
Geschichte einhandelt und ertragen muß.
Dumm, ein Volk das sich diesen Stachel im Fleisch freiwillig einhandelt!
Was zuerst da ist, die Benachteiligung oder die Integrationsunfähigkeit ist eine Streitfrage.
Die Wahrheit liegt meiner Meinung nach nicht in der Mitte sonder bei ca. 30 zu 70% . Der richtige Prozentsatz ist aber ohnehin nur gering für die Problembehebung wichtig.
Die Ghettos entstehen ab einer bestimmten Menge von gleichen oder ähnlichen Zuwanderern. Ist diese Zahl unterschritten müssen sich die Zuwanderer assimilieren- überschritten können sie eine eigene Infrastruktur aufbauen. Ist der Zufluss an Neuzuwanderern unterbrochen bauen sich langsam (abhängig von ihrer Größe) auch die Parallelgesellschaften ab.
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