General Electric wegen Diskriminierung verklagt

18. Juli 2007, 12:39
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Mitarbeiterin erhebt Vorwürfe der Benachteiligung in Bezahlung und unzureichender Förderung weiblicher Mitarbeiter

Boston - Der US-Mischkonzern General Electric ist von einer Mitarbeiterin wegen Benachteiligung von Frauen verklagt worden. Das Unternehmen bezahle Frauen zu wenig und fördere sie unzureichend, kritisierte Lorene Schaefer in ihrer am Donnerstag bei einem Bezirksgericht in Connecticut eingereichten Klage. Darin beschuldigt sie 13 GE-Manager der sexuellen Diskriminierung, darunter auch Konzernchef Jeff Immelt.

Die Juristin, die seit 13 Jahren für GE arbeitet, strebt einen Sammelklage-Status an und fordert für rund 1.500 bis 1.700 GE-Mitarbeiterinnen ein Entschädigung von insgesamt 500 Mio. Dollar. GE wies die Vorwürfe zurück.

Freigestellt

Schaefer war zwei Jahre Chefsyndikus der GE-Transportsparte, bevor sie im April ihren Posten abgeben musste und zurückgestuft wurde. Dies und der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen über die Chancen für Frauen bei GE habe sie zu der Klage bewogen, sagte Schaefer. Nachdem sie sich einen Anwalt genommen hatte, stellte sie GE bei fortgesetzter Bezahlung von der Arbeit frei. (APA/Reuters)

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