Fedora 8 soll zum Online-Desktop werden

10. September 2007, 12:04
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Nächste Release der Linux-Distribution soll Ende Oktober kommen - Samt Codec-Installations-Hilfe und besserer Virtualisierungsunterstützung

Gerade erst hat man Fedora 7 zum Download bereitgestellt, da widmet man sich schon der Planung für die kommende Release der Linux-Distribution. Fedora 8 soll wieder zahlreiche Verbesserungen für die Software bringen, darunter etwa die ersten Ergebnisse aus Red Hats neu erwachten Bestrebungen im Desktop-Bereich.

Online

So soll Fedora 8 zum Online-Desktop werden: Über das BigBoard, das das klassische GNOME Panel ersetzt, sollen die BenutzerInnen immer mit ihren diversen Web-Services verbunden sein. Wem dieses Konzept nicht zusagt, der soll aber auch weiterhin einen klassischen Desktop zum Einsatz bringen können.

Codec

Zu den weiteren Neuerungen, die für Fedora 8 anvisiert werden, gehört ein "CodecBuddy", der bei der Nachinstallation von fehlenden Audio- oder Video-Codecs hilft, ähnliche wie es auch Ubuntu seit der letzten Version anbietet. Außerdem will man den Startup-Prozess weiter verbessern und das Management von virtuellen Maschinen aufpolieren.

Zeitplan

Geht alles nach dem jetzt vorgelegten Zeitplan, soll Fedora 8 bereits am 31. Oktober zum Download bereit stehen. Den Feature Freeze visiert man für den 20. August an. (apo)

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