Parallels Desktop 3 kommt mit 3D-Support

8. Juni 2007, 12:23
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Verbesserte Integration von Windows und Mac-Anwendungen - Snapshot-Unterstützung integriert

Noch nicht all zu lang ist die Version 2 der Virtualisierungslösung für Mac OS X auf dem Markt, schon will der Hersteller die nächste Release nachschieben: Mit dem Parallels Desktop 3 sollen einige neue Features auf die BenutzerInnen der Software zukommen.

3D

Allen voran dabei die 3D-Unterstützung: Ähnlich wie beim Konkurrenzprodukt VMWare Fusion soll es so möglich sein, 3D-Anwendungen oder Spiele in einer virtuellen Maschine zur Ausführung zu bringen. Keine Details gibt es bisher allerdings dazu wie weit der 3D-Support geht, also welche Versionen von DirectX von der finalen Version der Software unterstützt werden. Eine vollständige DirectX 9-Unterstützung wird es aber zumindest vorerst nicht werden - der Support für die Aero-Oberfläche von Windows Vista wird noch mit "Coming soon" angegeben.

Smart

Mit "SmartSelect" will man die Integration zwischen einer virtuellen Windows-Maschine und Mac OS X weiter vorantreiben. So sollen damit Dateien in einer virtuellen Maschine mit einer Anwendung aus dem Host-Betriebssystem geöffnet werden können - und umgekehrt. So würden sich dann etwa Filme in der Windows-Umgebung mit dem Mac OS X-Quicktime-Player anzeigen oder HTML-Dateien mit dem Internet Explorer 7 öffnen lassen

Snapshots

Eine weitere zentrale Neuerung soll ein Snapshot Manager darstellen, bisher war beim Parallels Desktop nur ein einziger Schlafmodus für virtuelle Maschinen möglich. Außerdem sollen der USB 2.0-Support sowie die Integration mit Linux-Gastsystemen verbessert worden sein.

Explorer

Der Parallels Explorer ermöglicht mit der neuen Version nun auch den Zugriff auf die Daten einer virtuellen Maschine, wenn diese nicht eingeschalten ist. Auch der Coherence-Modus - der Windows-Anwendungen aus dem virtuellen Desktop herauslöst - soll weiter verbessert worden sein, etwa im Bereich geteilter Verzeichnisse.

Verfügbarkeit

Der Parallels Desktop 3 soll bereits innerhalb der nächsten Wochen erscheinen, derzeit ist man im internen Beta-Test beim ersten Release Candidate angekommen. Wer das Upgrade noch vor dem 6. Juni vorbestellt, zahlt statt 79,99 nur 39,99 US-Dollar. (apo)

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