Brief-Porto ins Ausland wird teurer

11. Juli 2007, 13:54
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Sprecher bestätigt Pläne für Tariferhöhung im Herbst - Inlands-Porto soll nicht angetastet werden

Wien - Briefe ins Ausland sollen im Herbst teurer werden. Post-Sprecher Michael Homola bestätigte am Donnerstag den Bericht im STANDARD, wonach der Tarif für Briefe ins Ausland steigen solle. Derzeit kosten Inlands-Briefe und Sendungen bis 20 Gramm innerhalb Europas einheitlich 55 Cent. Laut STANDARD soll das Porto für einen Europa-Brief auf 60 Cent angehoben werden.

Der Sprecher der Post sagte, die neuen Preise seien noch nicht fix. Es liege noch kein Tarif-Antrag bei der Obersten Post- und Fernmeldebehörde im Infrastrukturministerium. Auch der Zeitpunkt der Anhebung steht ihm zufolge noch nicht fest. Nach der Genehmigung muss die Post die neuen Tarife mindestens zwei Monate vorher im Amtsblatt der Wiener Zeitung bekannt machen. Daher könnte die Erhöhung per 1. September 2007 erfolgen.

Die Post argumentiert damit, dass die Preise seit 2003 unverändert geblieben seien. Mit dem einheitlichen Tarif für Inland und Europa seien Auslands-Briefe derzeit außerdem bei der Österreichischen Post "deutlich günstiger als in vielen vergleichbaren europäischen Ländern". Das mache eine Tarifanpassung notwendig. Die Preise für Inlandsbrief ebenso für Paket sowohl im Inland als auch ins Ausland sollen nicht angetastet werden.

Der zuständige Brief- und Paket-Vorstand Walter Hitziger hatte erst im März Porto-Erhöhungen ausgeschlossen. (APA)

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