Bures und der Schlüssel zur Gleichstellung

18. Juni 2007, 14:37
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Frauenministerin in Kärnten: Forderung nach Armutsbekämpfung und 50.000 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen erneuert

Klagenfurt - Frauenministerin Doris Bures sieht in der Bekämpfung der Armut, in Initiativen für mehr Beschäftigung und in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Schlüssel zur Gleichstellung der Frauen in der österreichischen Gesellschaft. "Armut in Österreich ist überwiegend weiblich", betonte die Ministerin am Donnerstag anlässlich ihres ersten offiziellen Besuches in Kärnten.

In Kärnten sind laut Bures etwa 91.000 Menschen armutsgefährdet, 57 Prozent davon Frauen. "Das höchste Risiko in die Armutsfalle zu tappen haben allein erziehende Mütter", sagte die SPÖ-Politikerin vor Journalistinnen und Journalisten. In den vergangenen Jahren habe die Politik weggesehen, wenn die Armut gestiegen sei, übte Bures Kritik an der ehemaligen schwarz-orangen Koalition. Mit der Anhebung der Mindestpensionen und der bedarfsorientierten Mindestsicherung habe die jetzige Bundesregierung nun "richtige Entscheidungen" getroffen.

Ein weiterer Schlüssel sei die Schaffung von 50.000 Kinderbetreuungsplätzen bis 2010. Bures sprach von "oberster Priorität", sie habe sich vorgenommen, "nicht jahrelang Bedarfserhebungen zu machen", kündigte die Ministerin an und versprach, "Defizite in diesem Bereich" zu beseitigen. (APA)

  • Neben der Bekämpfung der Frauenarmut ist nach Bures' Ansicht die Schaffung von 50.000
Kinderbetreuungsplätzen bis 2010 ein weiterer Schlüssel zur Gleichstellung.
    foto: standard
    Neben der Bekämpfung der Frauenarmut ist nach Bures' Ansicht die Schaffung von 50.000 Kinderbetreuungsplätzen bis 2010 ein weiterer Schlüssel zur Gleichstellung.
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