Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Der bisherige Vizepremier Peres war der Favorit gewesen, den sich laut Umfragen 60 Prozent der Israelis als Staatsoberhaupt wünschten. Weil aber in Israel der Präsident nicht vom Volk, sondern vom Parlament gewählt wird, war der Ausgang bis zuletzt ungewiss - vor sieben Jahren hatte Peres aus ähnlich guter Position schließlich gegen Moshe Katzav verloren. Nach dem ersten Wahlgang war aber der Trend klar: Peres bekam 58 Stimmen, nur um drei weniger als die absolute Mehrheit.
Für den gefährlichsten Gegenkandidaten, Reuven Rivlin, stimmten 37 Abgeordnete und für Colette Avital von der Arbeiterpartei 21. Avital warf sofort das Handtuch, und wenig später bat Rivlin mit tränenerstickter Stimme "alle Abgeordneten, Shimon Peres zum Präsidenten zu wählen". Premier Ehud Olmert erlebte damit die doppelte Genugtuung, mit Peres den Kandidaten seiner Kadima-Partei durchgebracht und zugleich einen möglichen parteiinternen Konkurrenten auf einem Ehrenposten neutralisiert zu haben.
Auch die Wahl des neuen Vorsitzenden der Arbeiterpartei am Dienstag ist letztlich so ausgegangen, wie Olmert es sich wünschen musste. Für den Premier wird Ehud Barak ein bequemerer Partner sein, als dessen Gegner bei der Stichwahl, Ami Ayalon, es gewesen wäre. Die ersten Hochrechnungen hatten noch einen hauchdünnen Abstand ergeben, am Ende gewann Barak dann aber mit 52 Prozent der Stimmen. Der bisherige Parteichef Amir Peretz war schon vor zwei Wochen in der ersten Runde ausgeschieden. Im Wahlkampf hatte der 65-jährige Barak zu verstehen gegeben, dass er aus seinen Fehlern gelernt habe.
Dies sei "der Beginn unserer Mission, das Vertrauen des Volkes in seine Führer zu reparieren", sagte Barak in seiner Siegesrede in Anspielung auf den angeschlagenen Olmert. Barak, der als brillant, aber auch arrogant gilt, war von 1999 bis 2001 Premierminister. Er ordnete den Rückzug aus dem Libanon an und verhandelte in Camp David mit dem damaligen Palästinenserpräsidenten Yassir Arafat. Kurz darauf brach die zweite Intifada aus, und Barak erlitt ein Wahldebakel gegen Likud-Chef Ariel Sharon. (Ben Segenreich aus Jerusalem/DER STANDARD, Printausgabe, 14.6.2007)
68.000 Euro pro Jahr für Villa am Meer
Generelle Kürzung von zwei Prozent heuer und drei Prozent im kommenden Jahr - Höhere Einschnitte bei Militärausgaben
Aktivisten von "Women of the Wall" werden an der heiligen Stätte von ultraorthodoxen Gegendemonstranten angegriffen
Zuvor war die Absage an einer Konferenz mit dem Gesundheitszustand erklärt worden
Seit seinem Besuch sank die Zahl der Israelis, die glauben, dass der Präsident pro-palästinensisch agiert, um 20 Prozent
Sperre war aus Furcht vor Vergeltung verhängt worden
Der blutige Konflikt in Syrien macht es möglich: Nach einer öffentlichen Entschuldigung der Israelis für die Toten auf der Mavi Marmara versuchen Jerusalem und Ankara das einst so enge Bündnis zwischen beiden Staaten wiederzubeleben
Arabische Nomaden protestieren gegen Gesetzentwurf
Entschuldigung geschah auf eigene Initiative, USA sollen nur beratende Funktion eingenommen haben
Israels Regierungschef bezieht sich auf Schweizer Erfahrungen
Die Entschuldigung Israels für den Tod von türkischen Aktivisten ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, meint der israelische Ex-Diplomat Dan Arbell
Touristen kann bei Weigerung Einreise verweigert werden
2010 wurden neun türkische Aktivisten von israelischen Soldaten erschossen
Luftwaffenchef soll bereits in Israel gewesen sein
Ex-Außenminister zur Causa "Mavi Marmara": Israelische Soldaten handelten in Notwehr
Zeitung: Israel könnte zu Manöver eingeladen werden
US-Präsident rief trotz Israels Siedlungsbau zu Verhandlungen auf - Abbas: Friedensregelung "notwendig und unvermeidbar"
US-Präsident: "Kein Platz für Antisemitismus in zivilisierter Welt" - Kranzniederlegung auf Gräbern von Herzl und Rabin
Einsatz ein Tag vor Besuch von US-Präsident Obama
Geschoße trafen Hof eines Hauses in der Grenzstadt Sderot - Schwere Schäden, keine Berichte über Verletzte
Kabinett Netanyahus kann Amtsgeschäfte aufnehmen - Kritik an erwarteter Siedlungspolitik von der Opposition
Demonstrative Freundlichkeiten kennzeichneten den Auftakt des Israel-Besuchs von US-Präsident Obama. Heiße Themen sind Syrien und das iranische Atomprogramm, der Nahost-Konflikt dürfte keine zentrale Rolle spielen
Ex-Armeechef Moshe Yaalon wird Verteidigungsminister in Vier-Parteien-Bündnis
US-Präsident erneuert in Tel Aviv Bekenntnis zur Sicherheit Israels und witzelt über Netanyahus "rote Linie"
Netanyahu will am Samstagabend Präsident Peres informieren - Lapid wird neuer Finanzminister
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
in israel ist ein friedensnobelpreisträger präsident!
ich werd mir das heute abend bei den nachrichten immer wieder laut vorsagen.
vielleicht sollte man jüngeren menschen die chance geben etwas zu ändern. jungen frischen elan in das ganze bringen. so 50jährige. die nach dem krieg geboren sind...
Manchmal, so im Kämmerlein in mir, frage ich mich:
Die machen den Job so gerne, dass jede Bezahlung unnötg ist. Sonst gingen diese Leute doch mit 53 in Pension.
Macht jeder Eisenbahner, wenn er nicht schon früher wegen Krankheit (Zuggeräusche-Alergie), den Ruhestand länger als die Aktivzeit genießt.
... könnte doch wieder ein Friednesprozess in Nahost einsetzen. Bill Clinton war nah dran, Peres und Arafat zur gemeinsamen Lösung zu bewegen. GW Bush hat aber das ganze Friendensprojekt völlig versch...en! Vorbedingung für Frieden in Nahost ist ein US-Präsident mit Clinton Format und halbwegs vernünftige Politiker in Israel und - davon sind wir z zt dank Bush und Scharon meilenweit entfernt - in den Palestinänsergebieten. Das Pulverfass das GW Bush und co. angezündet haben ist nur langfristig wieder zu löschen. Danach kann man wieder dort ansetzten woran man in Camp David nur knapp gescheitert ist. Die EU hat leider zuwenig außenpolitisches Gewicht um ernsthaft mitzugestalten...
In den zweiten Wahlgang, der laut Gesetz dennoch nötig war, zog Peres dann allein und bekam 86 der 120 Stimmen.
86 von 120 wählten den einzigen Kandidaten!
Also wenn das kein Vertrauensbeweis ist ...
Erinnert mich an die Wahl in USA Ashcroft gegen einen, der ein paar Tage vorher verstorben war.
Die Menschen wählten trotzdem den Toten.
In Israel hat jeder schon einen Krieg erlebt. Man müsste schon ein Baby zum Präsidenten wählen, wenn man ihren Wunsch berücksichtigen würde:
1948 Unabhängigkeitskrieg
1956 Suez Krise
1967 6 Tage Krieg
1973 Jom Kipur Krieg
1982 Libanonkrieg
1991 Golfkrieg
2006 Libanonkrieg Vol 2
Intifada Teil 1: 1987 - 1993
Intifada Teil 2: Seit 2000
für Shimon Peres ,daß er es endlich geschafft hat. Wünsche ihn und Israel das er es gut durch die nächsten sieben Jahre bringen wird.
Das Niveau der meisten Kommentare zeigt deutlich wie niedrig "tiaf" der politische Diskurs bei uns angesiedelt ist.
Ihrer Meinung über das Niveau kann ich mich nicht anschliessen. Man sieht immer wieder qualitativ hochwertige Artikel. Ihre Pauschalisierung im Sinne einer "Mehrheit" ist abzulehnen.
Auch das die Knesset das höchste Amt bestimmt finde ich fragwürdig. Da gefällt mir die direkte Wahl schon mehr.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.