DaimlerChrysler verzichtet auf irreführende smart-Werbung

4. Juli 2007, 12:07
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Umweltorganisation monierte: smart Diesel bisher nicht mit geregeltem Dieselpartikelfilter ausgerüstet

DaimlerChrysler verzichtet künftig auf die Werbeaussagen, wonach der smart Diesel "extrem niedrige Emissionswerte" aufweise. Damit habe sich der Autobauer am Mittwoch vor dem Landgericht Stuttgart einer Forderung der Deutschen Umwelthilfe (FUH) unterworfen, berichtete die Umweltorganisation. Sie hatte moniert, dass der smart Diesel bislang nicht mit einem geregelten Dieselpartikelfilter, sondern nur mit einem offenen Partikelfiltersystem ausgeliefert wird. Damit sei der kleine Stadtwagen eine "Feinstaub-Schleuder", meint die Umwelthilfe.

Ein DaimlerChrysler-Sprecher wies daraufhin, dass man bei der Konstruktion des neuen smart der Vermeidung von CO2 Vorrang gegeben habe. Hier sei die Dieselversion mit nur 88 Gramm CO2 pro Kilometer das sauberste Großserien-Auto der Welt. Der voll wirksame Dieselpartikelfilter werde - wie schon seit längerem bekannt - im Jahr 2008 eingebaut. (APA/dpa)

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