Unten anstellen
Die Arbeitsmarktexpertin des Wirtschaftsforschungsinstituts, Gudrun Biffl, sieht darin jedoch nicht ein spezielles Problem von Migranten, sondern den Ausdruck einer generellen Schwäche des heimischen Arbeitsmarkts. "Wenn man bei uns weggeht, dann muss man sich wieder unten anstellen", beschreibt Biffl das Problem, dass auch Österreicher aus dem Ausland nicht zurückkehren, da ihre Qualifikationen nicht honoriert werden.
"Bei uns herrscht die Grundidee, dass man wo anfängt, drinnen bleibt und durch Seniorität gewinnt" und nicht durch entsprechende Qualifikation. Nur "ganz oben" und "ganz unten" gebe es Flexibilität. Zu ändern wäre dies durch Umsetzung des europäischen Qualifikationsrahmens: Dies erlaube ein Assessment der tatsächlichen Qualifikationen als Basis für den Arbeitsmarkt. (spu, DER STANDARD Printausgabe, 26/27./28.5.2007)
Österreich müsse Zuwanderern zeigen, dass sie willkommen sind, fordert der Chef der Wiener Industriellen
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Was hindert viele Migrantenjugendliche am beruflichen Aufstieg? Die beispielhafte Karriere eines austrotürkischen U-Bahn-Fahrers
Menschen türkischer oder ex-jugoslawischer Herkunft lernen "Job-Deutsch" und besuchen Firmen - ab April
Früh übt sich, wer ein Arbeitsloser werden will: Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihr Startnachteil am Jobmarkt
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Kräuter: "Nicht mehr vom Arbeitsprozess ausschließen" - Sozialminister Hundstorfer dagegen - ÖVP: "Problematisch" - Unterstützung kam von Grünen und Wirtschaftskammer
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Mit dem Aufschwung kommen mehr Immigranten - Kein Grund zur Sorge, sagen Experten
Zuzug von Einwanderern führte in den vergangenen Jahren zu keiner Verdrängung von einheimischen Arbeitern
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Kräuter plädierte für den Arbeitsmarktzugang von Asylwerbern
Spät, aber doch: Heimische Banken geben sich Ethno-Anstrich
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Der Wettbewerb um Arbeitskräfte betrifft in einer alternden Gesellschaft zunehmend Frauen
Sie sind jung, hochqualifiziert, vielsprachig, arbeitswütig - und zum Nichtstun verurteilt: Akademische AsylwerberInnen
Unternehmen, die illegale Zuwanderer beschäftigen, sollen hohe Geldbußen zahlen und von öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen werden
Sie wollen "türkische mit österreichischen Unternehmern integrieren" - und daran verdienen: Die türkischen Wiener Unternehmensberater DH&Partners
Die Landschaftsplanerin als Raumpflegerin: In Österreich sei man sich des Kapitals der Migrantinnen zu wenig bewusst, meint Migrationsforscherin
Sie sind dort, wo Rewe und Spar nicht sind: Aus kleinen türkischen Händlern wurden professionelle Supermarktketten - Sie sehen den Wiener Markt gesättigt - Einzelkämpfer sperren zu
Viele Geschäfte werden von Österreichern mit migrantischem Hintergrund geführt
Rund 50.000 indische Sikhs melken die Kühe der Poebene - In Novellara steht der zweitgrößte Sikh-Tempel Europas
Ob Bautrupp, Pflege- oder Küchenpersonal: Illegale ausländische Beschäftigung "floriert" - Migrationsforscher Michael Jandl im Interview über die Grauzone
Bei Krachledernen kennt sich Gordana Radojevic aus - Die resolute Wienerin aus Kroatien ist Fachfrau für heimische Folklore - eine Ansichtssache
Rastafriseur, Hip-Hop-Laden, Gastronom: Unternehmer mit afrikanischem Hintergrund bedienen den "exotischen" Lebensstil. In den Nischen landen sie oft nicht freiwillig
Volkswagen Deutschland spricht neuerdings türkisch, auch hierzulande wenden sich Unternehmen den Kunden mit Migrationshintergrund allmählich in "ihrer Sprache" zu
In den Westen ziehende Arbeitsmigranten lassen jährlich tausende rumänische Kinder zurück. Eine Serie von Selbstmorden hat Öffentlichkeit und Behörden aufgerüttelt
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Erfolgreich mit Ethno-Food - Im zehnten Wiener Gemeindebezirk bietet der Sofra Supermarket Spezialitäten aus dem Balkan und der Türkei an
Wirtschaftstreibende, die an Mentoring für MigrantInnen teilnehmen, tun das nicht aus reiner Selbstlosigkeit: Wie Unternehmen davon profitieren können
Sie tragen viel bei, kassieren aber weniger, als ihnen zustünde: UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund
Das Potenzial von Menschen mit verschiedener Herkunft zu nutzen, ist Teil von Diversitäts- Management. Dessen Fortschritte insgesamt sind eher bescheiden
Was Österreich bei der Zuwanderung von Fachkräften versäumt hat, erklärt Journalistin Corinna Milborn
Schwarzarbeit ist oft die einzige Lösung: Zum Teil darf gar nicht legal gearbeitet werden, zum Teil finden sich keine anderen Jobs
Im siebten Bezirk, direkt neben der Wiener Stadtbibliothek, findet man Lebensmittel und Kosmetika aus der ganzen Welt
Der Nakwon Supermarkt im 7. Bezirk hat alles, was Freunde der asiatischen Kulinarik begehren
Im "Berioska" in Wien kaufen zwar mehrheitlich RussInnen, aber gerne auch ÖsterreicherInnen ein
Wer Sprachenmix, scharfen Hummus und "ganz andere" Essiggurken mag, besucht Natan Abaevs koschere Greißlerei - eine Ansichtssache
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Mein lieber freund, geh und drücke deine Stereotypen auf einer anderen Website zum beispiel im Forum der Asozialen aus, meiner meinung nach gehören deine Postings nicht zu einer seriösen Website wie zu dieser.
Wenn du meinst dass Ausländer im "Fladern" überqualifiziert, dann sage ich dass Österreicher im "Saufen" und"Nörgeln" überqualifiziert sind.. Denke bevor du schreibst, falls ich anfange das zu schreiben was Österreicher für Defizite aufweisen, dann werden mir wohl die 750 Wörter die mir für das Posting zustehen nicht ausreichen.
PEACE FOREVER!!!! ;-)
... Ich glaub in diesem Fall gehts nicht nur um die Anerkennung ihrer Qualifikation ... Oesterreich und seine EinwohnerInnen wirken von aussen betrachtet einfach nur erbaermlich ... Gesellschaftlich mindestens 10Jahre hinter Deutschland ... (Und sogar Bayern ist schon ein ganzes Stueck weiter) ...
in gesellschaftlicher Hinsicht.
Bei uns gibt es noch fast keine Ghettos und auch die Kriminalität ist noch nicht so hoch wie in den meisten anderen Zuwandererstaaten. Es werden keine Autos angezündet, nur selten Lehrer verprügelt, ja selbst die Zuwanderung ist noch immer nicht so unkontrolliert wie in manchen anderen Staaten.
Sie haben Recht. Wir sollten uns wirklich schämen, dass wir so hinten nach sind.
Hoffentlich bleibt es so, oder wird es (auf diesem Gebiet) gar wieder so hinterwäldlerisch provinziell, wie es noch vor einigen Jahrzehnten war.
lebe mittlererweile die größte Zeit meines Lebens im Ausland, und Österreich ist sicher nicht rückständiger als viele andere Länder ... und dass Deutschland nicht unbedingt die Spitzenklasse an Lebensqualität bietet das wüssten Sie, wenn Sie schon einmal dort gewöhnt hätten ...
auf nativer Basis bringt oft weit mehr als Franz und Ferdinand auf einen Russisch- oder Arabischkurs zu schicken.
Auch unser Unternehmen profitiert so viel davon, dass jetzt eigentlich mehr Leute mit Migrationshintergund arbeiten als jemals zuvor - ach ja und überhaupt mehr Leute arbeiten als jemals zuvor.
wird überhaupt Talent vermutet in Ausländern. Bisher stand eine massive Geistesblockade davor, die sich aus schrulligen und provinziellen Xenophobismen zusammen setzte (einige Parteien werden diese Blockade allerdings noch heute nicht los - man hat es sich da schon so gemütlich gemacht, und ausserdem welche Macht soll man sonst mißbrauchen wenn nicht diese "Inländer" zu sein?).
Welche Macht soll man sonst missbrauchen, wenn nicht diese "toleranter" und "weltoffener" zu sein als die xenophoben Provinzler?
Der einzige Unterschied zwischen diesen und Ihnen, ist, dass Sie offensichtlich genug formale Bildung genossen haben, um zu wissen, dass Xenophobie "sich nicht gehört". Die Engstirnigkeit ist aber die gleiche.
... ebenso begabt/talentiert bzw. unbegabt/untalentiert wie der durchschnittliche Österreicher.
Daß auch außerhalb der österr. Staatsgrenzen Menschen wie Du und ich leben - mit ihren Stärken und Schwächen - dies zu erkennen bräuchte es eigentlich keine OECD-Studie.
Staatsgrenzen sind Territorialgrenzen, keine Grenze zwischen Menschen, Talenten, Begabungen aber auch Fehlleistungen - zumindest sollten sie das nicht sein :/
Laut Huntington gehört Österreich zu den reichsten und potentesten Volkswirtschaften weltweit..und das trotz behauptetrr Provinzialität und ohne nennenswerte Rohstoffe..Nehme nicht an,daß Berufsposter für diese Ranking verantwortlich sind..Wie erklären sie sich diesen nachvollziehbaren Umstand,sie volkswirtschaftliche Koryphäe...
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