Microsoft greift Google Earth an

2. Juni 2007, 14:26
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Google Earth fasziniert mit spannenden Blicken auf die Erde - Diesen Erfolg wollte Microsoft nicht allein Google überlassen und startete Virtual Earth

Die Software Google Earth fasziniert ihre Nutzer dank einer Vielzahl eingespeister Satellitenbilder mit spannenden Blicken auf die Erde. Diesen Erfolg wollte Microsoft nicht allein Google überlassen und startete das Projekt Virtual Earth. Das erlaubt sogar, die interaktiven Luftbilder und Karten auf die eigene Webseite zu kopieren, um etwa die Route des letzten Urlaubs nachzuzeichnen, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

Bird's Eye View

Aus dem Weltraum den eigenen Wohnort inspizieren, den Urlaubsort virtuell vorab besuchen oder einfach nur die nächste Apotheke ausfindig machen: Mit Google Earth und Microsoft Virtual Earth wird die Weltreise am Computer zu einem faszinierenden Erlebnis. Während Google Earth meist eine bessere Auflösung der Satellitenbilder hat und Zusatzebenen mit Straßenkarten, Bahnlinien oder Geschäften einblendet, punktet die Konkurrenz von Microsoft mit dem sogenannten Bird's Eye View. Per Flugzeug wurden Luftaufnahmen ausgesuchter Städte aus allen vier Himmelsrichtungen gemacht. In folgedessen schaut man nicht direkt auf die Dächer wie bei Satellitenbildern, sondern man sieht schräg auf die Häuser. Tatsächlich dreidimensional lassen sich Städte wie Seattle oder San Francisco besuchen, die Microsoft mit richtigen 3D-Gebäuden ausgestattet hat. Mit der Maus kann man virtuell wie mit einem Flugzeug durch die Häuserschluchten fliegen.

Web-Gemeinde

Auch bei Google Earth entwickelt sich eine Landschaft mit nachgebauten 3D-Gebäuden. Nur macht Google das nicht selbst, sondern setzt dabei auf die Web-Gemeinde. Ob das eigene Wohnhaus, die Stadtteilkirche oder ein Rathaus in China, mit der Software SketchUp können die Anwender dreidimensionale Gebäude und Objekte zusammenklicken und an den geografisch korrekten Ort in Google Earth einbauen, wodurch eine bunte Welt mit dreidimensionalen Objekten entsteht.

Breitband

Für beide Systeme braucht der Nutzer allerdings einen Breitbandanschluss ins Internet, denn die Informationen und hochaufgelösten Bilder werden aktuell aus dem Netz auf den Rechner geladen. (red)

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