Iss was Schönes

11. Juli 2007, 16:50
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Yoshihiro Murata ist Meister der Kaiseki-Küche, die einst Kaisern und Zen-Mönchen Erbauung verhieß und schon vor Jahrhunderten zur Kunstform erhoben wurde - Ein bezaubernd schöner Prachtband zeigt jetzt, wieso

foto: masahi kuma
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Manche Speisen aus "Kaiseki" sind so einfach, dass ein Hobbykoch sie locker nachkochen könnte - vorausgesetzt, er käme an Zutaten von solch erhabener Qualität und Frische heran, wie sie für diese raffinierteste Form japanischer Küchenkunst reserviert sind. Nur, ein Gericht der Kaiseki-Küche hätte er damit dennoch nicht geschaffen: Die grazile Präsentation, die Auswahl des Geschirrs, die sparsam eingesetzten, dekorativen Elemente (die aber das Gericht erst in den entsprechenden kontemplativen Zusammenhang stellen), sind gleich wichtig wie der Geschmack, um eine Speise "Kaiseki" werden zu lassen.

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