Xen 3.1: Virtuelle Maschinen zwischen physischen Rechnern verschieben

1. Juni 2007, 10:32
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Unterstützung für 32-Bit-Guests auf 64-Bit-Hosts - Zahlreiche Stabilitäts- und Performanceverbesserungen

Einen neue Release der eigenen Virtualisierungslösung haben die EntwicklerInnen des Xen-Projekts abgeliefert: Mit Xen 3.1 werden der freien Software eine Reihe von neuen Features spendiert, darunter die Möglichkeit laufende virtuelle Maschinen einzufrieren und auf einen anderen physischen Host zu transferieren.

Anpassung

Bisher funktionierte dies nur mit paravirtualisierten Gästen, die also speziell für den Betrieb in Xen angepasst wurden. Mit der neuen Version lässt sich nun also auch Windows entsprechend migrieren, so denn die nötige Hardwareunterstützung aktueller Prozesoren gegeben ist.

Migration

Eine weitere Neuerung ist der Support von 32-Bit-Gästen auf 64-Bit-Host-Systemen. Dazu kommt das XenAPI, mittels dessen sich virtuelle Maschinen per XML-Dateien konfigurieren lassen. Weitere Informationen finden sich in der Release Ankündigung.

Download

Xen 3.1 kann kostenlos von der Seite des Projekts heruntergeladen werden. Neben dem Source Code stehen dort auch bereits diverse Binärpakete zur Verfügung. (apo)

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