Der LASK ist wieder da

5. Juli 2007, 15:56
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Mit einem 1:1 in Leoben fixierten die Linzer nach sechs Jahren Zweit­klassigkeit die Rückkehr in die Bundesliga

Leoben - Der LASK hat am Freitag drei Runden vor Schluss den Meistertitel in der Red Zac Liga und damit den Aufstieg in die T-Mobile-Bundesliga fixiert. Die Traditionsklub aus Linz holten in Leoben ein 1:1-Remis und ist damit von Verfolger Schwanenstadt (2:2 gegen den FC Lustenau) auch theoretisch nicht mehr einzuholen. Der LASK kehrte damit nach sechs Jahren Zweitklassigkeit wieder ins Fußball-Oberhaus zurück.

Die 2.000 Zuschauer in Donawitz sahen eine harte, rassige Partie, der auf nassem Boden nur die Tore fehlten. In der ersten Hälfte vergab Leoben-Stürmer Stankovic (24.), der an LASK-Keeper Nagel scheiterte, die beste Gelegenheit der Gastgeber auf den Führungstreffer. Auf Seiten der Oberösterreicher kam Mijatovic (46.) wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff zu einer guten Kopfball-Chance.

Nach dem Seitenwechsel blieb das turbulente Spiel hart umkämpft. Negativer Höhepunkt des hektischen Treibens war eine Rote Karte gegen LASK-Spielgestalter Hota (60.), der den Linienrichter beleidigt hatte. In der Folge verschafften die rund 500 mitgereisten LASK-Fans ihrem Unmut über diese Entscheidung Luft und schleuderten einige Gegenstände auf das Spielfeld.

Schiedsrichter Lechner ließ trotz der Störaktionen weiterspielen, Stankovic (72.) und Schicker (73.) vergaben in der Folge zwei hochkarätige Chancen der Steirer. In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst brachte der eingewechselte Routinier Parapatits (91.) Leoben mit einem Kopfball nach Sekic-Flanke in Führung, dann traf der ebenfalls kurz zuvor von der Ersatzbank gekommene Hoheneder (92.) mit seinem ersten Saisontor zum viel umjubelten Ausgleich für die Linzer. (APA)

  • DSV Leoben - LASK Linz 1:1 (0:0). Donawitz, 2.000, SR Lechner.

    Torfolge: 1:0 (91.) Parapatits
    1:1 (92.) Hoheneder

    Leoben: Schenk - Briza, Früstük, Muhr, Rasswalder - Schicker, Harding, Sekic, Hüttenbrenner (76. Parapatits) - Kozelsky, Stankovic

    LASK: Nagel - Gansterer, Ehmann, Kablar, Klapf - Mühlbauer, Klein, Hota, Dollinger (74. Ruckendorfer) - Vastic, Mijatovic (64. Konrad/88. Hoheneder)

    Rote Karte: Hota (60./Beleidigung des Linienrichters)

    Gelbe Karten: Hüttenbrenner, Rasswalder, Briza bzw. Gansterer, Dollinger, Vastic, Mühlbauer, Klapf

    • Bild nicht mehr verfügbar

      Zwei Tore in der 91. Minute, gefallen im oberösterreichischen Schwanenstadt und im steirischen Leoben, ließen den Linzer Schampus doch noch aus dem Flascherl perlen.

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