"Das Gefühl, nach Hause zu kommen"

Redaktion, 19. Mai 2007, 11:00
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    Jutta Gressler lebt mit ihrem Mann Mabrouk Jemaa und ihren Kindern Amina und Amin am Rande der Wüste; das Ehepaar bietet Wüstentouren für TouristInnen an.

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    "Als ich das erste Mal in der Wüste war, hatte ich das Gefühl, nach Hause zu kommen", erzählt Jutta Gressler.

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    Renate Fisseler-Skandrani schrieb einen Ratgeber für bikulturelle Paare in den Maghrebstaaten - und warnt vor Pauschalisierungen.

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    "Die Maghrebländer. Informationen für binationale Paare. Marokko, Algerien, Tunesien" von Renate Fisseler-Skandrani ist 2003 bei Brandes & Apsel erschienen.

Mehr als 250 deutsch-tunesische Paare leben in Tunesien - Wichtig für bikulturelle Beziehungen: Planung und die Bereitschaft, "immer wieder neu auszutarieren"

Bei einem Ausflug in die Wüste verliebte sich die Deutsche Jutta Gressler. "Am Anfang", erzählt sie", war ich mir nicht sicher wie er empfindet – doch als ich für drei Monate zurückkehrte, war klar, dass von beiden Seiten tiefe Gefühle vorhanden sind." Sie hängte daraufhin ihren Beruf als Licht- und Tontechnikerin an den Nagel und zog nach Tunesien. Zwei Kinder haben sie und ihr Mann Mabrouk Jemaa mittlerweile, auch beruflich geht es ihnen gut, erzählt sie: Sie bieten Wüstentouren für TouristInnen an.

Mehr als 1000 Deutsche leben in Tunesien, mehr als 250 davon in einer binationalen Ehe, schätzt Renate Fisseler-Skandrani, die Autorin des Ratgebers für bikulturelle Paare zu den Maghrebländern, im derStandard.at-Gespräch. Auch sie selbst ist mit einem Tunesier verheiratet und lebt als Dozentin für Deutsch und Geschichte seit über zwei Jahrzehnten in Tunesien. Ihr Mann studierte in den 60er-Jahren in Deutschland an der gleichen Uni.

Viele Paare hätten sich in Deutschland kennen gelernt, als ab den 60er-Jahren vermehrt Studenten und Arbeitsmigranten aus den Maghrebländern in die Bundesrepublik und die DDR kamen; "und mit dem wachsenden Tourismus ab den 70er-Jahren auch in Tunesien oder Marokko selbst", so Fisseler-Skandrani. Zwar würden die meisten deutsch-tunesischen Paare in Deutschland leben, doch manche entscheiden sich für das Herkunftsland des Partners: "Oft aufgrund von Arbeitsmöglichkeiten oder aus persönlichen Gründen. Und dann sind die Paare natürlich auch mit den Ausländergesetzen in Deutschland konfrontiert."

Sehr persönliche Entscheidungen

Ob eine bikulturelle Beziehung in Europa oder im Herkunftsland des Partners oder der Partnerin leichter zu leben ist, könne man nicht generell sagen, das seien sehr persönliche Entscheidungen: "Wichtig ist es jedenfalls, dass man sich sehr genau anguckt, wo und wie man leben will – also sich über die rechtlichen und soziokulturellen Voraussetzungen informiert", so Fisseler-Skandrani. Und auch die ökonomische Situation einkalkuliert: "Die Gehälter in Tunesien betragen etwa ein Drittel." Und auch für die tunesischen Partner sei die Arbeitssuche nicht leicht: "Die Arbeitslosigkeit ist hoch – selbst Leute mit guter Ausbildung tun sich oft schwer, einen Job zu finden."

Zu klären sei auch, ob man in der Nähe der Familie wohnen will oder nicht – am Land oder in der Stadt. Im ländlichen Bereich seien die Rollenvorstellungen von Mann und Frau stärker ausgeprägt als in den Städten. Auch in Bezug auf das Familienverständnis könne es Unterschiede zwischen den Kulturen geben – beispielsweise wird von den Söhnen oft auch eine finanzielle Unterstützung erwartet. Hier sollte sich das Paar genau ansehen, ob sie in der Nähe der Eltern wohnen wollen oder nicht.

"Miteinander verweben"

Doch all das, warnt Fisseler-Skandrani vor Pauschalisierungen und der Problematisierung von bikulturellen Ehen, sei auch in einer deutschen oder österreichischen Ehe auszuhandeln – "klar, zwischen zwei Kulturen vielleicht in stärkerem Ausmaß, aber das Verweben zweier Kulturen ist auch eine Bereicherung".

Statt diesen Aspekt zu betonen, werden bikulturelle Paare jedoch häufig mit Vorurteilen konfrontiert; beispielsweise hätten besorgte FreundInnen sie in den 70er Jahren gefragt, wie sie als Feministin bloß mit einem Araber befreundet sein könne, schildert Fissler-Skandrani. Immer wieder werde hier auf die alten Wahrnehmungsmuster zurückgegriffen, schreibt sie in ihrem Ratgeber: "Hier Frau, da Araber (Frauenfeind), hier Europäerin (emanzipiert, fortschrittlich, modern), da arabisches Land (Hort gesellschaftlicher Rückständigkeit, Rechtlosigkeit von Frauen, männlicher Allmacht und Gewalt gegen Frauen, durch den Islam gerechtfertigt) – auf die immer wieder gern, ob grob gestrickt oder in subtiler Form, auch in verschiedenen deutschen bzw. europäischen Medien zurückgegriffen wird; und an Belegen aus Algerien bis Afghanistan mangelt es schließlich nicht."

Doch die maghrebinisch-deutschen Partnerschaften erkennen sich in diesem Spiegel nicht wieder. Auch nicht, wenn der jeweilige Partner von Wohlgesinnten als "Ausnahme" unter den Tunesiern, Algeriern, Marokkanern oder Arabern gesehen wird, das diene nur dazu, das Weltbild nicht hinterfragen zu müssen. In Wirklichkeit gehe es in bikulturellen Ehen darum, wie die Individuen in ihren Beziehungen die kulturellen Muster aushandeln. Wichtig sei die Bereitschaft zur Kommunikation, sagt Fisseler-Skandrani: "Man muss viel mit einander reden, sich immer wieder neu austarieren – auch was das Verhältnis zur Schwiegerfamilie und zu Freunden betrifft."

"Anders-Sein respektiert"

Das betont auch Jutta Gressler. Sie fühlt sich in ihrer Beziehung wie auch im familiären Netz akzeptiert und geschätzt: "Und auch wenn ich hin und wieder Dinge tue, die im lokalen Kontext seltsam wirken müssen, wird mein Anders-Sein respektiert." Dennoch stoße man manchmal an eine Grenze der Verständigung: "Ich glaube, in einer bikulturellen Beziehung muss man sich darüber im Klaren sein, dass es Sachen gibt, die man nicht verstehen kann – und sie trotzdem akzeptieren."

Nicht immer geht das gut – vor allem weil aufgrund der Distanz und der fremdenrechtlichen Bestimmungen die Beziehungen nicht zuerst ausprobiert werden können. Im Fall einer Scheidung ist es vorteilhaft, wenn vor der Ehe bereits das Rechtliche geklärt wurde, damit die Frau nicht mit leeren Händen dasteht, empfiehlt Fisseler-Skandrani. In Tunesien gelte automatische Gütertrennung – allerdings muss nachgewiesen werden, wer was in die Ehe eingebracht hat. So ist es beispielsweise wichtig, sich beim Hausbau ebenfalls ins Grundbuch eintragen lassen. Für den Besitzerwerb benötigen AusländerInnen in Tunesien jedoch eine Genehmigung des Gouverneurs – "und das kann sich lange hinziehen", weiß Fisseler-Skandrani. Für manche Paare könnte daher eine Gütergemeinschaft günstiger sein – was man am besten vor der Hochzeit bedenkt. "Wir selbst haben damals natürlich nichts beachtet", lacht Fisseler-Skandrani. "Wir waren so ein Paar aus der 68er-Generation und haben dann irgendwann in Heidelberg geheiratet." Allerdings könne nun in Tunesien auch nachträglich Gütergemeinschaft vereinbart werden.

Austausch

Um solche und andere Informationen auszutauschen und "die eigene Lebenssituation aktiver zu gestalten" hat Fisseler-Skandrani gemeinsam mit anderen Frauen im Jahr 1992 den Verein Deutscher Frauen in Tunesien gegründet. Heute kann der Verein auf etwa 250 Mitglieder und einige Erfolge verweisen. So wurde gemeinsam mit der deutschen Botschaft erreicht, dass die Aufenthaltsgenehmigungen nun nicht mehr alle zwei Jahre neu beantragt werden, sondern die gleichen Bedingungen wie für deutsch-tunesische Paare in Deutschland gelten.

Zudem bietet der Verein auch einen persönlichen Anknüpfungspunkt für die Frauen. Denn dieser fehlt manchmal: "Was mir sehr abgeht, ist eine richtige Freundschaft, so wie ich sie verstehe", erzählt Jutta Gressler. Klar, sie könne E-Mails schreiben und Briefe, doch das sei nicht das gleiche. Und um lokale Freundschaften zu schließen sei ihr Arabisch noch zu holprig – "und nicht alle sprechen französisch".

Die Bedeutung der gemeinsamen Sprache betont auch Fisseler-Skandrani. Sie selbst habe bisher nur halbherzig arabisch gelernt, was sie jetzt gerade ändert. Generell will sie mit dem Älterwerden und nach dem Wegziehen der Töchter ihre Wurzeln in Tunesien verstärken. Auch deshalb weil, wie sie in einem ihrer Texte schreibt, ihre Rente sehr bescheiden sein wird, was ihren Wunsch nach dem Pendeln nach Deutschland mit einem großen Fragezeichen versieht. Auch das müsse überlegt werden: Die Gesundheitsversorgung oder soziale Absicherung sehe in Tunesien anders aus als in Deutschland.

"Nach Hause gekommen"

Dennoch – an eine Rückkehr denken weder sie noch Jutta Gressler: "Als ich das erste Mal in der Wüste war, hatte ich das Gefühl, nach Hause zu kommen", erzählt Gressler. Und noch immer genießt sie die Stille, das Gefühl, Zeit für das Hier und Jetzt zu haben, die Nähe zur Natur: "Klar, das Leben an der Natur ist manchmal anstrengend, man nehme nur die Sandstürme." Dennoch würde sie es nicht eintauschen: "In Deutschland geht doch ohne Terminkalender nichts mehr, hier hat man einfach viel Zeit und meine Kinder können so nach ihrem Rhythmus leben." An eine Übersiedelung nach Deutschland denkt das Paar derzeit nicht, "und wenn dann nur wegen der Schulbildung der Kinder".

Auch Renate Fisseler-Skandrani beschreibt im Ratgeber ihre Liebe zu Tunesien, zu Licht, Sonne und Meer: "Vom Herbst bis zum Frühsommer am Strand laufen können, eintauchen in das Blau des Meeres und des Himmels, umgeben sein von leuchtendem Licht – Balsam für Körper und Seele, Teil meines Zuhause in Tunesien". Begraben aber will sie in ihrem kleinen Dorf in Deutschland werden: "Es lebe der Widerspruch." (Heidi Weinhäupl, derStandard.at, 19.5.2007)

Link


Sahara-Trekking

Literaturtipp

Renate Fisseler-Skandrani (2003): Die Maghrebländer. Informationen für binationale Paare. Marokko, Algerien, Tunesien. Brandes & Apsel-Verlag; 12,90 Euro.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 40
1 2
kraftloserklärung
00
23.5.2007, 13:49

na und?

Leukozyt
 
16
20.5.2007, 12:19
Liebe Poster!

Wenn ich die postings unten durchlese, habe ich das Gefühl, ein Sammelsurium sämtlicher verfügbarar Vorurteile vor mir zu haben.

Ich finde den Artikel großartig, endlich werden die üblichen Standardisierungen ein wenig relativiert. Bin selbst ein "weißer" Mann, in binationaler Ehe mit einer "roten" Indigenen aus Amazonien. Nach fünf Jahren in Peru leben wir seit einem Jahr in der Steiermark, und eines muß ich feststellen: in Peru hatte ich keine Probleme mit absurden Aufenthaltsgesetzen.

Vor ein paar Tagen auf der FrePol, sagte die Polizistin zu mir "kommt halt schon darauf an, wo die Leute herkommen". Ja, für die Gastgesellschaft schon: Indianer werden romantisiert, Araber verteufelt. So ein Blödsinn. Es geht ausschließlich um Individuen

Dante Alighieri
21
20.5.2007, 16:29

Tja, so wie man früher die Angst schürte dass die bösen hässlichen Juden die schönen blonden Mädchen wegnehmen ist es halt heute mit den Arabern...

na habedere
25
20.5.2007, 10:48
Sprache

die liebe Frau lebt seit 20 Jahren in Tunesien und kann noch immer nicht vernünftig Arabisch!? ... und die will uns was über Integration erzählen? ... na Mahlzeit ...

goloba
00
24.5.2007, 16:12
Alphabetisierung für ÖsterreicherInnen

Nicht die, die seit über 20 Jahren dort lebt, kann nicht fließend Arabisch, sondern die andere, die mit dem Touristenunternehmen.

oglo242
11
20.5.2007, 18:09

...das ist sicher der grund warum sie sie ikonisieren, als heilige unter den vier säulen o.ä. sie können mir folgen? mal arabisch gelernt? mal den koran gelesen? mal irgendwo integriert worden? macht nichts, ich auch nicht, aber mir das herausnehmen, na habedere. zeigefingersaubär!

na habedere
02
20.5.2007, 19:04
zeigefinger

ich lebe im fremdsprachigen Ausland und spreche die lokale Sprache nach viel kürzerer Zeit als diese 20 Jahre fließend ...

amaterasu 98
 
11
21.5.2007, 10:40
wo denn?

nicht jede Sprache ist einfach zu lernen!

denk anstoss
01
24.5.2007, 16:49

Es hat weniger mit Einfachkeit zu tun, als mit Motivation und Bereitschaft, Kontakt mit dem Kulturkreis des Partners aufzunehmen. Irgandwie habe ich den Eindruck, dass die gute Dame, trotz "in die Wüste verliebt sein" usw., ihre Überlegenheit gegenüber den "Arabern" für selbstverständlich nimmt.

na habedere
14
21.5.2007, 10:43
einfach zu lernen?

20 Jahre bitte, ZWANZIG JAHRE ... in dieser Zeit lernt man JEDE Sprache fließend, wenn man sich auch nur ein ganz kleines Bisserl anstrengt ...

Katze Konstantine
01
23.5.2007, 17:11
in spätestens 3 Jahren

kann jeder, der sich bemüht, jede Sprache lernen. für die für deutschsprachige leichten Sprachen wie englisch, spanisch oder skandinavische Sprachen reichen je nach Sprachbegabung und Immersion in die Sprache 3-9 Monate. Erfahrungsberichte? Austauschschüler, die ein Jahr bei Gastfamilien leben, fragen! Bei schwierigen Sprachen dauerts ein bissi länger - eh klar - aber nach 1-2 Jahren sollte es auch dort so weit sein.

karl hosnedl
23
19.5.2007, 22:40
und tausende frauen nehmen ihren angetrauten mit nach deutschland

Rotz Pipm
00
23.5.2007, 15:45
und weiter?

Tong P
614
19.5.2007, 11:29
Von

den 250 Ehen sind sicher 240 mit deutschen Frauen. Männer spielen da keine Rolle. Würden auch im relativ liberalen Tunesien Probleme bekommen, wenn sie mit einer einheimischen Frau ein Verhältniss beginnen. Für die dortigen Männer ist es hingegen ein Zeichen des sozialen Aufstiegs, eine weiße Frau zu haben.

ich-ich
00
24.5.2007, 12:38
Sozialer Aufstieg?

Auch im perfekten Österreich ist es ein sozialer Aufstieg, einen Arzt, Rechtsanwalt oder jemand mit viel Kohle zu heiraten. Was ist da bei den Tunesiern anders? Ist das nicht sogar menschlich? Zumindest basieren genug österreichische Beziehungen auf finanziellen oder anderen Gründen.

Schlupp
32
20.5.2007, 11:55
Umgekehr sind die europaeischen Frauen, die sich einen

fillipnischen Ehemann nach Europe holen, aush eher selten.

Sutan Maruhun
04
20.5.2007, 07:47
Moslems

Es ist wohl war, dass bei einer klaren Mehrheit dieser 250 Ehen in Tunesien der deutsche Partner die Frau ist. Das liegt aber wohl nicht unbedingt an den von Ihnen genannten Gründen, sondern an der schlichten Tatsache, dass ein deutscher Mann in einer Ehe mit einer tunesischen Frau Moslem werden muss, während es im umgekehrten Fall kein "Muss" sondern nur ein "Soll" ist.
Im "freien" Deutschland wird man das wohl nicht so eng sehen wie im familiären Umfeld einer moslemischen (und das sind ja nun mal fast alle) Tunesierin :)


Chu

momo2004
22
19.5.2007, 18:57

Ich kenne keine Zahlen die das bestaetigen wuerden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mit ihrer einschaetzung recht haben.

Weisse Frauen sind sehr begehrt. weisse maenner, nun ja, eigentlich fast schon lustig, sich eine solche konstellation vorzustellen.

Weiss hier jemand mehr darueber ?

Kiembeni
84
19.5.2007, 15:07
Sie schreiben auch

jedes Mal den gleichen Mist!

Torquato Tasso
16
19.5.2007, 20:02

Sie meinen, es stimmt nicht, was er schreibt. Dann beweisen S' das Gegenteil. Mir scheint es recht plausibel.

Ibn Ruschd
 
44
19.5.2007, 12:58

"Weiße ?"
Ist doch wohl nicht ihr ernst,oder ?

evilweevil
12
19.5.2007, 17:41
wieso?

was soll daran nicht ernst gemeint sein?

Ibn Ruschd
 
22
19.5.2007, 23:43

weil Tunesier sicher keine "Schwarzen" sind ,auch wenn sie in Afrika leben..

emma goldman
01
20.5.2007, 04:32

tunesier sind eine mischung aus allem

emma goldman
01
20.5.2007, 04:31

und was wollns damit sagen ?

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