Eurozone: Inflation im April unverändert

16. Juli 2007, 10:23
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Teuerungsrate bei 1,9 Prozent - Rückgang in der gesamten EU auf 2,2 Prozent

Brüssel - Die Inflation in der Eurozone lag im April unverändert zum März bei 1,9 Prozent. Im April 2006 war sie noch bei 2,5 Prozent gelegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. In der gesamten EU ging die Preisseigerungsrate auf 2,2 Prozent zurück, nach 2,3 Prozent im März bzw. im April des Vorjahres.

Österreich auf Platz sechs

Die niedrigsten Inflationsraten wurden im April in Malta (-1,1 Prozent), Frankreich (1,3 Prozent) und Finnland (1,5 Prozent) gemessen, die höchsten in Lettland (8,8 Prozent), Ungarn (8,7 Prozent) und Estland (5,6 Prozent). Österreich lag nach vorläufigen Zahlen mit einem Verbraucherpreisanstieg von 1,7 Prozent ex aequo mit Dänemark auf Platz sechs.

Die größten Preistreiber im Jahresabstand waren Erziehung und Unterricht (9,2 Prozent), Alkohol und Tabak (3,7 Prozent) sowie Restaurants und Hotels (3,1 Prozent) und Nahrungsmittel (2,5 Prozent). Preisdämpfend wirkten neuerlich vor allem die gesunkenen Telekommunikationskosten (-2,2 Prozent), Freizeit und Kultur (0,0 Prozent) sowie der vergleichsweise geringe Anstieg der Treibstoff- und Heizölpreise (je 1,4 Prozent).

Im Monatsvergleich hatten mit je 0,11 Prozentpunkten Treibstoffe und Bekleidung die stärkste Steigerungswirkung, Inflations-senkend wirkten vor allem Pauschalreisen mit -0,05 Prozentpunkten. (APA)

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