Tierschutzgruppe prangert Elfenbein-Handel im Internet an

10. Juli 2007, 13:10
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Allein in einer Woche im Februar seien gut 2.000 illegale Angebote registriert worden

Der illegale Handel mit Elfenbein floriert nach Angaben einer Tierschutzgruppe praktisch unbehelligt von den Gesetzeshütern. Allein in einer einzigen Woche im vergangenen Februar seien gut 2.000 illegale Angebote registriert worden, ohne dass die Polizei eingeschritten sei, beklagte der Internationale Fonds für das Wohl der Tiere in einem Bericht, der am Dienstag in London vorgelegt wurde. Mehr als 90 Prozent des Elfenbeinsortiments auf den einschlägigen Web-Sites, insbesondere eBay, widersprächen den Bestimmungen des Artenschutzes.

Rechtsfrei

Der Online-Bereich sei hier offenbar ein rechtsfreier Raum, kritisierte Robbie Marsland, Chef der britischen Sektion des Tierschutzfonds. Dem illegalen Handel müsse jedoch unbedingt Einhalt geboten werden, weil sonst weiterhin Elefanten abgeschlachtet würden. eBay erklärte, in dem Unternehmen gebe es bereits Richtlinien zur Unterbindung des Elfenbeinhandels. So müssten die Anbieter zum Beispiel das Alter ihrer Produkte nachweisen. In Großbritannien ist der Handel mit Elfenbeinwaren aus der Zeit vor Juni 1947 erlaubt.(APA)

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