Nokia und Sony Ericsson stechen Konkurrenz aus

28. September 2007, 17:42
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Experten erwarten Dominanz der beiden Marken - iPhone und BlackBerry sollen nur untergeordnete Rollen spielen

Geht es nach Meinung von Telekom-Experten werden der finnische Branchenprimus Nokia und Sony Ericsson in Zukunft den Handymarkt dominieren. Das zumindest hat eine Umfrage der Hightech-Beratungsgesellschaft Eurospace unter 100 Fach- und Führungskräften der Telekom-Branche ergeben, die heute, Montag, veröffentlicht wurde. Demnach rechnen 70 Prozent der Befragten damit, dass an Nokia kein Weg vorbeiführe. 67 Prozent gehen davon aus, dass Sony Ericsson in Zukunft zu den Top-Adressen des Sektors gehört. Samsung (30 Prozent), Motorola (20 Prozent) und Apple (zehn Prozent) folgen mit deutlichem Abstand.

Position

"Nokia ist bereits seit Jahren führend, aber Sony Ericsson hat sich zuletzt vor allem mit seinem Musik-Fokus gut auf dem Markt positioniert", kommentiert Gartner-Analyst Martin Gutberlet im Gespräch mit pressetext. So sei dem schwedisch-japanischen Joint Venture auf dem Markt eine scharfe Abgrenzung seiner Marke gelungen. Allerdings betonte der Experte auch die extreme Kurzlebigkeit des Handygeschäfts. Motorola hätte dank des erfolgreichen Razr-Handys noch vor ein paar Jahren in der Rangliste wahrscheinlich weiter oben gestanden.

iPhone

Wenig Zutrauen haben die von Eurospace befragten Top-Manager allerdings trotz des aktuellen Medienrummels in Apples iPhone. Lediglich 13 Prozent vertreten die Meinung, dass das iPhone ein Erfolg wird. 43 Prozent räumen dem innovativen Gerät kaum Chancen ein, eine größere Rolle auf dem Handymarkt zu spielen. Trübe sehen die Aussichten den Experten zufolge auch für den BlackBerry von Research in Motion (RIM) aus. 70 Prozent sehen den BlackBerry eher im Abstieg begriffen. RIM habe es versäumt, entscheidende Weiterentwicklungen voranzutreiben, so die Experten. (pte)

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    foto: hersteller
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