"Immer nur Männer, Männer - Das ist doch langweilig"

Redaktion, 16. Mai 2007, 10:21
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Formal tritt Natascha Wanek (zweite von links) bundesweit als Spitzenkandidatin des KSV – lili an. "Wir sind aber alle SpitzenkandidatInnen und sprechen uns klar gegen die StellvertreterInnenpolitik aus". Die "SpitzenkandidatInnen" sind: Sabine Topf, sie studiert Landschaftsplanung, Natascha Wanek (Pädagogik und Philosophie), Barbara Steiner (Politikwissenschaft), Daniel Schukovits (Politikwissenschaft), Adam Markus (Jus und Geschichte) und Florian Birngruber (Volkswirtschaftslehre).

"Wir haben einen gesellschaftspolitischen Anspruch. Man kann an der Uni nicht viel bewirken, wenn man die Gesellschaft rundherum nicht ändert. Den Kapitalismus und das Patriarchat wollen wir abschaffen", begründen die SpitzenkanditatInnen ihr Engagement für die kommunistische Fraktion. Das Verhältnis zur Bundes-KPÖ wird als "freundschaftlich-kritisch" beschrieben.

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beten hilft doch manchmal, aber i glaub die Genossen bräuchten schon ein größeres Wunder, wenn sie mal wieder ernst genommen werden wollen,....

Wieso Männerbündelei?

Ein Mann im ÖH Vorstand wäre eh schon ein halbes Wunder.

Die Überklebekaktion ....

... gefällt mir!
Noch viel Kraft im Wahlkampf wünsch ich euch aus Tirol!

Weil wir nicht Geschlechter sondern Menschen sind...

haben wir ''Fairness, Fnord & freie Skripten'' Aktiven in Salzburg ein Geschlechterverhältnis von 50:50!

www.uniPiraten.at = www.uniPiratinnen.at

Die wahren Idealisten im ÖH-Wahlkampf 2007.

OPEN-COURSE-WARE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

lg,
Fnord

idee ist gut

aber eines muss ich bei aller symphatie sagen:
wenn zwei personen in salzburg kandidieren ist 50:50 jetzt nicht "der" hammer.
in wien kandidieren dann 2 studentEN.

übrigens gäbs sicher die möglichkeit in Salzburg bei KSV- Offene Liste mitzumachen und in Wien bei KSV-Linke Liste.
Immerhin gehts bei KommunistInnen ja um die Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln, das trifft sich mit der freien Software haargenau!

lg

ad Bündins

Die ideologische Unanhängigkeit ist der Piratenpartei Österreichs sehr wichtig!

Die Kompetenzen zählen


* Emanuel Huber (Universität Salzburg)
Student im 10.Semester der Psychologie, Soziologie und Pädagogik (4 Semester an der Universität Wien und im 6.Semester an der Universität Salzburg).

* Stephanie Wagner (Universität Salzburg)
Studentin der Soziologie und Pädagogik im 8.Semester an der Universität Salzburg.
(quelle: www.uniPiraten.at = www.uniPiratinnen.at)

Qualität vor Quantität!

Kindersoldatin

Was verspricht sich die Stalin- und Nordkorea-Fraktion "Original-KSV" von der Plakatierung einer Soldatin im Kindesalter? Als nächstes vielleicht einen Sowjetpanzer, zur besseren Verständlichmachung des "Marxistischen Fundaments"...

das ist keine kindersoldatin, sondern eine kubanische milizionärin. das foto wurde von alberto korda (hat auch das berühmte che foto geschossen) nach der invasion der usa-söldernInnen in der schweinebucht gemacht

Re Re Kindersoldaten

Also Kindersoldaten sind OK? Anscheinend nur wenn sie als kubanische milizionärInnen bezeichnet werden!

Wiedermal typisch sozi/kommunistIn!

FreundInnenschaft GnossInnen

und sowas

wird im wahlkampf 2007 verwendet?
ewiggestrig, ich sags ja.

können nicht alle so cool sein wie du, das müsstest eh schon sehen, oder?

Wer mich als Mann dazu bringen will, dass ich eine güktige Stimme abgebe, der darf mich nicht als minderwertiges Wesen hinstellen, das man in der Uni benachteiligt, um die ungerechte Gesellschaft auszugleichen. Das ist eigentlich völlig logisch.

Hallo, als Mitglied des KSV-Lili kann ich hier vielleicht etwas klarstellen was wohl vielen unverständlich oder irritierend erscheint.

Wir sind absolut kein Verein in welchem Männer eine untergeordnete Rolle spielen und es ist auch absolut kein Ziel von uns solche Gefühle zu schüren.

Wir sind eine Basisdemokratische Gruppe und JEDE Entscheidung wird von uns allen gemeiensam getroffen.

Die Gesetze und Medien erwarten Personen die sie als erste oder Spitze bezeichnen können. Wir lehnen solche Personenkulte grundsätzlich ab, haben uns aber bewusst dafür entschieden dass Frauen die Repräsentation nach aussen übernehmen, da sie in der heutigen Welt leider ohnehin unterrepresentiert sind. Diese Missstände gilt es aufzudecken und zu bekämpfen.

Und übrigens:

Ich bin ein überzeugter Kommunist und nicht etwa ein AGler (falls du in die Richtung gedacht hast).

Das hindert mich aber nicht daran, mein Gehirn einzusetzen und mich nicht blind einer Meinungsvorgabe hinzugeben.

Deine Antwort ist gut. Ich glaube aber, dass man auch wahrnehmen sollte, dass in bestimmten Bereichen (zuegegeben, es sind nicht die ausschlaggebendsten) Frauen überrepräsentiert sind. Unter anderem bei den Studierenden. Hier (wie auch in der Schule) kommt es tatsächlich zu massiven Benachteiligungen von Männern. Wer versucht, die Dinge objektiv zu betrachten und einmal seine Ideologie ausklammert (das können nur wenige), der wird unzweifelhaft zu diesem Schluss kommen.

Diese Benachteiligungen kommen eindeutig aus dem Versuch, die andere Benachteiligung zu "reparieren". Als einer, der diese Benachteiligungen am eigenen Leib erfahren hat, bringen mich deshalb keine zehn Pferde dazu, das zu unterstützen.

Und Leute wie ich werden zahlreicher

Mittlerweile gibt es knapp mehr Frauen als Männer bei den Erstinskribierten. Der Anteil fällt allerdings nach und nach, bei den erreichten akademischen Titeln ist der Anteil der Frauen bereits wesentlich niedriger, bei der Situation im universitären Betrieb müssen wir wohl nicht diskutieren.

Interessieren würde mich inwieweit es auf den Universitäten zu "massiven Benachteiligungen von Männern" kommt - anhand von nachvollziehbaren Beispielen.

Dass in den ÖH Positionen, die öffentlich wahrgenommen werden, bei linken Fraktionen ausschließlich Frauen vertreten sind ist Entscheidung der Fraktionen und wird auch von den Männern mitgetragen. Ansonsten wird natürlich versucht Parität herzustellen.

@Waldhansi und Abe:

Man könnt die Sache auch unter folgendem Aspekt sehen: Wenn man, wo immer man hinsieht, nur Frauenquoten, -förderungen und -veranstaltungen und "positive Diskriminierungen" (furchtbarer Ausdruck) sieht, könnte man (unterbewußt) zu dem Schluß kommen, daß die Frauen eh ausreichend versorgt sind, und wird als Mann diverse Netzwerke zementieren und in Abwehrstellung gehen. Diesen Mechanismus habe ich in meinem persönlichem Umfeld schon ziemlich häufig beobachtet. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet könnten sich diese ganzen Aktionismen als Schuß ins Knie derjenigen Frauen, die sich eine Stellung aus eigener Kraft erarbeiten, und nicht zuletzt der gesamten Frauenbewegung erweisen.

@ emilia:

du schreibst weiter unten, wie schlimm das war, als der KSV in graz die rosagrüne mehrheit gesprengt hat. dazu: sorry, aber die waren leider wirklich inkompetent. ich fand auch, dass es 1 bissl unappetitlich war, die AG zu stützen, aber DIE krot hamma schlucken müssen. das schreib ich als student, der nicht in der öh aktiv ist, sondern nur ne 1. kompetente und 2. nach möglichkeit fortschrittliche vertretung will. aber eben in dieser reihenfolge der prioritäten. weil was hilfts mir wenn ich mich mit meinen vertreterInnen zwar wunderbar über marx unterhalten kann und sie allerhand durchaus wünschenswerte aktivitäten unterstützen, aber ihr kerngeschäft ("wo is der studienleitfaden?", "ein prof macht scheisse - tuts was!" etc) vernachlässigen?

re re ringelnatz

danke dafür das sie mich für primitiv einschätzen,es macht nichts herr ringelnatz,wer sich mit verstand nicht auseiandersetzen kann,greift auf solche dinge halt zurück.es sei mir trotz meiner primiwität gestattet ihnen sagen zu dürfen woher sie der meinung sind das HERR DR. MESSNER so geachtet ist? sicherlich nicht bei der mehrzahl der kommunisten,zeigte wohl klar sein spitzenplatz zur wahl,die stimmen die er minahm kamen vorallem aus der steiermark-weil sie dort für den menschen eine politik machen-und nicht für sich selbst. als primitiver und ausländer einer anderen kommunistischen partei sei noch gesagt: solche leute wie sie braucht die kpö bundesvorstand-dann haben wir sie alle nicht mehr lang.

re re re .....

q EMILIA 830.... nun sei es mir gestattet,wenn ich auch nicht aus republik österreich komme,ihnen sagen zu dürfen,das sie die frage des stalinimus wohl heute keine rolle mehr spielt in der praktischen politik einer kommunistischen partei. können sie mir bitte verraten warum dann nach ihrer meinung die kpö steiermark so erfolgreich ist-im gegensatz zur mutterpartei-oder wollen sie den steiermärker unterstellen das alle wähler stalinisten sind?

re.re....

@ YOWELLAMO....das kann ich nicht verstehen,wenn du schreibst der kaltenegger verdient sen geld in guter kaptitalistischer weise,gib mir eine antwort: wie soll er in österreich sein geld verdienen?er ist gewählt,bekommt seine diäten,verzichtet auf mehr als die hälfte,was willst du ? dein problem ist sicherlich ,daß außer in der steiermark die kpö unter dem bedarf des bundesvorstandes keine chance hat.da herr messner,außer in seiner eigenen partei von keinem gewählt ist,kann er auch nicht nicht dies tuen.der erfolg ist doch wohl im kapitalismus und auch im sozialismus irgendwie entscheidend-da schau mal wer in der koö erfolgreich ist.

@ hafniumcarbid

fühlt sich da etwa ein mann, der im patriarchat europa lebt, benachteiligt? weite teile der politik ist in kontrollierter männerhand, genau in 3 prozent der führungspositionen (in der wirtschaft) sind frauen.

auf der uni ist es eben anders. wo ist dein verdammtes problem??
frag mal verschiedene frauen, wie sie sich im patriachat fühlen, und mach aus einer mücke keinen elefanten-

wo sehen sie in europa denn ein patriarchat?

oder besser gesagt in österreich, denn darum gehts hier ja.
ich sehe mehr als 40% single-haushalt in wien, ich sehe fast 50% kinderlose akademikerinnen, die anscheinend gute jobs haben, ich sehe gender-blabla an allen ecken und enden, demnächst auch öffentlich gefördert in unseren schulen, ich sehe girls-days und mädchenförderung und und und.
wo ist ihr verdammtes patriarchat? in ihrem kopf?

versteh nicht wieso jetzt um die frauen beim ksv so ein bahö gemacht wird. während des studiums hab nur den ksv gewählt, der denk ich fast immer weibliche vorsitzende hatte. vera schwarz hab ich sicher 2 mal gewählt, und finde es als linker und mann nur gut und auch logisch, dass frauen hier das ruder in die hand nehmen !!

kommunistInnen sind eben weiter !!

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