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Israel hatte den arabisch-dominierten Ostteil der Stadt 1967 im Sechs-Tage-Krieg zunächst besetzt und später annektiert. In einem Grundgesetz von Juli 1980 erklärte das Parlament Jerusalem zu seiner "ewigen und unteilbaren Hauptstadt". International ist der Status der Stadt umstritten. Das gesamte diplomatische Corps boykottierte deshalb die Veranstaltung in der Knesset.
Olmert - ehemaliger Bürgermeister von Jerusalem - betonte, 40 Jahre nach der "Wiedervereinigung" solle die Stadt keine Konflikte mehr schüren sondern lösen. Ex-Regierungschef Benjamin Netanyahu kritisierte die internationalen Vertreter für den Boykott der Feierlichkeiten. "Als König David vor 3000 Jahren beschloss, Jerusalem zu seiner Hauptstadt zu machen, gab es den Großteil der Nationen der Welt - und insbesondere die heute nicht vertretenen - noch gar nicht", sagte er. Die Botschafter der USA und der EU wollen auch an den offiziellen Zeremonien am "Tag Jerusalems" am Mittwoch nicht teilnehmen. Der Status Jerusalems soll ihrer Ansicht nach in Rahmen einer Gesamtregelung des israelisch-palästinensischen Konflikts geklärt werden.
Grenzen ausdehnen
Bereits am Sonntag äußerte sich Olmert bei einer Zeremonie zum 40. Jahrestag der Eroberung Ost-Jerusalems. "Ich glaube, hoffe und bete, dass wir weiter zusammen daran arbeiten, Jerusalem zu stärken, seine Grenzen auszudehnen, seine Fundamente zu pflegen und an seinen Nachbarschaften zu bauen."
Er hoffe, dass die Welt am Ende die israelische Herrschaft über die Stadt akzeptieren werde. Dies könne gelingen, wenn Israel mit Umsicht die Heiligkeit der drei Glaubensrichtungen Judentum, Christentum und Islam in der Stadt respektiere. (APA/Reuters)
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Du rechtfertigste als ein Verbot, Aktionen gegen UN-Resolutionen, dadurch das andere dies ebenfalls missbilligen? Kritisieren Sie aber dann bitte auch nicht die anderen das sie Widerstand leisten oder gar Terrorismus verüben. Habe andere Staaten dasselbe Recht wie unsere "Demokratischen Länder", Foltergefängnisse zu beherbegen? Kriege mit Falschaussagen und falschen Beweisen anzufangen? Oder wären Sie da nicht der erste der da dagegen streng protestieren würde.
Und die Legitimation der Ausweitung der Besatzung durch Siedlungsneubau ist einfach nur genauso gefährlich wie die Raketenangriffe auf isr. Gebiet (nicht isr. besetztes Gebiet).
Ihre Kritik ist leider wie immer nur einseitig.
erstens gibt es (noch) keinen staat palestina
zweitens west jerusalem ist auf dem (uno) urspruenglichem territorium israels
drittens , warum juedisches viertel im osten soll palestina gehoeren?
wer sowas sagt was sie sagen, der will keinen frieden.
Da es nicht sehr viel Hoffnung gibt dass beide die Stadt als Hauptstadt verwenden können ist die Realisierung des anerkannten rechtlichen Status Quo, nämlich eine Ausklammerung Jerusalems wohl der zielführendste Weg.
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