Bässe auf dem Weg nach unten

20. April 2008, 18:30
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Die Reihe "Dubstep" der Wiener Festwochen zeigt bis 3. Juni neue Stars einer dunklen, düsteren und apokalyptischen Szene aus Südlondon und Bristol

Wien – Dass sich die interessantesten Entwicklungen des Pop seit Jahren der Londoner DJ-Szene verdanken, wird uns alle paar Jahre wieder nicht nur von der isländischen Grenzlandsängerin Björk bestätigt, die mit dem Einkaufswagerl immer vorn dabei ist, wenn es darum geht, Underground einem breiteren Publikum zuzuführen.

Nach stil- und soundtechnischen Errungenschaften wie Grime, Techstep, Drum ’n’ Bass oder Garage, allesamt hochgezüchtete Derivate aus unvereinbaren Stilen wie Techno, Reggae, HipHop oder Rhythm ’n’Blues, kommt nun die nächste Welle fortschrittlicher Tanzsausen auf uns zu.

Hart am Wind der Zeit präsentieren die Wiener Festwochen in der Reihe Dubstep bis 3. Juni neue Stars einer dunklen, düsteren, apokalyptischen und gar nicht einmal so sehr zum Tanzen einladenden Szene aus Südlondon und Bristol. Vertrackte, komplizierte Rhythmen aus dem Zwischenreich von Dub, Reggae, knarzenden und bohrenden Computerspiel-Soundtracks und mächtigen Bässen. So modern, dass es wehtut. (schach, DER STANDARD, Printausgabe, 12./13.05.2007)

Start: Sa., 12.5., mit Kode9 & The Spaceape: WUK, 1090 Wien, 21.00
  • Dubstep von Kode 9
    foto: joel vacheron

    Dubstep von Kode 9

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