Ausschreitungen bei Demo gegen Strache auf Uni Graz

Redaktion, 14. Mai 2007 08:43
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    Foto: apa/leodolter

    Grazer StudentInnen demonstrierten gegen Heinz Christian Straches Auftritt im Rahmen einer Veranstaltung des Rings Freiheitlicher Studenten.

Vier Festnahmen, laut Einsatzleitung einige Polizisten verletzt - Rund 300 DemonstrantInnen beteiligt

Graz - Der Auftritt von FPÖ-Bundesobmann Heinz Christian Strache am Donnerstagabend in Graz bei einer Veranstaltung des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) hat einige Ausschreitungen bei einer Demonstration nach sich gezogen. Einem Polizeioffizier zu Folge wurden mindestens zwei Demonstranten festgenommen, einige angezeigt. Nach Polizeiangaben wurden auch einige Polizeibeamte verletzt, als die Demonstranten vor dem Uni-Gebäude, in dem Strache zum Thema "Freiheitliche Politik Uni(versal) - Es geht nicht ohne!" sprach, mit Eiern und Bierdosen die Polizisten bewarfen. Die Uniformierten agierten zum Teil hart, was auch der Friedensforscher und Universitätslektor Karl Kumpfmüller zu spüren bekam.

Rund 300 Demo-Teilnehmer

Die Veranstaltungen begann erst gegen 19.00 Uhr, Strache hatte auch noch Verspätung, weil er zu der Veranstaltung - anlässlich der ÖH-Wahl - direkt von der erweiterten Landesparteileitung der Kärntner FPÖ kam. Dennoch hatten sich schon gegen 17.00 Uhr die ersten Demonstranten - vor allem Studenten - vor dem "alten Heizhaus", das heute als Hörsaal dient, in der Heinrichstraße eingefunden. Die Einsatzgruppe der Polizei hatte vorerst auf das Tragen der Schutzausrüstung, Helme und Schilde verzichtet. Ein großer Teil der Manifestanten verhielt sich friedlich, ein harter Kern provozierte die Polizisten jedoch mit Anspuken und dem Werfen von Bierdosen und Eiern. Als einige Polizisten daraufhin mindestens zwei Demonstranten recht rau abführten, war die Situation hart an der Eskalation gewesen.

Die Exekutivbeamten bildeten dann unter einem gellenden Pfeifkonzert und Buhrufen mit ihren Schilden einen Kordon und ermöglichten so noch einigen spät kommenden Interessierten den Weg in den Hörsaal. "Unsre Polizisten - schützen die Faschisten", skandierten die rund 100 Demonstranten vor dem Eingangsbereich. Insgesamt dürften bei der Demo rund 300 Teilnehmer gewesen sein, so der Leiter der sicherheits- und kriminalpolizeilichen Abteilung in Graz, Gerhard Lecker. Der Großteil davon verhielt sich friedlich. Aufgebracht waren die Demonstranten vor allem wegen der jüngsten Strache-Äußerungen in der "ZiB-2" des ORF am Dienstag u.a. über Deserteure.

Aggressionen auf beiden Seiten

Bei dem ersten Polizeieinsatz seit langem auf Grazer Uni-Boden haben sowohl Demonstranten als auch Beamte Blessuren davon getragen. Dass sich die Stimmung aufgeschaukelt hatte, war in Aggressionen auf beiden Seiten zu erkennen: Einige Polizisten reagierten gegenüber vermeintlichen Gewalttätern mit großer Härte. Ein kleiner Teil der lautstarken, aber überwiegend friedlichen Demo-Teilnehmer vergriff sich sowohl im Ton als auch in der Aktion: Auch wenn nur wenige und ganz kurz einfielen, so skandierte einer der Teilnehmer doch "Strache ins KZ - dann haben wir ihn weg". Als Diskussionsteilnehmer den Hörsaal verließen, wurden sie vor dem Gebäude mit Bier und Wasser "geduscht" und gestoßen - trotz des Einschreitens einiger Manifestanten, die sich um Ordnung bemühten.(APA)

D fense
12.09.2007 09:38

zwischen linken und rechten fanatikern gibt es leider keinen unterschied.
übrigens wird die EM im sicherheitspolizeilichen sinn lustig. wenn in graz schon ein paar hilflose linke spinner für solchen wirbel sorgen, möchte ich nicht wissen, was die exekutive den echten hools entgegenzusetzen sucht...

knecht ruprecht
12.12.2007 18:33

die sogenannten "linken" sind eigentlich selber deppert, wenn sie rowdies in den eigenen reihen nicht sofort vertreiben bzw. sich (auch gegenüber der polizei kenntlich!) von ihnen distanzieren - genau deren aktionen machen den anspruch, sich in der demonstrationskultur von den "rechten" zu unterscheiden, vollkommen zunichte.

mayze01
 
17.05.2007 17:27
Demokratie??

wenn man solche forderungen stellt (strache ins kz) dann muss man sich schon fragen, ob diese leute nicht selbst irgendetwas mit dem braunen sumpf am hut haben oder?

für diese gibt es keine meinungsfreiheit, sie sind in ihrer ideologie so weit links dass sie gar nichts anderes akzeptieren! sie sind auch sehr gewalttätig und das macht mir angst!

strache ist ein junger sympathischer politiker und verdient genauso seine anerkennung!

Wider die Phrase
22.01.2008 20:04
"Strache ist ein junger sympathischer Politiker..."

Es muss doch bei Ihnen irgendwo einen Optiker und einen Spezialisten für Hörgeräte geben, oder? Auch Geschichtsbücher sind im Handel erhältlich.

Wenn das alles nichts hilft, empfehle ich einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

opelkadett
12.12.2007 16:25
unsere polizisten

schützen die faschisten. mehr gibts doch da nicht zu sagen, oder?

Christoph Jordan1
11.05.2007 14:13

das linke demokratieverständnis und zwecks der meinungsfreiheit wäre es noch gewesen...

WELTKLASSE! ein dank an den ksv (kpö), vsstö (spö) und gras (grüne) für diese tolle, friedvolle und äußerst gelungene veranstaltung...

ein kaetzchen
14.05.2007 11:25

was bedeutet der erste satz, bitte?

der,der durch die derstandard.at zensur kommt
 
14.05.2007 10:02
Warum die roten Stricherl?

Von mir ein grünes, für die Meinungsfreiheit, gegen linksideologische Verhetzung!!!
Die Linke hat sich mal wieder selbst entlarvt...Strache ins KZ...Gehts noch?????

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