Alma konsolidiert weiter

22. Juni 2007, 12:22
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Der Vorarlberger Käsehersteller "Alma Käsefabrikation und Export GenmbH" wird heuer noch nicht in die Gewinnzone zurückkehren

Bregenz - Der Vorarlberger Käsehersteller "Alma Käsefabrikation und Export GenmbH" wird heuer entgegen der ursprünglichen Erwartungen nicht in die Gewinnzone zurückkehren. "Es dauert länger als erwartet, bis die neue Strategie greift", erklärte Geschäftsführer Philipp Nachbaur gegenüber dem Wirtschaftspressedienst twp.at. Zudem habe sich die Marktsituation nicht verändert. Das laufende Geschäftsjahr werde von Bemühungen zur Konsolidierung geprägt sein.

Im Geschäftsjahr 2006 erzielte Alma nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 50 Mio. Euro, um etwa zwölf Prozent weniger als im Geschäftsjahr davor. Nachbaur begründete den Umsatz-Rückgang mit einer Reduzierung des Produktspektrums. "Wir haben uns genau angesehen, wo Alma gut ist und Geld verdient und wo es weniger läuft. So wurde etwa das Schmelzkäsegeschäft teilweise zurückgefahren", sagte der Geschäftsführer.

Ertragslage nicht verbessert

Ohne Zahlen zu nennen, sagte Nachbaur, dass die Ertragslage gegenüber 2005 nicht habe verbessert werden können. 2005 war bei einem Umsatz von 57 Mio. Euro mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 553.000 Euro abgeschlossen worden.

Als Kennzeichen der neuen Alma-Strategie nannte Nachbaur die Fokussierung auf Spezialitäten wie Bergkäse im Auslandsgeschäft und die Ankurbelung des Markengeschäfts im Inland. Positiv anzumerken sei, dass sich die Kooperation mit dem Käseproduzenten Rupp zufriedenstellend entwickle. Der derzeitige Exportanteil von 60 Prozent solle mittelfristig gesteigert werden, konkrete Schritte dazu gebe es etwa in den USA. Der wichtigste Exportmarkt ist nach Angaben von Nachbaur Deutschland. Danach folgen Italien, Spanien, Großbritannien und einige Länder in Osteuropa.

Alma gehört 254 juristischen und natürlichen Genossenschaftern, dazu gehören Agar-, Alp- und Sennereigenossenschaften. Derzeit werden 110 Mitarbeiter beschäftigt, im Vorjahr waren es 135. Der Rückgang erkläre sich aus der Kooperation mit Rupp sowie dem Abbau von Beschäftigten im Zuge der natürlichen Fluktuation. (APA)

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    foto: alma
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