Kitzbühel ist teuerste Stadt Österreichs

4. Juni 2007, 14:53
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Wer sich in Salzburg eine Wohnung kauft, befindet sich mit 2.901 Euro pro Quadrat­meter in der teuersten Landeshauptstadt

Salzburg - Die Bewohner wissen es ohnedies, aber jetzt ist es auch statistisch belegt: Salzburg ist ein teures Pflaster, ein Wohnungskauf ist in keiner anderen Landeshauptstadt so teuer wie in der Mozartstadt. Am günstigsten kann man eigene vier Wände in Eisenstadt erwerben. Noch teurer als in den Landeshauptstädten ist eine Eigentumswohnung allerdings in Kitzbühel, wie aus dem am Mittwoch publizierten ImmoDEX hervorgeht.

2.901 Euro mussten im Jahr 2006 in Salzburg durchschnittlich hingeblättert werden, um einen Quadratmeter Wohnraum zu erstehen. Die Preise zogen damit in nur einem Jahr um 7,8 Prozent an, der Anstieg dürfte sich mit der Knappheit an verfügbarem Baugrund erklären. Salzburg verdrängte damit Innsbruck auf den zweiten Platz, dort kostete der Quadratmeter im Schnitt 2.819 Euro, was kaum eine Veränderung zum Jahr davor bedeutet. Es zeigt sich überhaupt ein klares Ost-West-Gefälle, denn drittteuerste Landeshauptstadt war Bregenz mit 2.607 Euro für den Quadratmeter. Wien lag mit durchschnittlichen 2.437 Euro (ohne 1. Bezirk 2.400 Euro) auf Platz vier.

Günstigste Hauptstadt war Eisenstadt mit 942 Euro für einen Quadratmeter, das ist ziemlich genau ein Drittel der Salzburger Preise, zweitbilligste Hauptstadt war St. Pölten mit 1.076 Euro, gefolgt von Klagenfurt (1.738), Linz (1.793) und Graz (1.891).

Preisverfall in Wels

Insgesamt teuerste Stadt war Kitzbühel, wo man im Vorjahr 3.785 Euro für einen Quadratmeter zahlen musste, wobei die Preise damit im Vergleich zum Jahr davor sogar um neun Prozent gefallen sind. Den höchsten Preisverfall gab es mit einem Minus von 9,1 Prozent in Wels (1.317 Euro), die größte Steigerung in Stockerau (1.532), wo die Preise in nur einem Jahr um 20,4 Prozent anzogen, gefolgt von Klosterneuburg (2.368) mit einem Plus von 17,4 Prozent. In den beiden niederösterreichischen Städten macht sich die Nähe zu Wien bemerkbar.

Die angeführten Preisangaben spiegeln Durchschnittspreise am heimischen Immobilienmarkt wieder. Basis für die Berechnungen sind 39.336 Eigentumswohnungen in ausgewählten Städten Österreichs, die in den Jahren 2005 und 2006 auf http://www.immobilien.net über einen Makler oder Bauträger im Angebot standen. In die Berechnungen fließen sowohl Erstbezugs- als auch gebrauchte Wohnungen im Eigentum ein. Der Immobilien.NET-Trendbarometer (ImmoDEX), der neben den Anbotspreisen auch Trends und Entwicklungen am österreichischen Immobilienmarkt abbildet, wird quartalsweise ermittelt. (APA)

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    Pro Quadratmeter Wohnfläche musste man im Vorjahr in Kitzbühel 3.785 Euro zahlen.

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    grafik: immobilien.net
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