Kirchners Frau soll Präsidentin werden

5. Juli 2007, 15:16
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Umfragen sagen Cristina Fernandez gute Chancen voraus - Nestor Kirchner tritt nicht nocheinmal an

Buenos Aires - Argentiniens Präsident Nestor Kirchner will bei kommenden Wahlen im Herbst seiner Ehefrau den Vortritt lassen. Christina Fernandez de Kirchner solle bei der Wahl am 28. Oktober als Kandidatin der Regierungspartei antreten, sagte ein Regierungssprecher am Sonntag. Christina Kirchner ist bereits Senatorin und ebenso populär wie ihr Mann nach vier Jahren Wirtschaftswachstum in Folge. Umfragen sehen Kirchner bei der Präsidentenwahl vorn - egal ob Nestor oder Christina.

Christina Kirchner wird wie ihr Mann politisch als Mitte-Links eingestuft und beide haben in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet. Dies ergibt ein ähnliches Bild wie bei dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und seiner Frau und Senatorin Hillary, die nächste US-Präsidentin werden will.

Spekulationen darüber, dass Nestor Kirchner seiner Frau den Vortritt lassen könnte, gab es seit Monaten. Gleichwohl ist nicht ganz klar, weshalb er nicht erneut antreten will. In Zeitungen wurde dementsprechend in alle Richtungen spekuliert und auch nicht ausgeschlossen, dass Nestor Kirchner bei der Wahl 2011 erneut antreten könnte. Offiziell wird die Erklärung der Kandidatur Christina Kirchners am 19. Juli erwartet. (Reuters)

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    Präsidentenehepaar Kirchner: Christina Fernandez de Kirchner soll ihrem Mann Nestor in die Casa Rosada folgen

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