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12. Juli 2007, 16:40
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Seelische Erkrankungen im Film: In Zusammenar­beit mit dem Verein Frei­räume zeigt das Filmca­sino in Wien Doku­mentarfilme zum Thema

Das Filmcasino zeigt Dokumentarfilme, die auf jeweils sehr unterschiedliche Weise seelische Erkrankungen porträtieren, dabei für Dialog und Verständnis werben und sich gegen Ausgrenzung von Betroffenen richten.

Nach dem Film - Diskussion

Im Anschluss an die Filmvorführungen finden Podiumsdiskussionen mit Betroffenen, Angehörigen und professionellen HelferInnen statt. Unter anderen nehmen an den Diskussionen teil: Ursula Trojan (Diplomierte Sozialarbeiterin und ehem. Patientenanwältin, Gründerin des Vereins "Freiräume"), Robert Sattelberger (Biologe und Betroffener mit Langzeiterfahrung) Michael Ossege (Facharzt für Psychiatrie. Arbeitsschwerpunkt: Stationäre Psychotherapie bei Essstörungen, Dissoziative Störungen und Persönlichkeitsstörungen).

Das kommende Filmprogramm

  • 20 Mai - 13.00 Uhr: SeelenSchatten (R: Dieter Gränicher | CH 2002 | 89 Min | DF)

    Zwei Jahre lang hat Dieter Gränicher zwei Frauen und zwei Männer, die an schweren Depressionen leiden, mit der Kamera begleitet. Sein Film zeigt, wie schwer es für die Betroffenen ist, wieder an sich selbst zu glauben, frischen Mut und neue Hoffnung zu schöpfen und mit dem "Lebensgefühl der ungewollten Traurigkeit" umzugehen.


  • 3. Juni - 13.00 Uhr: Tarnation (R: Jonathan Caouette | USA 2003 | 88 Min | OmU)

    Bereits als Teenager beginnt Jonathan Caouette sich mit seiner schwierige Familiensituation – die Muter wurde als schizophren diagnostiziert – filmisch auseinander zu setzen. Als Erwachsener montiert er diese frühen Arbeiten zu einem Selbstporträt, das einen mentalen Teufelskreis protokolliert, aus dem er auf radikaler Weise ausbricht. (red)
  • Aus dem Film "Tarnation"
    foto: filmcasino

    Aus dem Film "Tarnation"

  • Aus dem Film "SeelenSchatten"
    foto: filmcasino

    Aus dem Film "SeelenSchatten"

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