
Böhm: Es gibt sicher einen globalen Temperaturanstieg, der vom Menschen beeinflusst ist. Die generelle Aussage aber, dass das Klima immer extremer wird, ist nicht haltbar. Ich halte auch nichts davon, beim Temperaturanstieg alles der menschlichen Beeinflussung zuzuschreiben. Da kommen nämlich schnell Schuldzuweisungen ins Spiel, die vernünftige Lösungen eher erschweren.
STANDARD: Welche Faktoren gibt es denn noch?
Böhm: Weitere wichtige Faktoren sind die Änderung der Sonneneinstrahlung, verstärkter Vulkanismus und die Ozeanströmungen.
STANDARD: Was meinen Sie, dass in der derzeitigen Klimadebatte falsch läuft?
Böhm: In vielen Fällen kommt der Mittelweg zu kurz. Angesichts steigender Weltbevölkerung und des Nachholbedarfs der Entwicklungsländer scheint es realistisch, sich vom Traum der Wiederherstellung eines "natürlichen" Erdklimas zu verabschieden.
STANDARD: Sie meinen also, dass ein Zurückfahren des CO2-Ausstoßes nichts hilft?
Böhm: Die derzeitigen Lösungsvorschläge bürden dem Einzelnen viel auf, und der Nachweis der Sinnhaftigkeit liegt in weiter Zukunft. Zum Beispiel wird Kohle, für die es noch lange genügend Reserven gibt, in Zukunft stärker ins Spiel kommen. Da Kohle einer der Hauptverursacher von CO2 in der Atmosphäre ist, werden wir wahrscheinlich mit dem Treibhausklima der Zukunft eine Zeit lang leben müssen. Ich meine, wir tun gut daran, uns mit kühlem Kopf auf das Treibhausklima der Zukunft einzustellen. Eine Übertreibung, die Angst macht, war noch nie eine gute Voraussetzung für die Bewältigung eines komplizierten Problems.
STANDARD: Bei Prognosen wie der, dass ein Fünftel von Bangladesch überflutet werden könnte, ist das aber schwierig.
Böhm: Bangladesch halte ich für eines der drängendsten Probleme. Eine der wenigen Klimafolgen-Aussagen mit guter wissenschaftlicher Absicherung ist der Anstieg des Meeresspiegels, obwohl es auch da heillose Übertreibungen gibt - ich habe schon von sieben Meter Anstieg gelesen. Der erste Teil des IPCC-Berichtes, der von den wissenschaftlich abgesicherten Tatbeständen beim Klimawandel handelt, spricht von 30 bis 40 Zentimetern in hundert Jahren.
STANDARD: Dieser erste Teil ist noch gar nicht veröffentlicht.
Böhm: Ja, das ist etwas, das ich dem UN-Klimarat IPCC ankreide. Es ist untragbar, dass die Studien erst Monate nach den "Policy Summaries" veröffentlicht werden. Diese Zusammenfassungen sind ja lediglich ein Produkt diplomatischer Verhandlungen. Ich war einer der Begutachter für diesen ersten Bericht; ich weiß, was drinsteht, und ich weiß, was in den Medien geschrieben wird. Ich empfehle, diesen Bericht zu lesen, wenn er denn im Herbst endlich in voller Länge veröffentlicht wird. Das ist die Bibel des Klimawandels.
STANDARD: Sie meinen also, dass vieles aus dem Bereich Klimahysterie kommt. Warum kommt es überhaupt dazu?
Böhm: Nun, ich gehöre nicht zu den Klimaskeptikern, die sagen, dass dies alles von Umweltschutzorganisationen gesteuert ist. Es ist aber ein Irrtum, zu glauben, dass man etwas erreichen kann, weil viele Übertreibungen dargestellt werden, die wissenschaftlich nicht haltbar sind. Damit wird nämlich der gemäßigte Standpunkt leicht angreifbar.
STANDARD: Das heißt?
Böhm: Wir müssen uns von der Hoffnung verabschieden, dass geringe Reduktionen des Treibhausgas-Ausstoßes bereits einen Effekt haben. Und - um beim Beispiel Bangladesch zu bleiben: Mich stört, dass die Prognose der riesigen Überschwemmungen in diesem Land derzeit nur für eine Propaganda-Maschinerie verwendet wird - als Argument dafür, dass künftig weniger Treibhausgase emittiert werden müssen. Bei 30, 40 Zentimeter Meeresspiegel-Anstieg muss etwas getan werden. Die Niederlande oder Hamburg haben die finanzielle Potenz, sich höhere Dämme zu bauen - für Bangladesch braucht es internationale Solidarität. (Johanna Ruzicka/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6. 5. 2007)
Gewinner und Verlierer des Klimawandels: Bäume wachsen schneller - Wasservögel könnten Lebensraum verlieren
Umweltschützer weltweit fordern Vorverlegung der Konferenz
Experte: Natürliches Gleichgewicht gestört - Treibhausgas wird zusätzlich aus der Landbiosphäre und dem Ozean freigesetzt
UNO: Internationaler Konsens über globale Erwärmung wird nicht in Frage gestellt
Große Schelfeis-Platte könnte sich bald lösen, was eine Beschleunigung des Gletscherflusses am Kontinent zur Folge hätte
Am Mittwoch übergab das Klimabündnis Europa dem ecuadorianischen Botschafter eine Unterstützungserklärung zur Rettung des Yasuni-Nationalparks
Forscherin: Rasenflächen können in Summe nicht als Kohlenstoff-Senken gelten
Klimaforscher schlägt Reform des Weltklimarats vor
Prognose über vollständiges Verschwinden der Himalaya-Gletscher bis 2035 beruhte auf einem wenig wissenschaftlichen Interview
US-Studie: Abnahme seit dem Jahr 2000
Temperatur lag im Gesamtdurchschnitt 0,48 Grad über dem langfristigen Mittel, ein Rekordwert
Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und der Verschlimmerung von Naturkatastrophen steht auf dem Prüfstand
Bereits 2015 um die Hälfte mehr Menschen betroffen als heute - Besonders große Küstenstädte in Gefahr
Klimaforscher: "Dieser Fehler hätte nicht passieren dürfen"
Primaten von Erwärmung unterschiedlich betroffen - südafrikanische Affen würden höheren Temperaturanstieg verkraften als ihre afrikanischen Verwandten
Schlamperei führt zu Fantasieprognosen
Eine Frage des Tempos: Wissenschafter haben die Ökosystem-Verschiebung durch den Klimawandel ermittelt
Regional erhebliche Unterschiede - zum Teil auch Abkühlung
Forscher widmeten sich den Phänomenen "global dimming" und "global brightening" und bezogen sie auf die Rekordschmelze in den 1940ern
Andernfalls werden Ziele unerreichbar - Studie der IIASA und des US-amerikanischen NCAR
Von den Daten erhoffen sich ForscherInnen Erkenntnisse über den Klimawandel
Freisetzung von Methan nimmt bei höheren Temperaturen deutlich zu
Forscher legen in neuer Studie dar: Innerhalb dieses Jahrhunderts könnte das Meeresniveau um bis zu 1,9 Meter ansteigen
Im Verlauf der letzten 10.000 Jahre kletterte der Meeresspiegel um dramatische 15 Meter pro Tausend Jahre - Die Atoll-Inseln stiegen im selben Ausmaß empor
Schweizer Forscher setzen neue Methode zur Bestimmung des Eisverlustes ein - Findelgletscher verlor in vier Jahren 49 Millionen Kubikmeter Eis
Ölkonzern Total will 120.000 Tonnen 4,5 Kilometer tief unter den Pyrenäen begraben
Wissenschafter spielten mehrere Modelle durch: zunehmende Niederschläge könnten in hohen Gebirgslagen länger für Schneedecke sorgen
Analyse mündet in Forderung nach sofortiger finanzieller Hilfe für die am wenigsten entwickelten Länder
Forscher blickten ins warme Pliozän zurück und weisen auf langfristig wirkende Prozesse hin
Manche Nahrungsangebote sind nur kurzfristig vorhanden - durch die Klimaerwärmung entspricht das Timing von Langstrecken-Zugvögeln nicht mehr den Gegebenheiten
Studie untersuchte Mortalitätsdaten und rechnete Klimamodelle durch - stadtbauliche Maßnahmen empfohlen
US-Forscher: Kein Ende der Entwicklung in Sicht - verschiedene Faktoren spielen eine Rolle
Umzug mit Folgen: Britische Universität warf in den 1980er Jahren aus Platzgründen entscheidende Rohdaten weg
Met Office will die Daten von weltweit mehr als tausend Messstationen veröffentlichen
Bericht "Antarctic Climate Change and the Environment" vorgestellt - unter anderem über einen unerwarteten Zusammenhang
Ist eine CO2-freie Gesellschaft in absehbarer Zeit möglich? Wie lässt sich diese Umstellung politisch handhabbar machen?
Kohlenstoffgehalt in indonesischen Torfgebieten auf mehr als 50 Gigatonnen geschätzt -
Im EU-Durchschnitt sieht die "Angstskala" etwas anders aus: Dort rangieren Armut, Hunger und Wassermangel deutlich vorne
US-Forscher belegen erstmals anhand konkreter Zahlen: Im südlichen Afrika sind Bürgerkriege sehr viel wahrscheinlicher, wenn die Temperaturen höher sind als normal
China seit einigen Jahren an erster Stelle - Schwellen- und Entwicklungsländer verzeichnen drastische Zunahmen
WWF untersuchte elf Ballungszentren Asiens, die an Küsten oder Flussmündungen liegen
Experten: Temperaturanstieg um durchschnittlich sieben Grad droht - CO2-Reduktion sollte spätestens 2020 beginnen
Laut Studie lässt der Schwund auf der größten Insel der Welt den Meeresspiegel um 0,75 Millimeter im Jahr steigen
Phänomene wie anhaltende Trockenheit in Kalifornien oder Veränderungen des Sommermonsuns in Indien könnten "Kipp-Punkte" der Klima-Entwicklung werden
Andere EU-15-Staaten sparen mehr CO2 - Hohe Zertifikatskäufe notwendig
UN-Bevölkerungsfonds: Wachstum in der Vergangenheit für 40 bis 60 Prozent des CO2-Anstiegs verantwortlich
Das durch die Schmelze freigelegte dunkle Gestein absorbiere mehr Wärme als helle Flächen und trägt laut Eduardo Gold dazu bei, dass die Gletscher noch schneller schmelzen
Aufnahmerate von etwa 2,3 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr
Bereits in 20 Jahren könnte er seine Gletscherkrone endgültig verloren haben - doch über die konkreten Gründe herrscht unter Klimatologen Uneinigkeit
20 Wissenschafter stehen als AutorInnen zur Verfügung
Internationale Experten weisen auf erhebliche indirekte Emissionen hin, die bei der Biomassegewinnung entstehen
Britischer Wissenschafter untersuchte Anteile des in der Luft verbleibenden und des wiederaufgenommenen CO2 - kein Negativtrend ablesbar
Klimawandel könnte die Reisproduktion in den kommenden Jahren empfindlich treffen
Ausgezeichnet wurden die Pfarrheim Mauthausen, das Wiener Reparatur- und Service-Zentrum für sozial Schwache, die Hofer KG und die Eine Welt Handel AG
Kohlendioxid-Emissionen sind in den vergangenen zwei Jahren um neun Prozent gesunken
US-Forscher: Tiefsee ist kein isoliertes und stabiles Ökosystem sondern auch vom Klimawandel betroffen
Wissenschafter werten Aufzeichnungen von rund 300 Schiffstagebüchern aus - "Informationen zum Teil besser als in modernen Logbüchern"
Wiener Meteorologen widerlegen Argument von Klimawandel-Skeptikern
Ornithologen: Temperaturverschiebungen machen vielen Vogelarten zu schaffen, manche Arten profitieren aber auch
Unabhängige Analysen zeigen: kein weltweiter Rückgang der Temperaturen zu erkennen
Länder mit stark steigender Bevölkerung tragen verhältnismäßig wenig zum CO2-Anstieg bei
Vierter Arktisbericht vorgestellt
Ohne Gegenmaßnahmen könnte die Erderwärmung doppelt so schnell erfolgen als bisherige Annahmen voraussagten
Um einen unkontrollierbaren Klimawandel abzuwenden, ist laut WWF-Studie nur mehr bis 2014 Zeit
Untersuchung ergab, dass die Tiere zunehmend Mühe haben, ihre Beute im Wasser zu orten
Studie "Modell Deutschland" will realistische Strategie zur 95-prozentigen Verringerung des Treibhausgasausstoßes in den nächsten 40 Jahren aufzeigen
Isotopen-Analysen aus Eisbohrkernen "entlasten" unsere Vorfahren
UNO-Klimasekretär spricht von einem "Startfenster" für den Klimaschutz
Studie: Der Klimawandel verändert das alpine Wegenetz, "irgendwann muss es angepasst werden", so der Forscher Florian Braun
Verhütungsmittel für die Menschen in Entwicklungsländern können Klimawandel verlangsamen, so renommierter Mediziner
Niedrigere Sommertemperaturen brachten keine Erholung für polare Eismassen
Studie: Ohne eine Veränderung der Energiepolitik könnte sich der Ausstoß an Treibhausgasen bis 2050 verdreifachen
Energie- und Corporate-Finanz-Experte Bernhard Haider: Hohe Geldsummen gegen weiteren Anstieg der CO2-Emissionen sind nötig
Britische Experten: Viele Methoden unsicher und ihre Wirkung nicht nachgewiesen
Eukalyptus-Pflanzungen könnten regionale Temperaturen erheblich senken
Asiatische Entwicklungsbank erstellt Prognosen über verminderte Ernteerträge bei den wichtigsten Getreidesorten
Greenpeace-Expertin bereiste nördliche Gewässer und warnt davor, dass durch die instabile Gletscherfront das Inlandeis nachrutschen kann
Forscher: Berechnung von "missing sinks" muss auch dies berücksichtigen
Erste umfassende Studie über die Gewinner und Verlierer des Klimawandels der Arktis
Daten werden aus bis zu 150 Metern Tiefe geliefert
Umweltminister Jairam Ramesh beschwichtigt: Die Menge der Emissionen von Industrienationen würde sein Land niemals erreichen
Forscher unterteilten Gewässer in Abschnitte mit unterschiedlich hohem Wasserstand, um Treibhausgas-Emissionen zu messen
Studie zeichnet düstere Zukunft der Lagunenstadt: Meeresspiegel und Absinken machen Regierungsprojekte unwirksam
Laut Eurobarometer hält man sich hierzulande für zu wenig informiert, glaubt aber durch persönliches Handeln den Klimaschutz zu fördern
Brandrodungen hinterließen Spuren - Bereits Jahrtausende vor der Industriellen Revolution begann die Einflussnahme der Menschen auf das Klima
Außerdem lässt sie die Tiere des schottischen St.-Kilda-Archipels schrumpfen
Meeresforscher entdecken hunderte Methangas-Blasenquellen im Nordpolarmeer
Expertenpool begutachtet Einreichungen
WWF-Studie erhob touristische Klima-Fußabdrücke für beliebte Reiseziele der Deutschen
Bereits zwei Drittel der wissenschaftlich untersuchten Bestände zeigen dieselbe Tendenz nach unten
Sieben Staaten sehen sich durch Anstieg des Meeresspiegels bedroht - Reduktion von Treibhausgasen gefordert
Deutsch-französisches Forscherteam: Überfischung keine ausreichende Erklärung
IIASA weist auf Forschungsbedarf hin, ehe kühne Projekte angegangen werden
Lokalaugenschein: Pro Quadratmeter floss 2008 deutlich mehr Wasser ab als noch im Jahr davor
US-Studie: Sonnenflecken und El Niño bremsen Klimawandel nicht länger ab
Fläche in 23 Jahren um 27 Prozent geschrumpft: "Tropische" Gletscher reagieren auf Erderwärmung besonders empfindlich
Internationale Studie schwächt Ängste vor meterhohem Anstieg bis 2100 ab - doch regional können die Auswirkungen stärker sein
US-Umweltbehörde will Stickoxide in Seefahrt reduzieren
Studie: Die Wassertemperatur an der Oberfläche zur Badezeit steigt
Was passiert, wenn Wissenschafter zu Dogmen-Verkündern mutieren - Von Christoph Matulla, Hans von Storch und Nico Stehr
Forscher konstatieren Verschiebung zwischen mehrjährigem "Alteis" und dem, das jede Saison neu gebildet wird
Buchneuerscheinung behandelt Klimaentwicklungen der Vergangenheit und wirft einen Blick in die Zukunft
Mit dem Klimawandel werden die Soay-Schafe auf der schottischen Insel Hirta immer kleiner
Meta-Studie stellt verheerende Entwicklungen in der Karibik fest - Korallen leiden unter einen neuen Vernichtungswelle
Greenpeace warnt vor einer "Tropikalisierung" - Algeninvasionen nehmen zu
Hilfsorganisationen erinnern an humanitäre Dimensionen des Klimawandels
Waxman-Markey-Gesetz im Kongress in Arbeit - dessen Vorgaben sind nicht allen ehrgeizig genug
EU-Haltung in den Klimagesprächen in Kopenhagen derzeit in Vorbereitung
Drei neue Klimawandel-Studien verheißen gar nichts Gutes für unsere ferne Zukunft
Experten beklagen Fokus der Politik auf CO2-Ausstoß
Der Vorsitzende des UN-Klimarates, Rajendra Pachauri, plädiert für eine Änderung des Lebensstils
Chinesisches Tor zum uralten Handelsweg wird bald überflutet
Der Perito Moreno in Patagonien dehnt sich trotz Erwärmung aus - Zuflüsse aus den Anden führen zu positiver Bilanz
ist nicht die klimaerwärmung. das problem ist die überbevölkerung. daher sind diese klimaveränderungen gleich eine katastrophe weil heute in vielen bereichen eine population vorherrscht die einfach natürlich nicht tragbar sind.
wär besser wir sorgen vor damit die nächste völkerwandung nicht wieder zu einem dunklen zeitalter in europa führt.
und wir geben uns jetzt alle der illusion hin, dass wir lieber wenig bis nichts tun sollten, um unter der last der nötigen veränderung nicht zusammenzubrechen? die menschheit schaufelt sich mit akws, überbordendem straßen- und flugverkehr, extremer viehwirtschaft samt kunstdünger und pestiziden für die landwirtschaft einschließlich gentechnik und müll sondergleichen ihr eigenes grab. also machen wir weiter wie bisher oder nützen wir endlich unseren hausverstand und beginnen anders zu leben ...?
Die USA sprechen davon, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen 3% des weltweiten Wirtscahftswachtums kosten würden.
He hallo !? DREI PROZENT soll zu viel sein ?
2006 wuchs die Weltwirtschaft - laut IMF - statt wie angenommen um 4,3% um 4,9 %
Na also, wenn man da 3% abzieht, dann bleiben ja immer noch 1,9 % übrig !
Wir hatten schon schlechtere Zeiten als 1,9% Wachstum, hallo ! Erst vor wenigen Jahren, als Schüssel Kanzler wurde !
Was heißt also "bürden zu viel auf" ?
Wenn es 30% wären, ok, aber 3 % ?!?!?
Ich glaube sogar, dass es um 3% des Wachstums geht, nicht um 3 absolute Prozente! also absolut statt 4,9 ca. 4,75
Wobei das mit dem Wachstum sich in den nächsten hundert oder so Jahren eh aufhören wird, falls es keinen großen Krieg gibt. Dan wern's schaun, die Hayekianer.
Es werden eine Menge Arbeitsplätze wegrationalisiert, weil die erwirtschafteten Gewinne den Aktionären zu niedrig sind. Der Kapitalismus geht über Leichen, wegen eines hunderstel Cent Kursgewinnes pro Aktie. Glauben sie ernstlich, daß es der Bourgeoisie auf ein paar Millionen Arbeitssklaven ankommt? Menschen sind nachwachsender Rohstoff, der kaum etwas kostet.
... es ihnen geht doch um Milliarden (an Papierscheinen). Erst wenn der letzte Baum geschlägert und die Atmosphäre voll CO2 ist, werden diese "Gieralde" merken, daß man Papier nicht essen kann. So ähnlich drückte es mal ein Indianerhäuptling aus.
Und - als Vergleich, nebenbei gesagt - nur 0,5 % des globalen Waffenbudgets würden genügen, den Hunger aus der Welt zu schaffen. Aber auch da rührt kein Waffenlobbyist den Finger.
Interessant ist, daß der Klimabericht schon vor 2 Jahren hätte veröffentlicht werden können. Gewissen Personen (wie etwa D. Melchizedek) lag er bereits vor. Aber man mußte wohl warten, bis ... ?
Und Herr Böhm meint - alles halb so schlimm. Also warten wir halt auf den letzten Baum ....................................
Die Kaffeesudleser Klima-Wissenschafter stellen aus den Daten und wackeligen Theorien mögliche Zukunftsszenarien dar.
Die Kaffesudleser Wirtschafts-Wissenschafter nehmen dies als Fakten und erstellen daraus mit ihren wackeligen Theorien mögliche Zukunftsszenarien dar.
Das Ergebnis wird uns dann als Tatsache verkauft.
Wenn's schon daran glauben: Die Maßnahmen dagegen werden dann - auf unserer Angst bauend -vom "über Leichen gehenden" Kapitalismus entwickelt!
das vermittelt ihnen die sicherheit, alles wieder in den alten zustand verkehren zu können, wenn nur "die guten" obsiegen.
die vorstellung, dass ein vulkanausbruch, eine viel instabilere sonne, als bisher angenommen, sonnenflecken oder kosmische strahlungen veränderungen bewirken, das behagt weniger.
wie viel angenehmer ist es da, die ursache des scheinbar bedrohlichen in sich selbst zu finden. schon veränderung per se ist böse für ängstliche. also dass CO2 ist schuld an einer (vermeintlichen) veränderung. ist das nicht herrlich (einfach) ?
" Bei 30, 40 Zentimeter Meeresspiegel-Anstieg muss etwas getan werden. Die Niederlande oder Hamburg haben die finanzielle Potenz, sich höhere Dämme zu bauen - für Bangladesch braucht es internationale Solidarität."
Der Mann will, dass das Machbare auch tatsächlich gemacht wird.
Ich denke auch, dass wir von den fossilen Brennstoffen so rasch als möglich abgehen sollten, wenn auch vermutlich aus anderen Gründen als Sie.
So wie es aussieht wird das aber nicht geschehen.
Und wenn es geschieht, heisst das nicht, das es hilft.
Für die Erwärmung und den Anstieg des Meeresspiegels, welche unbestritten sind, kann und wird es auch ander Ursachen geben.
Deswegen sollten wir über der vermutlich fruchtlosen CO2 Debatte nicht vergessen, Länder wie Bangladesch vor dem Absaufen zu bewahren.
die Gleichgewichtstemperatur nach oben jagt, ist ein Experiment, zu dessen Vorführung die Ausstattung eines Mittelschul-Physiklabors locker ausreicht.
Und viel Konkreteres wissen die lieben Wissenschaftler in Wahrheit auch nicht, denn ein so komplexes System wie das Klima ausreichend zu durchschauen ist hoffnungslos.
Aber das ist ja die große Gefahr: Jede Änderung der CO2-Konzentration (und dass die primär menscheninduziert ist, ist wohl sicher) hat unabsehbare Folgen für unsere Zivilisation, die in Wahrheit auf Sand gebaut ist. Sie ist intensiverem Regen, Dürre, Wind etc. in keiner Weise gewachsen.
Und zwar gerade weil wir eine sich rasant entwickelnde Technologie und ein - weltweit gesehen - tolles Wirtschaftswachstum haben. Das reicht aus, um alle Zusatzkosten, die durch Klimaänderung kommen, zu decken. Im Übrigen ist überhaupt nicht klar, ob eine Erwärmung der Erde unterm Strich besser oder schlechter bewohnbar ist, als jetzt.
Drum schlage ich vor, denken wir mehr darüber nach, wie wir uns das veränderte Klima zunutze machen können statt immer darüber zu jammern.
"und dass die primär menscheninduziert ist, ist wohl sicher"
I wo! Nix ist sicher.
Es gibt Quellen, die sagen aus, dass die Vulkantätigkeit der Erde weit mehr CO2 fabriziert als alle Autos und Kraftwerke der Welt zusammen. Und dass die Tiere der Erde (plus Bakterien) 150 Gigatonnen/Jahr CO2 produzieren, der Mensch dagegen lediglich 6,5 Gigatonnen/Jahr.
http://tinyurl.com/2ebssp
ich bin nicht einer dieser gruenfanatischen Birkenstocktraeger sondern ein neoliberaler Freidenker! Zudem, und das wird Sie jetzt aus den Socken hauen - ich wohne an der Peripherie einer nordamerikanischen Grossstadt. Was ich habe ist ein FAHRRAD und, sie werden es kaum glauben, wenn ich hochkaraetige Kunden treffe (und das kommt ziemlich haeufig vor), dann setze ich mich halt mit Hemd, Krawatte und in Nadelstreifen drauf; sch**egal was die anderen Denken - bis jetzt gab es im uebrigen darauf nur positive Reaktionen.
Die Vergeudung von Ressourcen faengt bei jedem Einzelnen an - Klimawandel bewiesen hin oder her!
Und erzaehlen Sie mir nicht, Sie koennten nicht auf Ihr Auto verzichten, das ist zu 100% eigene Bequemlichkeit.
Wieviel Meilen bergige Strecke schaffen Sie denn so, ohne völlig verschwitzt bei Ihrem Kunden anzukommen? Oder pudelnass? Gewichtige oder sperrige Unterlagen und Notebook packen Sie auf den Gepäckträger Ihres Drahtesels?
Wenn ich fürs Auto plädiere, meine ich selbstverständlich nicht, mit einer Ihrer amerikanischen Großraumlimousinen mal eben um die Ecke Brötchen holen fahren ...
Man sollte nicht immer von seiner Situation auf die der anderen schließen...
Im (nahezu) hintersten Winkel Vorarlbergs..
Aber es stellt sich die Frage, warum Sie Ihre Meinung verfestigt hat....
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