"Innsbruck das Herz der EURO"

2. Juli 2007, 11:11
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Tiroler Konzept für Public Viewing steht - 15.000 Fans sollen am Bergisel Platz finden

Innsbruck - Das Konzept für Public Viewing während der EURO 2008 in Tirol steht in Grundzügen fest, jene bezüglich Marketing und Verkehr befinden sich hingegen noch in Ausarbeitung. Die Beflaggung der Host-City Innsbruck mit den Logos der EM soll in den kommenden Wochen kommen.

Das von der UEFA für jede Host-City der EURO 2008 fix vorgeschriebene Public Viewing wird in Innsbruck in der Bergisel-Arena stattfinden, das gab Tirols Euro-Koordinator und Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Platzgummer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Nach einer ersten Sicherheitsbegehung können rund 15.000 Fans am Bergisel die Spiele verfolgen. "Das Public Viewing ist in Tirol wichtig, um die Stimmung für die EURO zu heben", sagte Platzgummer.

Auch wenn Platzgummer an den drei Spieltagen mit jeweils rund 90.000 Fans in Innsbruck rechnet, soll es keine weiteren großen Public-Viewing-Bereiche geben. "Das ist aus Sicherheitsgründen wegen der Enge der Plätze nicht machbar", sagte Platzgummer. Jedoch soll es in weiteren Städten in Tirol weitere Public Viewings geben, wie Landesrat Hans Bodner betonte. "Die Wirtschaftstreibenden in Tirol und auch die Gemeinden bekommen in den nächsten Tagen einen Brief, mit den rechtlichen Voraussetzungen", sagte Bodner.

So sind - laut UEFA - Leinwände bis zu einer Bilddiagonale von drei Metern frei. Bei größeren Leinwänden muss pro Spiel und Quadratmeter eine Lizenzgebühr von sechs Euro an die UEFA abgeführt werden. Noch dazu dürfen "lokale Sponsoren" nur in einem Abstand von drei Metern zur Leinwand werben. Die Innsbrucker Olympiaworld (Eishallen, Tivolistadion) wird am 23. Mai beim Champions League-Finale Liverpool gegen Milan einen ersten Testlauf für Public Viewing veranstalten.

Das Verkehrskonzept in Tirol für die EURO im kommenden Jahr ist noch in Ausarbeitung. "Genaueres können wir sowieso erst nach dem 2. Dezember, dem Tag der Auslosung, planen, wenn wir wissen, welche Nationen nach Innsbruck kommen", sagte Platzgummer.

Auch das Marketing-Konzept ist noch in Ausarbeitung, wobei der Tiroler EURO-Koordinator betonte: "Innsbruck wird das Herz der EURO sein. Nicht nur aus geographischen Gründen, sondern auch aus sentimentalen. Denn Innsbruck ist nach zwei Olympischen Spielen und weiteren Großveranstaltungen bekannt als Sportstadt." (APA)

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