Terrakotta-Armee im Künstlerhaus

Redaktion, 30. April 2007 18:00

Wien als erste Österreich-Station der erfolgreichen Schau der 180 Statuen-Nachbildungen aus China - Mit Video

Wien - Über eine Million Besucher hat eine Ausstellung mit Nachbildungen der weltberühmten Terrakotta-Krieger seit 2002 in Deutschland erreicht. Nun gastiert die Schau, die in Frankfurt ihren Ausgang genommen hat und zuletzt in Bad Kissingen zu sehen war, im Wiener Künstlerhaus. Die 180 Figuren in Originalgröße sowie acht Pferde wurden in China "in uralten Öfen nach überlieferten Rezepturen" bei 1.250 Grad Celsius gebrannt. Weiters bis 26. August (tgl. 10-20 Uhr, Do bis 21 Uhr) zu sehen ist ein 1:10-Modell der Grube 1 der insgesamt 56 Quadratkilometer umfassenden Ausgrabungsanlage; und es soll auch über das Leben in China vor über 2.000 Jahren und über die Person des ersten Kaisers informiert werden. Als Weltpremiere zeigt man in China gefertigte Frauenmode von vor 2.000 Jahren.

Gardemaß

Die originale Terrakotta-Armee samt Pferden und Reitern wurde 1974 im Dorf Xiyang von Bauern entdeckt. Als diese zur Bewässerung ihrer Felder einen Brunnen graben wollten, stießen sie auf eine Schicht aus hart gebranntem Ton, der sich als Rücken eines Tonkriegers herausstellte. Insgesamt wurden 8.000 Tonfiguren entdeckt, die als Leibgarde den ersten Kaiser von China, Qin Shi Huang Di (geb. 259 v.Chr.), auch nach dem Tod beschützen sollten. Erst rund 1.500 davon sind ausgegraben, die eigentliche Grab-Pyramide des Kaisers ist überhaupt noch ungeöffnet. Beim näheren Hinsehen entdeckt man, dass die angeblich lebensgroßen Krieger nach asiatischen Maßstäben über Gardemaß verfügen. Die Köpfe sind individuell modelliert, offenbar haben manche der 700.000 einst bei den Arbeiten Beschäftigten Modell stehen müssen. (APA)

edgar einstein
01.05.2007 11:20
na ja leute bleibt am boden

die dinger kann man in bangkok im antique laden kaufen und mitnehmen. schauen wirklich aus wie die echten.

happiness
04.05.2007 10:56
"der schmäh' mit der terrakotta-armee"

bei diesen eintrittspreisen (12 eur!!!) bekommt mann/frau beim chinesen im 5. ein abendessen und kann sich auch nachgebaute terrakotta figuren ansehen .... :-)

oba g
01.05.2007 18:59
kaiserstraße ecke westbahnstraße

da gibt es ein lokal, die haben auch drei stehen.

abartig ist aber eher der hintergrund, warum und auf welche weise diese figuren überhaupt entstanden sind.

edgar einstein
01.05.2007 19:24
glaub nicht an abartigkeit

liefert ein muster, koennen auch einge photos sein an einen einschlaegigen thai und der macht das. da sind zwar einige iterationschritte notwendig aber am end funkts, da mein prinzip ist soweit wie irgendwie moeglich nur ueber sachen zu reden von denen ich selbst ersthanderfahrung habe koennt ihr mir das glauben. z.B. ich hab mir neulich u.a. einen loewe spezialrucksack der in europa etwa 100 euro kostet nachmachen lassen, fuer euro 18,- !!als einzelstueck!! und das ding war besser als das original, da der loewe ausbleicht und der nachmach nicht. mehr bei http://www.emarketthailand.com und
http://www.thailandsouthern.com

Herr Nilsson
01.05.2007 17:41

Billiger sind sie da wohl auch.

edgar einstein
01.05.2007 19:30
und wer dann etwas spezielles in dieser richtung

haben will soll a schauen
http://www.classics-central.com/BuddhistArt.html

edgar einstein
01.05.2007 19:29
die wollen etwa euro 2000,- dafuer

bin mir aber sicher das man das auf die haelfte druecken kann. sie koennen auch mal da nachschauen ist dasselbe produktionsverfahren aber ein anderes objekt.http://www.classics-central.com/Sandstone... elief.html

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.