Transatlantisches Weißbier

29. April 2007, 17:00
16 Postings

Kein Weißbier ist bayerischer als die Schneider Weisse in Kelheim. Kein Braumeister hat mehr kulinarisches Verständnis als Garret Oliver in Brooklyn. Nun entsteht ein transatlantisches Weißbier

Kelheim - Am 9. Mai treffen einander zwei der angesehensten Braumeister für das Projekt einer ganz neuen Weißbiersorte: Hans-Peter Drexler von der Schneider Weisse in Kelheim lädt Garret Oliver von Brooklyn Breweries nach Bayern ein - gemeinsam wollen sie ein Weißbier, die ‚Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse’, brauen. Monatelang haben sie immer wieder über ihre Kreation sinniert, die sie gemeinsam bei einer Jurysitzung eines Bier-Wettbewerbs angedacht hatten.

Nun haben sie eine gemeinsame Vorstellung vom Ergebnis: „Wir brauen ein kräftiges Weißbier mit Rohstoffen aus der Kelheimer Gegend. Das deutliche Hopfenaroma stammt von Saphir, einer neuen Hopfensorte aus der Hallertau. Die ‚Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse’ wird fruchtig und erfrischend schmecken mit einer ausgeprägten und ganz besonderen Hopfenblume“, erläutert der Kelheimer Braumeister Drexler. Diese Mischung aus Bayerischer Braukunst und Amerikanischem Erfindergeist wird in jedem Fall eine echte Rarität. Von diesem Bier wird es weltweit nur einen einzigen Sud geben.

Mit dem fertigen Bier ist Mitte Juni zu rechnen. Nach dem Einbrauen am 9. Mai folgt eine vierwöchige Gärung und Reifung in der Flasche. Eine kleine Menge des Sudes kommt in den Weißen Brauhäusern in Kelheim und München zum Ausschank. Der Rest geht über den Ozean an die amerikanische Ostküste. Für Mitte Juli ist ein Gegenbesuch geplant. Dann reist Hans-Peter Drexler in die USA und braut mit Garrett Oliver in der Brooklyn Brewery einen anderen Sud. (cs)

  • Hans-Peter Drexler von der Schneider Weisse in Kelheim
    foto: seidl

    Hans-Peter Drexler von der Schneider Weisse in Kelheim

Share if you care.