Irlands Jugend im Handywahn

15. Juni 2007, 13:25
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SMS statt Bücher - Irische Schüler haben zunehmend Probleme mit der Rechtschreibung und dem Lesen

Einen der Hauptgründe für diesen Missstand sieht das Bildungsministerium in der Kommunikation der Schüler per SMS mit kurzen und abgehackten Nachrichten, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Vereinfacht

Für die Studie wertete eine Kommission des Ministeriums 37.000 Englischtests aus, die Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren geschrieben hatten. Bei dem Test hätten viele ohne Zeichensetzung geschrieben, einfaches Vokabular gebraucht und in kurzen Sätzen geantwortet. Das gefährde die traditionelle Form des Schreibens, erklärte einer der Autoren.

Meiste Nutzung

Irland gehört zu den Ländern, in denen das Handy am meisten genutzt wird. Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten Kinder mit zwölf Jahren schon ihr eigenes Handy haben. Die eifrigsten SMS-Schreiber unter den Schülern bringen es auf mehr als 250 Nachrichten pro Woche. (apa/ap)

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