Prinzenarbeit im Morgenrock

25. April 2007, 23:39
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Hubertus Hohenlohe zeigte im Do&Co-Hotel seinen aktuellen Spielplatz mit Video

Dass man es im Leben schlimmer treffen kann, weiß Hubertus Hohenlohe: Viel Tagesfreizeit, ein Name, bei dem man weder "von" noch "Prinz" dazu schreiben muss, um groß zu klingen und - vermutlich - wenige existenzielle Sorgen, sind eine Einladung, genau so zu leben, wie man will. Weil man sich nicht wirklich drum scheren muss, ob die Rechnung am Ende stimmt.

Doch obwohl man sich Neid erst einmal verdienen muss, unterstellen böse Zungen mitunter, dass Hohenlohe etwa so viele Ski-Pokale gewonnen, wie Platten verkauft haben soll. Oder, dass schon Marianne Sayn-Wittgenstein zeigte, dass jemand, dessen Herkunft Türen öffnet, spannende Leute aus der Nähe fotografieren kann - aber nicht selbst auf (fast) jedem Foto mit drauf sein muss.

Egal: Am Dienstag zeigte Hohenlohe im Do&Co-Hotel seinen aktuellen Spielplatz. Der Playboy/Skifahrer/Sänger/Fotograf/Prinz präsentierte das Hotelführer-Hochglanzheft "500 very Special Hotels". Vom Bett aus. So hatten einst Yoko Ono und John Lennon in Wien posiert.

Aber die konnten dabei nicht auf den Stephansdom schauen. Und: Hohenlohes oranger Bademantel war cooler.(DER STANDARD Printausgabe 26.4.2007)

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