40.000 ÖsterreicherInnen arbeiten in Forschung und Entwicklung

    25. April 2007, 19:49
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    ... ein relativ geringer Teil zum Themenkreis nachhaltige Entwicklung: Über Strukturen, Programme und Fördermöglichkeiten

    Die österreichische Nachhaltigkeitsstrategie besagt, dass Bildung Wissen und damit Forschung für nachhaltige Entwicklung voraussetzt. Dem Anspruch nachhaltiger Entwicklung weiter folgend, sind Inter- und Transdisziplinarität, Partizipation und Vernetzung zu fördern. Das zentrale forschungspolitische Instrument ist dabei die Auftragsforschung bzw. Programmforschung. Rund 40.000 Menschen sind in Österreich laut Statistik Austria insgesamt in Forschung und Entwicklung beschäftigt, ein relativ geringer Teil arbeitet konkret für - mit - oder über nachhaltige Entwicklung.

    Diese Menschen und die Institutionen, an denen sie arbeiten, formieren eine relativ ausdifferenzierte Forschungslandschaft. Die Hochschulen spielen eine wichtige Rolle, auch aufgrund ihrer doppelten Verantwortung für Forschung und wissenschaftliche Ausbildung. Eine Vielfalt außeruniversitärer Einrichtungen, die sich mit Nachhaltigkeitsforschung beschäftigen, bilden weiters eine wichtige Basis in der österreichischen Forschungslandschaft.

    Wie entwickeln sich die konkreten Zahlen?

    So, wie die gesellschaftspolitische Brisanz des Konzeptes nachhaltige Entwicklung in den letzten Jahren immer stärker zugenommen hat, so haben sich auch neue Strukturen der Förderung etabliert.

    Wie aber entwickeln sich die konkreten Zahlen? Spiegelt sich die gesellschaftliche Relevanz von nachhaltiger Entwicklung auch in der Forschungslandschaft und insbesondere in der Förderung von Projekten und Programmen wieder? Oder liegen die Prioritäten der wissenschaftlichen Forschung in Österreich doch eher in ganz anderen Bereichen?

    Das Monatsthema April (--> zur Text-Vollversion) beschäftigt sich mit der Struktur der Forschungslandschaft für nachhaltige Entwicklung in Österreich. Dabei wird zunächst auf die gesetzten Ziele und Prioritäten der Nachhaltigkeitsforschung eingegangen sowie auf die Strukturen, die sich in Österreich im Laufe der Zeit herausgebildet haben. Skizziert werden wichtige Programme und Projekte sowie Stärken und Schwächen der Forschungslandschaft für Nachhaltige Entwicklung in Österreich.

    Wie in Österreich über Nachhaltigkeit geforscht wird, ist Thema des Monats im Internetportal

    Logo: Nachhaltigkeit.at
    Eine Initiative des Lebensministeriums



    Die Autorin:

    Doris Schnepf ist Scholarin am am Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Mitarbeiterin am SERI.

    Direkt-Link zum aktuellen Monatsthema
    (mit Text-Vollversion und weiterführenden Informationen)
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