Hahn für Erhaltung der AHS-Langform

16. Juli 2007, 10:41
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Wahlfreiheit und innere Differenzierung kein Widerspruch - Evaluierung der Kooperativen Mittelschule notwendig

Wien - Zu kurz greift für den Wiener ÖVP-Chef und Wissenschaftsminister Johannes Hahn die Diskussion um Wien als Gesamtschul-Modellregion ab 2009/10. Er habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass es im Ballungsraum Probleme mit den derzeitigen Schulformen gebe. Allerdings widerspreche die Erhaltung der Wahlfreiheit und der Vielfalt nicht einer nötigen inneren Differenzierung des Unterrichts, so Hahn nach dem Ministerrat. So solle etwa jedenfalls parallel die AHS-Langform erhalten bleiben.

Seit Jahren Schulversuche

Gleichzeitig erinnerte Hahn daran, dass mit der Kooperativen Mittelschule (KMS) schon seit Jahren Schulversuche zur Gesamtschule in Wien laufen. Diese sollten zunächst einmal evaluiert werden.

Differenzierung wichtig

Generell würde er sich wünschen, dass "sich alle Vertreter der SPÖ wie (Unterrichtsministerin Claudia, Anm.) Schmied bewegen", meinte Hahn in Richtung Vizebürgermeisterin Grete Laska. Er habe außerdem den Eindruck, dass sich viele Sozialdemokraten und auch Wissenschafter wie PISA-Koordinator Günter Haider eine einheitliche Schule ohne innere Differenzierung wünschen. Wichtiger als eine Diskussion um Gesamtschul-Versuche sind für Hahn die innere Differenzierung im Unterricht, einheitliche Bildungsstandards und die Qualitätssicherung. (APA)

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