Roboter-Raubvögel sollen Tauben verscheuchen

25. April 2007, 13:38
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Liverpool setzt im Kampf gegen die grauen Plagegeister statt lebender Falken auf zehn Robotic birds of prey

London - Die Tauben haben sich in Liverpool zu einer solchen Plage entwickelt, dass die Behörden sie als Gefahr für das Ansehen der Stadt betrachten, wenn diese sich im kommenden Jahr als Kulturhauptstadt Europas präsentiert. Abhilfe soll jetzt Robop schaffen - das ist eine Abkürzung und steht für Robotic bird of prey (Greifvogel-Roboter).

Dieser kreischt und schlägt mit den Flügeln und soll damit die Tauben verjagen, wie die Behörden hoffen. "Das wichtigste ist, dass die Robops bewegt werden, damit sich die Tauben nicht daran gewöhnen", sagt Stadtratssprecherin Sarah Langworthy. "Es hält die Tauben auf Trab."

Zwei Robpos bereits installiert

Zehn Robops, die jeweils 2.000 Pfund (3.900 Euro) kosten, sollen angeschafft werden. Zwei sind bereits installiert. Die Beseitigung des Taubenmists kostete die Stadt bisher jährlich 160.000 Pfund (235.000 Euro). Liverpool hatte auch erwogen, lebende Falken gegen die Tauben einzusetzen, letztlich entschied man sich dann aber für die Roboter. Wie erfolgreich sie sind, muss sich noch herausstellen. (APA/AP)

  • Liverpool will zehn Robops, die jeweils 3.900 Euro kosten, auf die Tauben loslassen.
    foto: "robops"

    Liverpool will zehn Robops, die jeweils 3.900 Euro kosten, auf die Tauben loslassen.

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