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Katastrophen-Tourismus
Die Läden mit Memorabilia der Universität wie Kaffeetassen, Teddybären und Anstecknadeln kommen mit dem Nachordern nicht mehr nach, so schnell kaufen Katastrophentouristen und betroffene Exabsolventen die Ware. Die Studenten selbst verbarrikadierten sich teilweise in ihren Wohnräumen, um Nachfragen der Medien zu entgehen. Ab Montag sollen auch in den Seminaren die traumatischen Erlebnisse aufgearbeitet werden.
Der folgenschwerste Amoklauf der US-Geschichte lässt die Politiker nun an strengere Waffengesetze denken. Im US-Kongress arbeiten Mitglieder der demokratischen Mehrheitsfraktion an einem strikteren Waffenabgabeverbot für psychisch Kranke - ein Vorhaben, für das sich nun auch republikanische Volksvertreter erwärmen können. Der Plan: Die Bundesstaaten sollen finanzielle Unterstützung bekommen, um ihre Listen von Personen, die keine Waffen kaufen dürfen, zu aktualisieren.
Suche auch bei Ebay
Denn Seung Hui konnte beide Tatwaffen legal erwerben, obwohl er in ambulanter psychiatrischer Behandlung war. Einem Bericht der britischen Sun zufolge soll er in kurzer Zeit mindestens 175 Kugeln abgefeuert haben. Die Polizei will nun ermitteln, woher die Munition für das Morden stammte. Ebay-Transaktionen könnten weitere Hinweise liefern, wie lange die Tat bereits geplant war, hofft die Exekutive.
Vertreter der Waffenbesitzlobby sehen dagegen eine Stärkung der eigenen Position. Philip Van Cleave, Vorsitzender des Bündnisses für Bürgerverteidigung von Virginia, führte das Waffenverbot auf dem Campus als Grund für die vielen Todesopfer an. "Niemand konnte sich selbst verteidigen", sagte er.
Statistiken
Ähnlich argumentiert auch die "Interessengemeinschaft liberales Waffenrecht in Österreich" (Ilwö) auf ihrer Webseite. Strengere Gesetze seien der falsche Weg, gerade in den USA sei in den 90er-Jahren die Zahl der Morde trotz gestiegener Schusswaffenzahl gesunken. In Großbritannien, wo es ein Totalverbot für Faustfeuerwaffen gebe, habe sich die Zahl der Morde mit Schusswaffen dagegen fast verdoppelt.
Was die Ilwö in ihrem Statement verschweigt: In Großbritannien gab es im Statistikzeitraum 2005/06 registrierte 765 Morde (1,3 pro 100.000 Einwohner), in den USA laut FBI im Jahr 2004 dagegen 16.138 Delikte (5,4 pro 100.000 Einwohner).
Dass strengere Waffengesetze Morde verhindern, zeigen auch wissenschaftliche Studien. In Österreich untersuchten Nestor Kapusta, Gernot Sonneck und Elmar Ezersdorfer von der Universität Wien die Entwicklungen nach der Verschärfung der Bestimmungen 1997. Ergebnis: Die Zahl der Morde mit Schusswaffen sank um mehr als 67 Prozent. Bei einer vergleichbaren australischen Studie zeigte sich auch, dass kein Ausweichen auf andere Waffen zu beobachten war. (moe, DER STANDARD Printausgabe, 24.4.2007)
…Dies etwa EINE WOCHE vor den Schüssen auf der VT. Wer da an einen "bloßen Zufall" glaubt, dem kann nicht geholfen werden…
Wieso diese "Gag-Order", wenn bei COLUMBINE wirklich alles so gelaufen sein soll, wie uns die MSM und offizielle Stellen einreden wollen?
Nun aber haben 3 couragierte Eltern d.Opfer v.Columbine einen neuerlichen Gerichtsbeschluß angestrengt,der eben diese richterliche Verfügung über den 20-Jahre Verschluß d.Columbine-Akten AUFHEBEN soll:
summitdaily.com/article/20070426/NEWS/104260091
Ich habe auf:
derstandard.at/?url=/?id=2849427
…bereits die Frage gestellt, wie "seriös" diese ganze INTERPRETATIONEN v.Daten bez.Waffenstatistiken eigentlich sind! Auch bez.Australien(Steigerung der Delikte um +30%!) regiert d.Spin…
Nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit müßte nämlich die Anzahl der Waffenmorde proportional mit der Anzahl der (legalen plus illegalen) Waffen abnehmen.
Wenn aber behauptet wird, dass ein Rückgang von 24 % bei den Waffendokumenten (legalen Waffen) die Zahl der Waffenmorde überproportional um 67 % gesenkt hat, so ist dies reiner Humbug. Denn dann würde eine weitere solche Reduktion bereits zu 100 % minus 2 mal 67 % Senkung, also 33 % „Auferstehungen“ (-33 % Morden) führen.
Das kommt davon, dass bei kleinen Zahlen die relativen statistischen Schwankungen für eine seriöse Schlußfolgerung einfach zu groß sind.
Beispiel:
Wenn jemand mit 10 Lotto-Tipps einen 6-er gewinnt, dann garantieren 20 Tipps eben noch lange nicht zwei 6-er.
www.ojp.usdoj.gov/bjs/homic... .htm#orace
www.ojp.usdoj.gov/bjs/homic... m#longterm
…dort ist es ein SOZIALES Problem - und kann nicht mit irgendwelchen Europäischen Daten verglichen werden.
Zu GB empfehle ich diesen Artikel:
www.reason.com/news/show... 28582.html
Zu Australien-was damals WIRKLICH in Pt.Arthur ablief:
www.nexusmagazine.com/articles/... yant2.html
…und last but not least zur VT ein nicht zu unterschätzender Aspekt:
http://tinyurl.com/yp3qto
in welchen ihr bewaffneter Widerstand die Opfer gerettet hat.
http://www.nrapublications.org/armed%20c... /index.asp
Sowie die Mythen der Waffengegner
http://www.rense.com/general76/mths.htm
psychisch..psychotisch... alles das gleiche!
im übrigen halte ich psychisch beschädigte menschen, die sich keiner behandlung aussetzen für potentiell gefährlicher als solche, die sich mit dem thema aktiv auseinandersetzen... bullshitansatz
bezeichnend für eine gesellschaft, die den wilden wesetn nicht aus den köpfen kriegt. irgendwie kein wunder, dass die sich in afghanistan und irak so wohl fühlen, dass sie gar nicht mehr abziehen wollen...
Genau solche Posting liebe ich ! Keine Ahnung aber mal den Klugsch... raushängen lassen. Wir haben unsere eigenen Probleme, aber stattdessen diese ewige großkot..ige Art anderen das "richtige" beizubringen. Dei Amis brauchen ihre "Hilfe" und ihren "Rat" nicht.
Sie sind bezeichnend für unsere Gesellschaft, immer auf andere zeigen und nie die eigenen Probleme angehen - aber da fühlen sie sich im Standard eh Pudelwohl, denn da sind lauter solche Leute. Die Amis haben ihren Waffentick, wir unsere Autotick... bei uns überfährst ein Kind und bekommst 1 Monat bedingt - also wo sind wir da so fortschrittlich. Aber lohnt sich ja gar nicht über ihre Engstirnigkeit sich aufzuregen, sind halt ein typischer A.
Vergessen Sie's, es ist die Mühe nicht Wert. Klischess verbreiten ist hier ein "Beweis" für differenziertes Denken, immerhin hat man die gleichen Feindbilder. Und die Probleme anderer lassen sich auch viel bequemer "lösen", als selbstkritisch in den Spiegel zu schauen - vor allem wenn man selbst nichts dafür riskieren muß.
1. kenne ich die usa sehr, sehr gut
2. mag ich das land im grunde genommen sehr gerne
3. gibt es einfach eine reihe von dingen, die mir nicht gefallen
4. geht es in diesem thread um die usa und nicht um österreich (auf das im übrigen die 2 und 3 ebenso zutreffen)
5. bin ich heilfroh ihre probleme nicht zu haben
***Schenkelklopf***
Richtig müsste es wohl heißen: "Die Amis haben ihren Waffentick UND ihren Autotick, wir NUR unseren Autotick..."
ja, auch unsere gesellschaft - im speziellen österreich - leidet an vierlerlei groteskem
aber ich denke, die amis sind uns lichtjahre voraus in dieser hinsicht
gewalt als mittel zur konfliktlösung (siehe militär, todesstrafe) wird in einer weise verherrlicht wie wir es heute bei uns zum glück tatsächlich nicht mehr kennen.
er hat aber recht. man wird den amerikanern ihre waffenverliebtheit nicht ausreden können. und ich glaube es ist auch sinnlos das verstehen zu wollen. bzw. warten die amis sicher nicht drauf dass die europäer ihnen schlaue ratschläge erteilen.
(und ich persönlich bin für ein generelles verbot von waffen in privatbesitz.)
die spinnen die AMIS und ticken nicht richtig
Es ist zum speiben:
Memorabilia und Merchandising unmittelbar nach dem ganzen Wahnsinn.Da scheinen alle wahnsinnig zu sein
Wer hat Vorschläge
für weitere Vermarktungsartikel
z.B.Eine Voodoopuppe verkleidet als HUI
und die Toten als Marzipanfiguren
und "Mensch ärger dich nicht"Spiele
mit einem COLT inside
und dann Videospiele wo jeder auf den
HUI schießen darf.....
Amokläufe mit derart vielen Toten/Verletzten gäbe es SICHER NICHT ohne Schußwaffen !!!
Sowas läßt sich mit einem Messer oder ähnlichem einfach nicht in diesem Umfang realisieren, Gott sei Dank! Was die angedachten Änderungen der Waffengesetze hinsichtlich Psychos betrifft: Die Wahnsinnstaten von Soziopathen kann man damit bestimmt nicht verhindern. Die werden immer Wege finden, an die Kanonen ranzukommen, man darf nicht vergessen, daß gerade diese Leute ihren Irrsinn vorher lange und gründlich planen! Also haben sie auch genug Möglichkeiten, die "Hardware" zu organisieren. Und leider sind diese Leute bis zum Tatzeitpunkt fast immer sehr unauffällig, woher soll man also vorher wissen, wem man eine Waffe geben kann und wem nicht??
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