Das Spiel mit der Arbeit im Schlaraffenland

von Redaktion  |  20. Juli 2007, 15:51
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Thank God It's Friday.

In ein paar Stunden findet das wöchentliche Fest auf dem Google Campus in Mountain View statt, eine knappe Autostunde südlich von San Francisco. "It's social", erklärt "Googlerin" Sunny Gettinger beim Rundgang - diese Woche sind Tratsch, Drinks, Snacks und Musik angesagt. Jede zweite Woche geht es um Business, Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page berichten über aktuelle Entwicklungen, Mitarbeiter können sich in die Diskussion einbringen, auch über Mail und Video, wenn sie nicht am Campus sind. Neue "Googler" werden als Mitglieder der Familie eingeführt.

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slartibartfaß der Umwandler
14.05.2007 22:46

klingt echt gut, scientology ist ja auch so ähnlich, einmal drinnen und das unterbewußte wird gleich mal umprogrammiert und peng hat man sein real life vergessen, hackelt bis 70, hat dann vielleicht ein Haufen Kohle, und 10 - 15 Jahre später ist man tot.

QuePasa
29.04.2007 20:26

Google ist ein Marketingunternehmen und das ziehen sie 100% durch. Darum wird auch jeder verklagt, der berichtet wie es dort wirklich zugeht damit weiterhin das Märchen von den niemals arbeitenden ständig feiernden und andauernd massiert werdenden Google-Mitarbeiter verbreitet werden kann. Darüber bekommt man von Google massenweise Info, sogar vorgeschnittene Videos und jede Menge Pics, die man doch bitte in allen Medien publizieren möchte. Leute, die einen Blog führen, werden ohne Vorwarnung gekündigt und die beiden Berichte aus erster Hand die ich aus meinem Bekanntenkreis habe, decken sich überhaupt nicht mit dem was da verbreitet wird.

Georg-99
24.04.2007 15:02

Exzellente Zeugnisse waren immer Voraussetzung

Dann wird das wohl doch nichts mit meiner google Karriere!

Dann laufen dort nur Typen rum, die von Anfang an immer schon gewußt haben was sie wollen, immer gute Noten hatten, einen perfekten Lebenslauf, in deren Leben alles planmäßig verlaufen ist, sind sicher ein Hammer diese wöchentlichen Parties dort ..... Gääähhhhhnnnnnn!!

SpaceDudeAlien
23.04.2007 18:36
Schlarafenland, in dem einem...

...die gebratenen Hühner in den Mund fliegen, etc... ich liebe diese Analogie.

Hoffentlich gibts auch gratis Abführmittel, weil sonst droht nämlich eine Magen/Darmverkeilung.

Mahlzeit.

Unbekannter
23.04.2007 11:37
Ich würde gern...

...dort arbeiten.
Teilweise einwenig "kitschig" eingerichtet, aber ich laube das "Bunte" hält munter ;)

PS: noch mehr Fotos vom GooglePlex:
http://www.jmboard.com/gw/googleplex/

Taran Seven
22.04.2007 22:13
Also bild 1 schaut einem Grab sehr ähnlich...

siliconvalley
24.04.2007 00:05

naja, im Silicon Valley wird halt jedes kleine Eckerl bepflanzt. So schaut es auch vor jedem anderen Firmenlogo aus und jeder Supermarkt schaut, dass er wenigstens ein paar grosse Blumentroege vor dem Eingang hat. Kann man mit Staedten wie Wien nicht vergleichen, wo man sich verwundert die Augen reibt, wenn man mal einen Baum zu Gesicht bekommet und jede Pflanze im oeffentlcihen Park bald geklaut oder zertrampelt wird.

SpaceDudeAlien
23.04.2007 06:03
Ja, und statt RIP (Rest in Peace)

heists nun R@G (Rest At Google)... wird eigentlich eine Kautschuckmatratze ebenfalls mitfinanziert?

Vielleicht eine gute Idee: Wenn die "Inschänjöhre" gleich in der Firma schlafen, dann gibts:
1. weniger Verkehr, somit
2. weniger Vekehrstote und Umweltbelastung, außerdem
3. brauchts kein Busterminal mehr, und
4. wenn die Leute eh schon in der Firma leben, muß man auch keine Miete mehr zahlen.

Wow, genial - all das (und noch mehr) für eine lächerliche Matratze.

mfg,
ein Genie.

PS: Ach ja, Privatleben an der Rezeption bitte abgeben

yomellamo 
23.04.2007 08:47
das tolle ist, .. sie muessen sich ja nicht bei google bewerben.

sie koennen auch danach trachten einen job als zeitungszusteller oder am hochofen oder am bau oder bei siemens oder bei samsung zu bekommen.

Nur ob sie sich dort dann wirklich besser fuehlen werden als bei google.. wer weiss?

SpaceDudeAlien
23.04.2007 15:21
Vom IT Arbeitsplatz zum Hochofen, tolle Schlußfolgerung!

Gibts für Sie nichts dazwischen in Österreich?

Ich werde sicherlich niemanden davon abhalten, sich bei Google zu bewerben. Ganz im Gegenteil: Im Lebenslauf sieht ein Googleabschnitt fantastisch aus. Nur darf man sich halt keinen Illusionen hingeben: Dieser Abschnitt hat seinen Preis (Privatleben), den man nur schwer abschätzen kann.

Sicher, wenn ich ein Freak bin, der sowieso schon die ganze Freizeit hinterm Schirm verbringt, dann ist Google das Richtige (ich war auch einmal so dumm, hmhmm, nur hats damals noch kein Google gegeben). Für alle anderen: Ich würde mir das zweimal überlegen, dort anzuheuern.

lg.

PS: Nicht gleich überreagieren, das erhöht den Blutdruck (vor allem bei Kaffeekonsumation) und schadet der Gesundheit

Martin Herbst
22.04.2007 21:49

bin mal über den artikel geflogen. interessant finde ich die in bild 12 beschriebene "20%-regel".

citizenX
29.04.2007 15:27

Hab ich schon mal wo gehört und finde das genial. Das würde sicher dem einen oder anderen Unternehmen nicht schaden. Aber dazu brauchts auch die richtigen Leute und die kann sich Google mit 100.000 Bewerbern im Monat ja offensichtlich aussuchen :-)

Brot Pitt 
22.04.2007 19:21

Ich verstehe nicht, wieso sich hier so viele aufregen. Im Gegensatz zu den meisten anderen großen Unternehmen, gibt es bei Google scheinbar wirklich gute Arbeitsbedingungen und die Unternehmensführung versucht die Mitarbeiter durch viele kleine/große Aufmerksamkeiten an sich zu binden und den Teamgeist zu fördern. Daneben sind auch die Gehälter sehr attraktiv.
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß viele Poster und Posterinnen schlicht und einfach neidig sind. Neidig auf ein erfolgreiches Unternehmen und neidig auf Jobs und Arbeitsbedingungen, die sie selbst nicht haben.

SpaceDudeAlien
23.04.2007 06:14
ja, richtig - das Schlüsselwort ist "scheinbar"...

...weil immerhin ist Google ja nicht das Rote Kreuz oder Mutter Theresa.

Gut ist die Motivation, allerdings reicht dafür schon die Armerksamkeit von den Chefs. Dazu brauchts kein freies Cola oder subventionierte Basketballstunden am Firmeneigenen(!!!) Gelände.
Alles was darüber hinaus geht hat einen (UND NUR DEN EINEN!!!) Grund: Die Leute möglichst lange in der Firma halten. Ohne Überstundenabgeltung, versteht sich.

Und übrigens, attraktiv ist das Einstiegsgehalt auch nicht unbedingt: man kann nämlich die 100k Dollar nicht einfach so umrechnen. Unter 3000 Dollar Monatsmiete gehts nämlich in der Gegend schon einmal gar nicht, außer man schläft im Auto...

Oder, maW: Nicht alles was glänzt ist Gold.

lg.

citizenX
29.04.2007 15:36

Scheint aber schon einen Sinn zu haben, das ganze so aufzuziehen. Bei Microsoft läufts ähnlich ab.
Sorry, aber bei 100.000$ EINSTIEGSGEHALT (ja, da fängts erst an) braucht man nicht mehr Überstunden (und -minuten) zählen. Dass für die Kohle was erwartet wird, ist wohl jedem dort klar.
Wem das nicht gefällt, der braucht ja nicht dort zu arbeiten. Ich finde so einen Arbeitsplatz genial. Das macht man ein Weilchen und dann hat man eh ausgesorgt. Google weiß ja derzeit echt nicht, wohin mit dem ganzen Geld.

B R I X 
28.04.2007 11:08

Wenns in der Arbeit gefaellt, warum auch nicht tatsaechlich laenger dort bleiben? Was haben Sie fuer einen Job - auch IT, aber nicht geschafft, zu Google zu kommen?

Sie koennen uebrigens jede 'gute' Tat in einem fuer die handelnde Person eigennuetzigen Sinn auslegen. Sicher ist auch bei Google Eigennutz dahinter. Aber wieso wollen Sie immer das schlechte sehn?

siliconvalley
23.04.2007 21:57
um 3000 Dollar

haben Sie ein Haus mit 3-4 Schlafzimmern mindestens 2 Baedern, Wohnraum, Essraum, Garten, Garage und eine Kueche, die groesser ist als in Oesterreich die meisten Wohnzimmer.

Ich zahle fuer meine Wohn-Esszimmer, 1 Schlafzimmer, 1 Bad, Tiefgaragenabstellplatz Wohnung, 9 m2 Balkon, mit Swimmingpool 975 Dollar in Menlo Park. Heisswasser inkludiert in der Miete, nur Strom fuer Kochen, Licht.. zahle ich selber. Als mein Dishwasher kaputt wurde, rief ich den Verwalter an und hatte am selben Abend einen neuen installiert auf Kosten des Eigentuemers.

Lebe in einer ruhigen, sicheren Gegend, in der ich als Frau 1 1/2 Jahre lang oeffentliche Verkehrsmittel benutzt habe und auch spaet nachts nie Probleme hatte.

Van Braun
25.05.2007 14:19
Eine 2 Zimmer Wohnung für fast 1000$ ?

Nicht gerade eine Okkasion.

Björn Austraat 
29.04.2007 19:58
Danke für die Richtigstellung!

Ich miete in San Mateo ein Haus mit sehr großem Wohnzimmer, riesigem Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Küche und Essnische um weniger als $2,000.

Schöne Grüße nach Menlo Park!

Björn

Brot Pitt 
23.04.2007 15:35

Vielleicht hat es ihnen noch niemand erklärt: Ein Unternehmen ist in erster Linie da um Produkte zu verkafuen und Geld zu verdienen und nicht um Mutter Theresa zu spielen. Google ist kein Wohltätigkeitsverein.
Aber man ist dort scheinbar wirklich darum bemüht den Mitarbeitern etwas zu bieten. Was soll daran falsch sein.
Außerdem wurde ja oben erwähnt, daß Google Busse für die Leute zur Verfügung stellt. Es muss also niemand in den sau teuren Gegenden wohnen.

SpaceDudeAlien
23.04.2007 17:50
Ah, schon wieder so ein Schlaumeier, der Beiträge nicht lesen kann

"Ein Unternehmen ist ... da um Produkte zu verkaufen und Geld zu verdienen", als ob ich das je in Frage gestellt hätte.

Aber, wie macht man denn das am besten? Möglichst billig einkaufen und möglichst teuer verkaufen, da werden Sir mir ja hoffentlich noch beipflichten?! Oder, wie hier: Jemanden mehr arbeiten lassen für gleichen Lohn = Reduzierter Stundensatz.

"...und nicht um Mutter Theresa zu spielen...", das haben Sie von mir abgeschrieben.

Aber wie üblich gibt es immer zwei Seiten: Täter und Opfer, Ausnützer und Ausgenützte, Nehmer und Geber. Zu welcher zählen Sie? Wahrscheinlich ist Ihnen das Freibier am Freitag nach einer 80 Stundenwoche wichtiger als alles andere.

Prost Mahlzeit.

citizenX
29.04.2007 15:43

Wenn sich jemand bei so einem Unternehmen ausgenutzt fühlt, kann er ja gehen. Solche Leute haben sicher keine Probleme, einen anderen Job zu finden.
Wir reden hier nicht von der Lidl-Kassierin, die 800 Euro verdient, 3 Kinder ernähren muss und vielleicht nicht von heute auf morgen einen anderen Job findet.

yomellamo 
23.04.2007 08:46
na was jetzt: "nich alles was glaenzt ist gold"

eine zeile davor les ich von ihnen: "das einstiegsgehalt ist nicht unbedingt hoch"

und noch eine zeile davor, .. freies cola und subventionierte Basketballstunden am firmeneigenen gelaender brauchts nicht.

...

wenn meine motivation gut ist, dann ist das sowohl fuer die firma gut als auch fuer mich.

...

es bringt der firma keinen nutzen,wenn der arbeitnehmer 70 stunden in der firma verbringt. Denn in den ca. 25 Stunden die er ueber die normalarbeitszeit dort ist erzeugt er mehr fehler und schlechteren code und schlecteres design und schlechtere arbeit als in den "ersten" 45 Stunden. Daraus ergibt sich fuer die Firma sogar ein Schaden, denn die Fehler muessen erst wieder gefunden und ausgebessert werden..

SpaceDudeAlien
23.04.2007 15:41
Falsche Schlußfolgerung - meinen Beitrag besser lesen, bitte

Motivation ist wichtig für beide (Arbeitgeber/nehmer), das habe ich ja oben geschrieben.

Wo ich Ihnen widerspreche ist der letzte Absatz! Am Nachmittag haben wir alle einen generellen "Hänger", am Abend laufen wir dafür wieder zur Hochform auf - bei manchen mehr, bei anderen weniger.

Daher: Arbeite ich von 8-5, dann "verliert" die Firma 2-3 Stunden (Mittagspause + Hänger). Schafft die Firma es allerdings, mich bis spätabends FREIWILLIG (!) in der Firma zu binden, bekommt sie mein zweites Hoch gratis (weil Überstunden werden eh keine mehr abgegolten in diesen Tagen).

Unterm Schlußstrich sieht die Rechnung dann so aus: Freies Cola und Pizza im Tausch gegen Privatleben.

lg.

PS: Der Mensch kann sich für max. 50min ohne Pause konzentrieren

Little Miss-Scare-All
23.04.2007 18:27

bei 100k US ist mir mein privatleben wurscht. 5 jahre das machen, dann fuer immer privatleben.

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