Drogen erhöhen Schlaganfall-Risiko

26. Juli 2007, 13:35
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Kokain und Amphetamine erhöhen Schlaganfall-Risiko um das Fünffache - Grund ist der erhöhte Blutdruck

Chicago - Der Konsum von Kokain und Amphetaminen erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. Die Auswertung von Daten aus Krankenhäusern im US-Bundesstaat Texas zeigte, dass Amphetaminkonsum das Risiko für einen hämorrhagischen Schlaganfallverfünffachte.

Hirnblutung seltener

Speziell untersuchten die Forscher der Universität von Texas in Dallas den Zeitraum 2003 - das einzige Jahr, in dem die beiden Arten von Schlaganfällen getrennt voneinander aufgeführt wurden. Der hämorrhagische Schlaganfall beruht auf einer Hirnblutung, der häufigere ischämische dagegen auf verschlossenen Blutgefäßen.

Amphetamine und Kokain

Während Amphetaminkonsum das Risiko für einen hämorrhagischen Schlaganfall verfünffachte, beeinflusste die Wahrscheinlichkeit eines ischämischen Hirnschlags aber nicht. Kokain verdoppelte dagegen das Risiko für beide Arten von Schlaganfällen, wie die Zeitschrift "Archives of General Psychiatry" berichtet.

Konsum steigt

Die stimulierenden Drogen erhöhen den Blutdruck und können zudem zu einer Verengung der Blutgefäße beitragen. Die Forscher beunruhigt vor allem, dass der Konsum von Amphetaminen in den USA in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. (APA/AP)

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