Rapid und der GAK trennen sich 1:1

31. Juli 2000, 10:35

Nach dem 1:1 in Bregenz enttäuschten die Hütteldorfer vom Ergebnis her auch gegen den GAK, bleiben aber Tabellenführer.


Radovic versucht sich im Sitzfußball

Der neue Grazer Hütter und Dowe haben auch in der Luft alles unter Kontrolle.
Rapid bleibt zwar an der Tabellenspitze der Fußball-max.Bundesliga, doch die Hütteldorfer mussten sich am Samstag in Wien gegen den GAK mit einem 1:1 (1:1) und einem Punkt begnügen. Zum zweiten Mal in Serie blieb Rapid damit ohne Sieg. Zwei Punkte kostete diesmal der sonst so verlässliche Schlussmann Ladislav Maier, der in der 25. Minute bei einem Hütter-Freisoß ein "Steirertor" hinnehmen musste. Auch der Führungstreffer Rapids durch Dowe in der siebenten Minute war unter Mithilfe der Grazer Abwehr und von Almer gefallen.

Rapid drängte vor 7.300 Zuschauern zwar auf ein schnelles Tor, doch die erste Chance hatte der GAK: Pamic köpfelte nach Brunmayr-Flanke in der vierten Minute über das Tor. Dann war Zeit für "Steirertore". Den Anfang machte der GAK: Bei einem Freistoß von Dowe aus spitzem Winkel löste sich die Mauer der Grazer in nichts auf, Almer bekam den Schuss von Dowe ins kurze Eck nicht mehr zu fassen. Danach drängten die Hütteldorfer auf das 2:0, doch Almer machte seinen Fehler wieder gut und war bei einem Dowe-Solo in der 13. Minute zur Stelle.

Maier patzte wie sein Gegenüber Almer

In der 25. Minute folgte dann die "Revanche" von Rapid-Tormann Ladi Maier: Ein Freistoß von Hütter in den Strafraum ging an Freund und Feind vorbei, Maier rutschte der harmlose Ball aber durch die Hände ins Tor. Für Hütter war es im ersten Spiel bei seiner Rückkehr zum GAK gleich der erste Treffer. In der Folge war Rapid zwar bemüht, das Spiel zu machen, der GAK hielt aber mit viel Einsatz dagegen. Diese Aggressivität fruchtete, Rapid tat sich schwer.

Nach dem Wechsel verstärkte Rapid den Druck und versuchte abermals schnell zu einem Treffer zu kommen. Doch diesmal war Almer zur Stelle: Nach einer schönen Aktion über Radovic und Taument kam Zingler am Fünfer zum Kopfball, doch der GAK-Schlussmann verhinderte mit einer Glanzparade einen Rückstand. In der 55. Minute gab es "Rot-Alarm", doch Hartmann kam für sein Foul am durchbrechenden Radovic mit Gelb von Schiedsrichter Plautz davon. Der Freistoß von Ratajczyk streifte nur die Latte.

Nach 60 Minuten bekam der GAK das Spiel aber besser in den Griff, gewann mehr Zweikämpfe und wurde spielerisch besser. In der 66. Minute verfehlte Ratajczyk, der in eine Flanke von Ramusch rutschte, nur um einen Meter das eigene Tor. Die Rapidler hatten am Ende zwar mehr Chancen, doch Zählbares kam nicht mehr zu Stande. Dowe vergab in der 85. Minute mit einem Kopfball aus fünf Metern den Matchball, in der 88. traf Rene Wagner aus spitzem Winkel nur das Außennetz.


Fünfte Runde

SK Rapid - GAK 1:1 (1:1)
Hanappi-Stadion, 7.300, Plautz

Tore: 1:0 Dowe (7.)Freistoß, 1:1 Hütter (25.)Freistoß

Rapid: Maier - Hatz, Ratajczyk, Schießwald - Kauz, Dowe, Zingler, Radovic (66. Wallner), Lagonikakis (73. Lederer) - R. Wagner, Taument

GAK: Almer - Pötscher (59. Kulovits), Milinovic, Lipa, Hartmann - Ramusch, Hütter, Ceh, Dmitrovic (52. Standfest) - Pamic, Brunmayr (94. Amerhauser)

Gelbe Karten: Ratajczyk bzw. Hartmann, Kulovits

(APA)

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