Substitutionsverordnung "vorsichtig positiv"

26. Juli 2007, 13:35
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Bürokratie wird als Hürde gesehen - Drogenkoordinator Dressel verweist auf anonymes Register in Deutschland

Wien - Die seit Anfang März gültige Verordnung des Gesundheitsministeriums zur Substitutionstherapie wird in Wien nach ersten Erfahrungen "vorsichtig positiv" beurteilt. Das hat Drogenkoordinator Michael Dressel in einer Pressekonferenz erklärt. Allerdings sei die Regelung "bürokratisch und nicht sehr praktikabel". Er verwies auf Deutschland, wo es ein anonymisiertes Substitutionsregister gebe.

Um Mehrfachverschreibungen zu vermeiden, müssen laut der für ganz Österreich gültigen Verordnung Patientendaten und die Menge des verschriebenen Arzneimittels an das Gesundheitsministerium weitergemeldet werden. Auskunft darf aber nur an (Amts-)Ärzte und Apotheken erteilt werden. Auf dem Schwarzmarkt lassen sich laut Drogenkoordinator bis dato keine dramatischen Veränderungen durch die Verordnung bemerken. (APA)

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