19 Zoll TFT-Displays im Test

22. April 2007, 16:03
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Vorsicht beim Kauf eines preiswerten PC-Monitors im Breitbildformat

Vorsicht beim Kauf eines preiswerten PC-Monitors im Breitbildformat: In der Preisklasse bis 400 Euro verzichten viele Hersteller bei der Ausstattung auf digitale Schnittstellen und auch die Reaktionszeiten der Geräte sind meist noch zu lang. Das berichtet die PC-Welt, die in ihrer neuen Ausgabe zwölf aktuelle TFT-Displays mit 19 Zoll Bilddiagonale, darunter sechs Modelle im 16:10-Format, getestet hat. Während TFTs im klassischen 4:3-Format überwiegend unter zehn Sekunden für einen Grauwechsel benötigen, liegen die Umschaltzeiten von Breitbildgeräten oft mehr als doppelt so hoch. Für bewegte Bilder, wie zum Beispiel PC-Spiele oder Kinofilme, ist dies zu langsam. Zudem zählt bei günstigen Breitbildmonitoren ein DVI-Anschluss zur digitalen Übertragung von Videodaten nur selten zum Lieferumfang.

Das Netzteil ist separat und das Display nicht höhenverstellbar

Preis-Leistungs-Sieger im Test ist der Maxdata Belinea 1975 S1 (etwa 190 Euro). Das TFT-Display im 4:3-Format bietet als Schnittstellen VGA, DVI-D sowie mehrere USB-Anschlüsse. Zu den Stärken des Monitors zählt die kurze Schaltzeit: Mit sechs Millisekunden für den Grauwechsel sichert sich das Maxdata-Gerät einen Bestwert im Testfeld. Ähnlich gut schneidet das Modell bei den Helligkeitswerten ab. Abzüge gibt es dagegen für die etwas zu helle Schwarzdarstellung. Dafür überzeugen sowohl Fotos als auch bewegte Bilder. Mankos: Das Netzteil ist separat und das Display nicht höhenverstellbar.

VGA- und DVI-D-Anschlüsse

Die beste Leistungsnote im Test erzielt der Eizo S1911SH-BK für rund 400 Euro. Das höhenverstellbare TFT-Display im 4:3-Format bringt viel Ausstattung mit: VGA- und DVI-D-Anschlüsse sind ebenso an Bord wie integrierte Lautsprecher als auch Audio- und Kopfhörereingänge. Die passenden Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Der Monitor zeigt scharfe Buchstaben und Farben, und die kurze Schaltzeit von sieben Millisekunden von Grau zu Grau macht sich bei Filmen und PC-Spielen positiv bemerkbar. (red)

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