Musik-Tipp: Peter Hein als Mod

13. April 2007, 09:39
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Das Punk-Ur-Gestein Peter Hein von den Fehlfarben verlegt am Samstag im Fluc nördlichen Soul

Einen Abend der Vielfalt mit illustren wie seltenen Gästen verspricht das Fluc und die dazugehörige Wanne für Samstag. Im Widerspruch zum Clubnamen "Kleine Fische" steigt zunächst zu ebener Erde mit Fehlfarben-Sänger und Parade-Grantscherbn Peter Hein als DJ eine musikalische Reise durch die Jahrzehnte.

Wobei Hein für sein Set den musikalischen Schwerpunkt auf Mod-Soul legen wird. Also eine durchaus tanzbare Angelegenheit, sofern der Publikumsandrang das räumlich zulässt. Unterstützt wird das Punk-Ur-Gestein von Rainer Krispel mit Punk, Wave und Rock. Weitaus weniger zugängliche Klänge scheppern am selben Abend einen Stock tiefer in der Wanne aus den Boxen: Ex-Melvins-Mitstreiter Joe Preston lärmt dort zunächst mit seinem Projekt Thrones dem Weltuntergang entgegen.

Um Mitternacht steht mit Greg Wilson eine Legende des britischen Dancefloors an den Decks. Als Resident-DJ der wichtigen Club-Culture-Keimzelle Hacienda sorgte Wilson im Manchester der 80er mit elektronisch generierten Funk für Furore und gilt als Technik-affiner Musiknarrischer. Ein Zeitzeugen-Clubbing, quasi. (lux, DER STANDARD - Printausgabe, 13. April 2007)

14. 4. Fluc, 2., Am Praterstern. 21.00 bzw. 22.00
  • Punk-Ur-Gestein Peter Hein
    foto: edel rec.

    Punk-Ur-Gestein Peter Hein

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