Sommerlochlob

12. April 2007, 19:51
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Roman David-Freihsl und Christian Fischer besuchten literarische Orte in Wien und luden zur Lesung aus "Rückkehr zur Strudlhofstiege"

Im Grunde ist das, was im Journalistensprech "Sommerloch" heißt, ein Segen. Weil da zwar weniger los ist, Zeitungsseiten aber doch nicht mit dem Vermerk "Raum für Ihre Anmerkungen" erscheinen sollen: Das Sommerloch schafft Platz für jene Herzblut-Geschichten, die sonst der angeblich relevanteren Tagesaktualität weichen müssen. Ohne Sommerloch, so STANDARD-Redakteur Roman David-Freihsl Mittwoch in den Prunkräumen des STANDARD, hätten er und STANDARD-Fotograf Christian Fischer keine Serie über "literarische" Orte in Wien fabriziert. Und der Verlag Kremayr & Scheriau hätte das nicht zu einem Buch ausgebaut. Fischer und David-Freihsl hätten dann nicht zur Lesung aus "Rückkehr zur Strudlhofstiege" laden können. Und kein nächstes Buch angekündigt: "Am Tatort - Wiener Krimischauplätze". Kommt nach dem Sommerloch 2007. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 13. April 2007)
  • Lesestoff dank Sommerloch: David-Freihsl (li.) und Fischer besuchten literarische Orte in Wien.
    foto: standard/andy urban

    Lesestoff dank Sommerloch: David-Freihsl (li.) und Fischer besuchten literarische Orte in Wien.

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