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Constantinus-Sieger schafft den Durchbruch

13. April 2007, 11:37

Im Jahr 2006 gewann der „Arzneimittel-Sicherheitsgurt“ den Constantinus in der Kategorie Informationstechnologie. Jetzt wurde der Sicherheitsgurt in Salzburg in die e-card integriert – und von der Politik geadelt.

Salzburg/Wien – Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Bis zu 3.000 Menschen sterben jährlich in Österreich an gefährlichen Nebenwirkungen von Medikamenten. Gleichzeitig wird jedes 5. Medikament falsch, doppelt oder gar nicht eingenommen. Die Folgen können bis hin zum Tod des Patienten reichen. Abhilfe schafft der so genannte Arzneimittel-Sicherheitsgurt, der auf der Software der Wiener Pharmcare Network basiert – dem Constantinus-Sieger 2006 in der Kategorie Informationstechnologie.

Integration in die e-card
Den absoluten Durchbruch schaffte das Kontroll-System gegen den tödlichen Medikamentenmix kürzlich in Salzburg: Dort wurde der Sicherheitsgurt in die e-card integriert. So kann die Medikamentenabgabe für alle Salzburger in ihren Apotheken auf gefährliche Wechsel- und Nebenwirkungen geprüft werden – vollelektronisch, vernetzt in den Apotheken, kostenlos und datengeschützt für den Patienten. Alle rezeptpflichtigen und nicht-rezeptpflichtigen Arzneimittel werden über die Software des „Sicherheitsgurtes“ erfasst. Der Schlüssel für das neue System ist die e-card, die bisher nur in Arztpraxen notwendig war. Geschäftsführer Mag. Christian Wurstbauer: „Der Arzneimittel-Sicherheitsgurt ist eine Apotheken-Dienstleistung, die allen Patientinnen und Patienten offen steht. Dabei wird eine Datenbank angelegt, in der jeder Medikamenten-Einkauf automatisch erfasst wird.“ Derzeit sind bereits 3000 PatientInnen in 95 Prozent der Salzburger Apotheken „angegurtet“.

Datenschutz ist Trumpf
Besonderen Wert wird bei der Lösung auf die Datensicherheit gelegt. „Auf der Karte selbst wird nichts gespeichert“, sagt Wurstbauer. Die Daten liegen auf dem Server des Rechenzentrums der Pharmazeutischen Gehaltskasse. Der Patient selbst entscheidet, welche Medikamente und Informationen in der Datenbank gespeichert werden. Namen werden pseudonymisiert: „Man kann nicht sagen, welches Medikament zu welcher Sozialversicherungsnummer gehört.“

Für den Apotheker ist das System leicht zu bedienen: Die Pharmcare-Lösung wird in die bestehende Software integriert. Der Apotheker führt die e-card in ein Lesegerät ein und steigt in ein Clientprogramm ein, in dem per Ampelsystem auf Wechselwirkungen von Medikamenten hingewiesen wird.

„Fokus auf Patientennutzen“
Lob für die Pharmcare-Lösung kommt aus der Politik: „Die österreichischen Apothekerinnen und Apotheker bieten bereits heute beste Beratung und Betreuung – und der Arzneimittelsicherheitsgurt kann ihre Leistungsfähigkeit noch weiter steigern. Der Arzneimittelsicherheitsgurt, der ganz klar auf den Patientennutzen fokussiert ist, stellt eine wichtige Weichenstellung dar, um die europaweite Führungsposition Österreichs im Bereich der e-Health weiter auszubauen“, sagte Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky bei der Präsentation des Sicherheitsgurtes.

Sprungbrett Constantinus
Der Erfolg des „Arzneimittel-Sicherheitsgurtes“ sollte eine Motivation für Österreichs Berater und IT-Dienstleister sein, meint Constantinus-Präsident Hans Jörg Schelling. „Der Durchbruch des Projekts Arzneimittelsicherheitsgurt zeigt einmal mehr die Qualität und Innovationskraft der prämierten Projekte. Der Constantinus Award und der Staatspreis Consulting waren für das Projekt nicht nur eine Auszeichnung durch Fachleute, sondern auch Türöffner und Sprungbrett“, so Schelling.

Für den Constantinus 2007 können ab sofort Projekte unter www.constantinus.net eingereicht werden. Die besten Projekte aus den Kategorien „Management Consulting“, „Informationstechnologie“, „Personal & Training“, „Kommunikation & Netzwerke“ und „Open Source“ werden dort prämiert. Sonderpreise gibt es für Jungunternehmer, für Innovationen im Rechnungswesen und Controlling und – mit dem Constantinus International – für grenzüberschreitende Projekte.

Und als besonderer Anreiz winkt die Qualifikation für den Staatspreis für Consulting. Dieser ging im Vorjahr übrigens auch an die mittlerweile auf dem Markt etablierte Software aus dem Hause Pharmcare.
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