Wie gefährlich sind Zecken wirklich?

Redaktion, 12. April 2007, 12:34

Die Zeckenimpfung ist in Österreich ein hervor­ragendes Geschäft für Pharma­firmen, Ärzte und Apotheker - der Kunden­strom ver­siegt dank Dauerkampagen nicht

Eine Kamerafahrt über einen Kinderspielplatz, in Bodennähe, unruhig, suchend, wie ein Raubtier auf der Jagd. Dazu bedrohliche Spannungsmusik und eine Stimme aus dem Off, die von einem angefallenen Kind berichtet. Was wie der Vorspann eines Thrillers wirkt, ist ein Werbespot für die Zeckenimpfung.

Klar, Werbung ist manipulativ

Aber der Spot weist einen Schönheitsfehler auf: Zecken jagen nicht. Sie sitzen meist am Ende eines Grashalmes und warten monatelang stupide und regungslos, bis irgendwann mal ein Säugetier vorbei geht. Die Dramatik des Werbespots hätten Zecken wohl gerne in ihrem Leben. Klar, Werbung ist immer manipulativ, das ist ihr Job. Im Falle eines Pharmapräparats sollte man das aber nicht mit einem Achselzucken zur Kenntnis nehmen. Hinter dem Spot steckt ein Millionengeschäft.

Big Business

Angeblich sind in Österreich 88 Prozent der Menschen FSME-geimpft, bei immerhin rund sechzig Prozent soll die letzte Impfung weniger als fünf Jahre her sein. Genauere Zahlen, etwa wie viele Impfungen jährlich durchgeführt werden, sind nicht zu erhalten. Die ARGE Gesundheitsvorsorge, die die Werbespots lanciert und finanziert, sollte ja ein Interesse haben, den Erfolg ihrer aufwendigen Kampagne zu messen.

Der Kreis schließt sich

Aber die Arbeitsgemeinschaft verweist auf ihre PR-Agentur Hochegger|COM. Dort verweist man auf die Ärztekammer, dort auf den Linzer Kinderarzt Dr. Wolfgang Sedlak, einen Spezialisten aus dem Impfreferat der Kammer. Der freut sich, dass die hohe Impfquote "ein Erfolg des Marketings ist" und meint, die Zeckenimpfung würde zu diesem Land gehören, "wie Mozartkugeln und Hofreitschule", nennt aber keine genauen Zahlen und verweist auf die Hersteller der Impfmittel, Baxter und Novartis. Baxter soll mit großem Abstand Marktführer sein, aber dort verweist man auf die eigene PR-Agentur: Hochegger|COM. Der Kreis schließt sich.

Die Nummern sind die gleichen

Plötzlich fällt auf: Die Telefonnummer der Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsvorsorge ist identisch mit der des Pharmakonzerns Baxter. Die Adresse deckt sich mit jener der PR-Agentur. Und die Domain www.zecken.at wurde von der Baxter registriert.

Marketing - "unabhängig und sozial"

Auf Plakaten, Foldern und Hompage der ARGE findet sich kein Hinweis auf etwaige Geldgeber, wohl aber bei der PR-Agentur. Die behauptet in einer Fallstudie Arbeitsgemeinschaft und Kampagne würden "von unabhängigen, sozialen Vereinen aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge getragen". Will man das wissen, gerät die Pressesprecherin in Verlegenheit.

Zunächst möchte sie ihre eigenen Auftraggeber gar nicht kennen, dann fällt ihr die Selbsthilfegruppe der Zeckenopfer ein. Erst nach und nach auch Ärztekammer und Apothekerkammer. Und schließlich auch Baxter. Da schau her. Ärzte, Apotheker und Pharmaindustrie. Oder: Berater, Vertrieb und Hersteller des österreichischen Impfstoffs FSME Immun.

Millionenumsatz - wieviel Geld fließt?

Aber wieviel Geld fließt in dieses System? Wenn die veröffentlichte Durchimpfrate halbwegs stimmt, kommt man vorsichtig geschätzt auf jährlich 2 Millionen Dosen zu EUR 22,50 bzw. EUR 19,30 für Kinder. Macht einen Markt von midestens 40 Millionen Euro, dazu kommen noch etwa fünf Millionen, die die Ärzte von den Krankenkassen für das Verabreichen der Spritzen kassieren.

Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung der Selbsthilfegruppe für Zeckenopfer. Dort nimmt man das Geld gern, weist es aber nicht aus. "Baxter finanziert Informationsmaterial, aber wir machen keine Werbung für sie und geben keine Logos oder sonst was drauf", sagt Christine Freund, Geschäftsführerin des Vereins, während sie gerade drei Tage lang mit einem Stand auf der Seniorenmesse Werbung macht. Für Vorsorge, nicht für Baxter, versteht sich.

Das Schema "F" funktioniert

Freund ist auch Geschäftsführerin der Selbsthilfegruppe Meningokokken, die an der selben Adresse in Wien-Neubau sitzt und die selbe Telefonnummer wie die Zecken-Gruppe hat. Was haben eigentlich Zecken und Meningokokken miteinander zu tun? "Nichts", sagt Christine Freund. "Mir wäre lieber, sie schreiben das nicht, das verwirrt die Leute nur." Vielleicht liegt es ja daran, dass Baxter seit 2001 auch Impfstoff gegen Meningokokken vertreibt.

Ähnlich wie die ARGE Gesundheitsvorsorge gibt es seitdem auch eine "Initiative Menigokokken". Trägerorganisationen: Selbsthilfegruppe, Ärztekammer, Apothekerkammer. Auf der Homepage prästentiert man sich als Initiative von 20 führenden Ärzten, darunter Marketingfan Dr. Sedlak. Keiner von ihnen hat seine Praxis an der im Impressum angegebenen Kontaktadresse Porzellangasse 35. Dort findet sich eine auf medizinische Themen spezialisierte PR-Agentur.

Kopie der Zecken Kampagne?

Wer auf der Homepage fast abgeht, ist Baxter. Nur in der Link-Sammlung wird unkommentiert zum Pharmaunternehmen verwiesen. Aber es gibt doch eine aussagekräftige Verbindung: Baxter hat die Homepage registriert und ist der Eigentümer des Domainnamens, genau so wie bei der Zeckenimpfung. Die Meningokokken-Kampagne scheint eine detailgetreue Kopie des erfolgreichen Vorbilds zu sein.

FSME - ein Österreichischen Phänomen

Die Zeckenimpfungskampagne ist ein rein österreichisches Phänomen, was geschichtliche Gründe hat. In den 1920er Jahren wurde im Krankenhaus Neunkirchen ein neues Krankheitsbild bei Waldarbeitern diagnostiziert. 1956 gelang es zwei österreichischen Ärzten das FSME-Virus erstmals zu isolieren und 1973 entwickelte Professor Kunz vom Institut für Virologie der Universität Wien den Impfstoff FSME-Immun.

Drei Jahre später gründete er das Unternehmen Immuno und stellte in Orth/Donau den Impfstoff industriell her. Zunächst wurden nur Forstarbeiter geimpft, aber dieser Markt war zu klein, das Unternehmen nicht abgesichert. 1981fiel daher der Startschuß zur ersten Impfkampagne, nachdem Kunz Vertreter des Gesundheitsministeriums davon überzeugt hatte, dieses Marketing zu finanzieren. Die öffentliche Hand finanzierte diese Werbung bis in die Neunziger Jahre hinein.

Medizinische Relevanz der Massenimpfung

Eine Reihe parlamentarischer Anfragen der Opposition zeigte auf, dass mehrere Milliarden Schilling ausgeben wurden, ohne dass Immuno aussagekräftige Studien über die medizinsche Relevanz der Massenimpfungen nachweisen konnte. Erst Ende der Neunziger endete die öffentliche Finanzierung der Werbung und der amerikanische Pharmariese übernahm Immuno. Das Universitätsinstitut für Virologie unterstützt jedenfalls nach wie vor sowohl Baxter als auch die ARGE Gesundheitsvorsorge mit gemeinsamen Presseaussendungen, um jedes Jahr die ersten Zeckenopfer prominent in die Medien zu bringen.

Die reale Gefahr

Wie gefährlich sind Zecken nun aber wirklich? Um Quellen zu finden, die nicht aus dem wohlgeschlossenen Kreislauf rund um Baxter stammen, muss man in die Schweiz und nach Deutschland gehen. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Zeckenimpfung auch in "Epidemie-Gebieten" nur für Hochrisiko-Gruppen wie Forstarbeiter, auch in der Bundesrepublik sind Massenimpfungen unbekannt.

Jeder 20.000ste Zeck

In Baden-Würtemberg geht man davon aus, dass im Schnitt nur jede 20.000ste Zecke das Virus in sich trägt, selbst in Epidemiegebieten soll es nur eine von 1.000 sein. Auf ähnliche Werte kommen die Eidgenossen. In Österreich werden keine Durchschnittswerte, sondern statistische Ausschläge kommuniziert: Vor Jahren wurde einmal eine Wiese in Graz untersucht, da war fast jede zweite Zecke Virenträgerin. Seit dem geistert diese Wiese durch die Medien.

Beim Bergwandern ist man sicher

Was in der Schweiz ganz offen kommuniziert wird und sich in Österreich auf keinem Informationsblatt findet: Über 1.000 Metern Seehöhe wurden noch keine FSME-Zecken gefunden. Beim Bergwandern ist man völlig sicher. Selbst bei einem Biss einer infizierten Zecke findet in 60-70 Prozent keine Ansteckung statt.

Ansteckungsrisiko von 0,03 Prozent

Wenn man von einem Epidemiegebiet ausgeht, in dem jede tausendste Zecke das Virus trägt, so liegt das Ansteckungsrisiko nach einem Biss also bei sagenhaften 0,03 Prozent. Aber selbst im Fall einer Ansteckung ist die Sache für zwei Drittel der Leute nach ein paar Tagen erledigt, das körpereigene Immunsystem tötet das Virus mit Fieberschüben.

Das andere Drittel sind jene armen Menschen, bei denen FSME das Nervensystem angereift. Ein bis zwei Prozent der Angesteckten sterben, das sind in einem Hochrisikogebiet etwa 0,0003 Prozent der gebissenen Menschen.

Kinderimpfung

Gerade für Kinder und Jugendliche besteht eine noch geringere Chance, ernsthaft durch FSME zu erkranken. Ihr Immunsystem ist so stark, dass das Virus im Regelfall keine Chance hat. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit empfiehlt daher die Zeckenimpfung erst ab dem Alter von sechs Jahren, darunter sei das "nicht angezeigt, da schwere Erkrankungen in desem Alter sehr selten sind."

Bleibende Schäden - eine Rarität

Laut dem Paul-Ehrlich-Institut des bundesdeutschen Gesundheitsministeriums sind nach einer FSME-Erkrankung "Bleibende neurologische Schäden" eine Rarität. In Österreich hat Baxter eigene Kinderimpfstoffe am Markt, Babys können schon nach sechs Monaten geimpft werden. Kinderarzt Dr. Sedlak berichtet von einer beinahe hundertprozentigen Impfquote. "Die Eltern sind natürlich durch die Fernsehspots aufgeklärt und wollen das Beste für ihre Kinder", sagt er.

Von Michel Reimon, eine kürzere Version des Textes ist ursprünglich im Weekend-Magazin erschienen.

Kommentar posten
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mullistannen
00
27.4.2012, 21:18
panik

@pirat:
wenn du dir so viel sorgen machst um das wohl unserer gesellschaft dann solltest du lieber einem anti-autofahrer verein beitreten. in meinem bekanntenkreis fallen mir 0 beispiele an FSME durch zeckenbiss, jedoch x fälle die durch verkehrsunfälle gestorben, gelähmt oder zumindest vorübergehende gesundheitliche defizite hatten. mich würd sowieso interessieren ob es auch überhaupt eine statistik über die krankheitsfälle der nebenwirkungen des impfens gibt. wer traut sich gegen mich wetten, dass dies nicht mehr sind als an FSME überhaupt erkrankt sind?

pirat was sonst
01

In meinem Bekanntenkreis ist es genau umgekehrt. Und ja, in den wissenschaftlichen Journals finden Sie etliche Studien zu FSME. Insbesondere Vergleiche zu unseren Nachbarländern und Ländern in gleicher Klimazone. Der Erfolg der Impfung ist klar erkennbar.

Auf die Wette gehe ich ein! Was bekomme ich denn?

PyroTFD
00

würde ich sofort mit Pirat wetten...

Vor allem, weil man in Deutschland (wo die FSME Rate weitaus höher liegt als in Österreich) schon überlegt, das österreichische Impfsystem für die Zeckenimpfung zu übernehmen.

Achja - Ad Schweiz: bei der Menge an Zecken dort ist es auch relativ egal.

Thomas Zehetbauer
 
63
26.4.2012, 13:57
Bin ja grundsätzlich kein Feind von Impfungen

aber zu einer anständigen Impfempfehlung gehört die Abwägung des Risiko und des Nutzens der Impfung. Eine Durchimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln ist z.B. sinnvoll, weil die Zahl der Menschen, die diese Krankheiten in ihrem Leben durchmachen, sehr hoch war. Mittlerweile gelten diese Krankheiten in einigen Ländern als erfolgreich ausgerottet. Bei der Zeckenimpfung gibt es keinen solchen Nutzen, da müsste man schon die Säugetiere impfen, welche die Zecken mit FSME anstecken.

cti
02
27.4.2012, 13:03
es gibt ähnlich verheerende Berichte zu anderen Impfungen

das einzige was wirklich gesichert zu sein scheint ist, dass der Auftrag zur Durchimpfung einer Gesellschaft eine Lizenz zum Gelddrucken gleichkommt und damit im höchsten Interesse der Pharmakonzerne ist.

froilein froilein
01
27.4.2012, 00:44

Für das FSME-Virus ist die Zecke der Hauptvektor und das Hauptreservoir (der Zeck steckt sich also nicht unbedingt erst bei einem Säugetier an). Ein Durchimpfen aller Mauserl und Hamster im Feld bringt also eher wenig.
Für die Borrelie hingegen sind Nagetiere der wichtigste Wirt. Die Zeckenlarven stecken sich bei Nagetieren an, wenn sie an ihnen saugen. Wenn die Zecken eine leckere Ziege oder ein Rind schlürfen, dann ist für die Borrelie Endstation. In diesen Tieren kann sie sich nicht weiter vermehren. Am sinnvollsten ist also, die Wald- und Wiesennager durch Ziegen und Rinder auszutauschen oder die Nager antibiotisch zu behandeln. Ist halt recht aufwendig.

Thomas Zehetbauer
 
00
27.4.2012, 10:03
Zecken vermehren sich per Eiablage

mir wäre bis auf FSME kein anderer Fall bekannt, bei dem ein Virus auf diesem Weg übertragen wird. Wurde das schon mal wissenschaftlich bewiesen? Mir scheint wahrscheinlicher, dass die kleinen Zecken "gesund" zur Welt kommen und sich erst an einem Säugetier infizieren. Schätzungsweise 99.99% der Zeckenbisse betreffen nicht den Menschen...

MichelReimon
03
26.4.2012, 14:21

Ich bin ja auch kein grundsätzlicher Impfgegner, hier geht's mir ausschließlich um Geschäfts- und Marketingpraktiken, die eine sachliche Abwägung der Sinnhaftigkeit unmöglich machen.

pirat was sonst
35
26.4.2012, 19:40

Nur merkwürdig, dass von sachlicher Abwägung im Artikel nichts zu lesen ist. Eine Pharmafirma verkauft Impfstoff. Nein, wirklich? Morgen wird aufgedeckt: Billa verkauft Milch! Ich bin erschüttert. Zudem suggeriert der Artikel, dass es ein Missverhältnis zwischen Risiko und Nutzen der Impfung bestünde. Dazu empfehle ich, die hohe Zahl an FSME Erkrankungen zu ermitteln. Kein leichtes Unterfangen, da die Symptome viele Jahre vor sich hin dämmern können. Nicht nur das Leid der Betroffenen, auch das der Angehörigen ist groß, denn meist führt ein Ausbruch nicht zum Tod, sondern zur Behinderung. Hohe volkswirtschaftliche Kosten sind eine weitere Folge.

lilola
00
22.5.2012, 08:45

dass eine pharmafirma impfstoffe vertreibt ist jedem klar. nur ist vielen nicht bewusst wie sehr uns die pharmaindustrie versucht zu manipulieren. nicht alle eltern setzen sich mit diesem thema auseinander und lassen ihre kinder daher gegen jeden furz impfen. und die pharmafirma zählt fröhlich ihr geld und überlegt sich schon die nächste marketingstrategie für weitere "lebenswichtige" impfstoffe.

pirat was sonst
95
25.4.2012, 22:34
Gefährlicher Unsinn

es fehlt nur noch die Empfehlung ein Glas Grander Wasser zu trinken. Es gibt genug unabhängige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass leider FSME im Vormarsch ist, da die Impfraten sinken. Ich bin sicher, Herr Reimon hat Pharmazie studiert. Und er wird schlüssig erklären können, welchen Einfluss die Beauftragung einer gewissen Werbeagentur auf die Krankheit hat.

Tyrian convolvulus
16
Wen wundert's?

Der Artikel wurde vor 5 Jahren geschrieben, wird aber lobenswerterweise anscheinend jährlich abgedruckt.

Hochegger (ein paarmal im Artikel erwähnt) dürfte damals in der Blütezeit seiner dubiosen Karriere gewesen sein.

krachbummente
12

Interessant wäre was riskanter ist: Eine Schutzimpfung und einen Impfschaden riskieren oder keine und einen tollwütigen Zeck' erwischen...

Der10er
24

Hatte nie eine Zeckenimpfung. Damals die Eltern dagegen und siehe da: Wir leben alle und sind immer noch gesund.

Tyrian convolvulus
110
Ihr Posting ist geschäftsstörend! (<;

>t<
114
hmm

zeckenimpfen ist trotz des geringen risikos wichtig!

Ich will weiterhin meinen Nickname ändern können!
02
27.4.2012, 15:10

da hat die werbung aber gut funktioniert ;)
oder war das ironie?

Standardjurist
116

Sehr profund argumentiert! (o:

fertigprodukt
00

man darf auch in ruhe alle anderen impfungen hinterfragen, sich die studien (viele im netz erhältlich) anschauen und dann seine geldbörse wieder einstecken, weil man festgestellt hat, dass es überall so ist.

Renor Kurf
06
danke für den artikel!

habe erst kürzlich im radio gehört: "dieses jahr ganz besonders viele zecken! gehen sie sich alsbald impfen."
meinen ersten impuls kann ich jetzt wieder überdenken.

froilein froilein
01
27.4.2012, 00:55
In den letzten Jahren wurde immer erklärt, es hängt vom Winter ab, obs ein gutes Zeckenjahr wird

Milder Winter-->viele Larven überleben-->viele Zecken
Kalter Winter-->Larven sterben--> wenige Zecken

Die letzten Winter waren eher sehr mild. Damit wurden die großen Zeckenwarnungen begründet.

Heuer hatten wir über eine längere Zeit eine ordentliche Kälte. Dh, es müsste heuer doch eher Entwarnung geben?

Renor Kurf
00
27.4.2012, 01:47
macht sinn.

manto bamminger
38
komme aus einer ärztefamilie

daher blieb mir bis zum 16 lebensjahr fast keine impfung erspart.
Seit damals, impfe ich mich nicht mehr.
bin viel im wald(und wiese) habe auch jedes jahr 1-4 zecken,...tja äh ja is mir aber egal.

ich gehe größere risiken in meinem leben ein.

NotUsed
44

gehen der pharmaindustrie langsam die pr mittel aus?

impfungen darf man generell kritisch beäugen, denn entgegen der meinungsmache von kleinauf ist eine wirkung bislang nie zweifelsfrei bewiesen worden. langzeitstudien sind so gut wie nicht vorhanden, und die geschichte der entwicklung der ersten impfstoffe sind so abenteuerlich (louis pasteur, edward jenner ) das eine erneute fundierte untersuchung dringend notwendig ist.

es muss erst einmal geklärt werden ob das risiko welches die konservierungsmittel im impfstoff (aluminium, quecksilber, formaldehyd) , die neuen multiplikatorstoffe (squalen - golfkriegssyndrom) und die herstellungart (realitätsfern aus hühnerembryonen) birgen, einer möglichen immunisierung überhaupt ebenbürtig sind!

Mark Syl
11
hm

ohne jetzt explizit sie zu meinen.

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