US-Abgeordneter: Algerischer Geheimdienst war informiert

3. Juli 2007, 17:13
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"Sie wollten ein großes Ereignis, sie sprachen über ihr großes Ereignis, und leider haben sie ihr großes Ereignis bekommen"

Washington - Vor den Anschlägen in Algerien hat der Geheimdienst des nordafrikanischen Landes möglicherweise Hinweise auf geplante Terrorakte gehabt. Die zuständigen Stellen seien besorgt gewesen, sagte der US-Kongressabgeordnete Mike Rogers, der sich am Wochenende mit Vertretern des algerischen Geheimdienstes getroffen hatte. Der republikanische Politiker gehört dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses an. "Wir wussten, dass sie etwas tun wollten", sagte Rogers am Mittwoch.

"Sie wollten ein großes Ereignis, sie sprachen über ihr großes Ereignis, und leider haben sie ihr großes Ereignis bekommen." Bei den Autobomben-Anschlägen auf den Sitz des Ministerpräsidenten und auf eine Polizeiwache in Algier kamen am Mittwoch mindestens 24 Menschen ums Leben. Zu den Taten bekannte sich die Terrororganisation Al Kaida im Maghreb. (APA/AP)

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