Fünfzig Prozent mehr Fettleibige

26. Juli 2007, 12:57
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In den USA beobachten Forscher in den vergangenen fünf Jahren einen dramatischen Anstieg krank­hafter Fett­leibig­keit

Washington - Trotz Zunahme von Operationen zur Magenverkleinerung: Binnen fünf Jahren sei die Zahl der krankhaft Fettleibigen bis zum Jahr 2005 um 50 Prozent angestiegen, hieß es in einer Studie der US-Denkfabrik Rand Corporation.

Krankhafte Fettleibigkeit

Menschen gelten dann als krankhaft fettleibig, wenn sie 45 Kilogramm über ihrem Normalgewicht liegen. Nach Angaben der Autoren wächst die Anzahl der drastisch Fettleibigen weitaus schneller als die der durchschnittlich Fettleibigen. Als krankhaft fettleibig gelten in den USA demnach fast sieben Millionen US-Bürger, das sind drei Prozent.

Magenverkleinerung

Um als krankhaft fettleibig zu gelten, muss ein Mann mit einer Größe von 1,77 Meter 136 Kilo auf die Waage bringen. Bei einer Frau von 1,64 Meter Größe sind es 113 Kilo oder mehr. Zu dem Trend kam es trotz einer starken Zunahme von Operationen, bei denen der Magen künstlich verkleinert wird, um das Hungergefühl zu bremsen.

Anstieg der OPs

Während 1998 13.000 solcher Operationen vorgenommen worden waren, stieg die Zahl 2003 auf 100.000 und verdoppelte sich im vergangenen Jahr schätzungsweise noch einmal. Die Wissenschafter warnten angesichts der Ergebnisse vor großen Gesundheitsrisiken. (APA/AFP)

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