"Case Race" Bratislava-Wien

13. Juli 2007, 13:10
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Fallstudienwettbewerb für neue Geschäftsmodelle: Entrepreneurship Center und Capgemini lassen Studenten wettstreiten

Neue Geschäftsmodelle für die Wäschereinigung in privaten Haushalten waren Thema eines Fallstudien-Wettbewerbs des Entrepreneurship Center (EC Vienna) der TU Wien und der WU Wien in Kooperation mit Capgemini.

20 Studierende von technischen und wirtschaftlichen Hochschulen in Wien und Bratislava traten in der Vorwoche in Teams zum Case Race an. Die Business-Pläne sollten disruptiv-innovativ sein, also den Markt radikal verändern, erklärt Projektkoordinator Stefan Wiltschnig vom EC Vienna. Außerdem sollte durch das Projektdesign die Vernetzung der Studenten in der Region Centrope gefördert werden. Die Wettstreiter durften zwischen der Perspektive eines Beratungsunternehmens und der eines jungen Unternehmens wählen.

Die "Jungunternehmer" Ján Hargas (Wirtschaftsuni Bratislava), Thomas Metschke (TU Wien), Birgit Neuhold (WU Wien) und Zuzana Bendíková (Comenius Universität Bratislava) siegten mit ihrem Projekt "iWash". Die Wäsche wird dabei durch das Einwirken von Strahlen gereinigt.

Abgesehen vom Hauptpreis (eine Flugreise in eine europäische Metropole inklusive Reisebudget) - was war der Nutzen?

Erfahrungen und Kontakte, so die Studenten, und die Erfahrung, dass ohne eine technische Innovation auch der beste Businessplan zum Scheitern verurteilt sei. Thomas Metschke stellte fest, dass sich Denkmuster und Wissen mehr zwischen den Studiengängen unterscheiden als zwischen den Ländern. (Mathias Kirner/DER STANDARD Printausgabe)

  • Die Gewinner des Case Race 2007.
    foto: ec vienna

    Die Gewinner des Case Race 2007.

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