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Die Greifvogelstation in Ebelsberg bei Linz ist oft Gnadenhof für verletzte gefiederte Freunde, die in der Natur kaum eine Chance hätten.
Seit rund 20 Jahren betreibt Osterkorn neben seinem Job bei der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse in Ebelsberg bei Linz seine Greifvogel- und Eulenschutzstation. Liebevoll päppelt der Vogeldoktor dort verletzte Vögel wieder auf. "Greifvögel haben mich immer fasziniert. Mit meiner Arbeit möchte ich einerseits Aufklärungsarbeit leisten, andererseits der Natur auch wieder etwas zurückgeben", erzählt Osterkorn. Und aufzuklären gebe es viel: "Mir stellt es schon die Nackenhaare auf, wenn jemand Raubvogel sagt. Da steckt das Böse schon im Wort", so Osterkorn, während er im abgedunkelten Schuppen nach "Ohrli" sucht. Die Waldohreule ist erst seit vergangenen Montag im Krankenquartier. "Ohrli" hat im nächtlichen Flug-Eifer einen gespannten Draht übersehen und sich dabei die Elle gebrochen. "Ein komplizierter Bruch an einer blöden Stelle", meint Osterkorn besorgt, während er den Verband inspiziert.
Flügel amputiert
Sollte "Ohrli" nicht mehr vollständig genesen, wird er neben Falken, Sperbern und Uhus Dauergast Nummer 42 in der Greifvogel- und Eulenstation. Reinhard Osterkorns Vogelparadies ist auch Gnadenhof für gefiederte Freunde, die in der Natur kaum eine Chance hätten. So wie "Michl", der Steinadler. Im Jahr 1993 brachte ein Sturm den König der Lüfte für immer auf den Boden der Tatsachen. Ein herabfallender Ast quetschte "Michls" linken Flügel, eine Amputation blieb unausweichlich.
"Pipsi" kann zumindest fliegen. Der zahme Bussard hat eher ein Kommunikationsproblem. Er wurde von Menschenhand großgezogen und wuchs neben einem Kanarienvogel auf, was die Lautbildung empfindlich störte. "Statt der typischen miauenden ,Hijää'-Rufe hört sich ,Pipsi' eher wie ein Kanari an. Daher auch sein Name", schmunzelt Osterkorn, während er den Bussard sanft krault. Doch genau diese Nähe gilt es eigentlich zu verhindern. "Junge Vögel gewöhnen sich sehr rasch an den Menschen, können sich aber dann meist nie wieder lösen", so der Vogeldoktor. Daher werden in der Greifvogel- und Eulenstation Findlinge in die Gehege der Dauergäste gesetzt und von denen erfolgreich aufgezogen.
Finanzielle Belastung
Kost und Logis der Vögel belasten das Privatbörsel von Reinhard Osterkorn mit monatlich 1000 Euro, doch soviel ist ihm seine Lebensaufgabe "mit Sicherheit wert". Schade sei, dass immer mehr Menschen die Natur missachten. "Keine Gebäudenische mehr ohne Gitter, kein offener Stadl - wo bitte sollen Vögel noch nisten?", ärgert sich Osterkorn.
Apropos ärgern: "Pipsi" hatte offensichtlich mit einem Leckerli gerechnet, Osterkorn aber keines dabei. Einen kräftigen Bussardflügel-Hieb später seufzt der Naturschützer: "In der Balz hat 'Pipsi' einen richtigen Vogel." (Markus Rohrhofer/DER STANDARD-Printausgabe, 10.03.2007)
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=> http://egsoesterreich.org/
OÖ:Reinhard Osterkorn „OAW – Greifvogel- und Eulenschutzstation“ Linz
Zibermayrstr. 85/9, 4020 Linz
Tel.: 0676/54 96 231 oder 0732/30 58 83
http://www.kleintierpraxis-alkoven.com/Tipps1003.htm
Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Hr. Osterkorn wird verständigt von Privaten, Behörden, Tierheimen und holt diese Tiere ab oder es werden die Tiere durch die Tierrettung aus Öberösterreich: Verband für Tierrettungswesen in Österreich VFTÖ abgeholt , geborgen und dann zu Hr. Osterkorn gebracht. Beide Organisationen arbeiten Ehrenamtlich rund um die Uhr eng zusammen und sind beide sehr auf Spenden angewiesen. Ich kann Ihnen als Mitarbeiter der Tierrettung gerne unsere Notrufnummer bekannt geben falls Sie einmal ein verletztes oder schwaches Tier finden sollten , und nicht wissen was sie Tun sollten oder Auskünfte oder nähere Angaben möchten können sie gerne jederzeit anrufen unter 0664 / 276 3848 Mfg
In NÖ gibt's auch eine "Vogeldoktorniederlassung" = Check => http://egsoesterreich.org/
bzw. wird im Grossraum Wien sicher auch die Tierrettung bzw. die Vetmed eine Hilfe sein ;-)
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